Loiloscope vereinfacht den Videoschnitt durch eine innovative Oberfläche
Freeware der Woche: Loiloscope
Wer seine Urlaubsvideos mit einem Schnittprogramm bearbeitet, hat mit Sicherheit schon über die oft komplizierte Bedienung mancher Software geflucht. Loiloscope ist eine interessante und unkomplizierte Alternative zu gängigen Schnittprogrammen.
Loiloscope ist ein fast schon revolutionäres Videoschnittprogramm für Windows-Rechner, das einen neuen Weg bei der Bedienung geht. Zudem hat sich der Hersteller vorgenommen, kein Rendering für die zu bearbeitenden Filme einzusetzen. Das Programm bearbeitet Videos in Echtzeit auf einer Art virtuellem Lichttisch im Vollbild-Modus.
Innovativer Video-Desktop
Bei Loiloscope heißen die Projekte "Desktop". Die importierten Videos lassen sich auf dem räumlich unbegrenzten Desktop frei bewegen oder gruppieren. Fährt der Nutzer mit der Maus über ein Video, wird es automatisch abgespielt. Mit einem Doppelklick gelangt man zu einer Großansicht, indem Teile des Videos ausgewählt oder einzelne Bilder kopiert werden können.
In einem eigenständigen Objekt befinden sich die Zeitleiste und die Vorschau des fertig geschnittenen Videos. Das Ausgangsmaterial lässt sich in mehreren Ebenen in die Zeitleiste schieben. Bereits die kostenlose Version von Loiloscope lässt den Schnitt in gleich drei Zeitleisten zu. Einzelne Videos können dabei in der Größe und Rotation verändert werden.
Für Loiloscope stehen fünf Effekte zur Verfügung. Helligkeit, Kontrast und Farbe sind in den einzelnen Videos einstellbar. Zudem ist auch eine De-Interlacing-Funktion verfügbar. Neben den Effekten gibt es noch Textblöcke mit einem aus zahlreichen Vorlagen einstellbaren Hintergrundbild.
Export in zahlreiche Formate
Das fertig geschnittene Video exportiert der Anwender als WMV-, AVI- oder MP4-Filmdatei. In der kostenpflichtigen Version unterstützt das Programm auch Formate für andere Geräte wie iPod, iPhone, AppleTV, PSP oder PS3. Ein direkter YouTube-Upload hilft dabei, das fertige Video zu veröffentlichen.
Loiloscope unterstützt die Betriebssysteme Windows XP und Vista und installiert fehlende Komponenten wie zum Beispiel das .NET Framework oder Direct X 9.0 bei der Installation selbst. Unter Vista nutzt das Programm bei Grafikkarten mit PixelShader 2.0-Unterstützung statt des Prozessors den Grafikprozessor.
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In der kostenlosen Version stehen insbesondere einige Export-Funktionen nicht zur Verfügung. Nach dem Export erscheint außerdem ein "Loilo-Logo" im fertigen Video. Erst in der kostenplichtigen Version ist die Videobearbeitung von HD-Videos möglich.
Loiloscope ist ein innovatives Videoschnittprogramm, das die Bedienung unkompliziert macht und die Funktionen auf das Wesentliche reduziert. Der Schnitt des Urlaubsvideos wird damit zum Kinderspiel. Für professionelle Anwender ist das Programm allerdings ungeeignet.

Hi, Ich kenne die Software nicht -außer den Artikel und das kurze Video-, aber ich möchte zu der Aussage etwas beisteuern: Zitat: Ich bin kein Einsteiger und ich könnte damit *nie*...
Ich hab bereits vor einiger Zeit die Testversion ausprobiert. Das ist alles zwar alles furchtbar abgefahren und anders als in anderen Schnittprogrammen, aber "intuitiv" und für Einsteiger ist das nicht. Eher ein...