Durch den Nutzer individuell einstellbar - von Warmweiß bis Tageslichtweiß
Sieben Lichtfarben: Neue LED-Glühbirne von Sharp
Der japanische Elektronikkonzern Sharp bringt eine LED-Glühbirne auf den Markt, bei der sich die Lichtfarbe variabel einstellen lässt. Der Benutzer kann in sieben Schritten ein Licht zwischen Warmweiß und Tageslichtweiß auswählen. Bei den acht weiteren vorgestellten Glühlampen ist die Farbtemperatur vordefiniert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Lebensdauer 40.000 Stunden
- 2Verkauf in Deutschland nicht ausgeschlossen
- 3LED-Glühbirne für den Endverbraucher ab September
Eines der hartnäckigsten Gerüchte in Bezug auf Energiesparlampen und LED-Glühbirnen ist, dass sie nicht so ein angenehmes Licht erzeugen können wie klassische Glühlampen. Das ist falsch. Moderne Leuchtmittel gibt es in verschiedenen Lichtfarben. Sharp geht mit der LED-Glühbirne DL-L60AV noch einen Schritt weiter.
Bei der neuesten Errungenschaft des japanischen Herstellers können die Käufer mittels einer Fernbedienung die Farbe des weißen Lichts verändern. Zur Auswahl stehen sieben Farbtemperaturen zwischen 2.800 und 5.000 Kelvin und einem Lichtstrom zwischen 450 und 300 Lumen - also vom kühlem Tageslichtweiß bis zum angenehmen Warmweiß. Mit einer kleinen Fernbedienung lässt sich die Lichtfarbe an Rahmenbedingungen wie das Wetter, die Tageszeit, die zu erledigende Aufgabe oder den eigenen Vorlieben anpassen.
Lebensdauer 40.000 Stunden
Die Helligkeit der 170 Gramm schweren LED-Glühbirne von Sharp ist zudem über die Fernsteuerung und einen integrierten Dimmer einstellbar. Die Leistungsaufnahme gibt der Hersteller mit 8,2 Watt und die vorgesehene Lebensdauer mit 40.000 Stunden an. Im Dauerbetrieb müsste die Lampe also nach viereinhalb Jahren ausgewechselt werden.
Die LED-Glühbirne mit freier Wahl der Lichtfarbe und ihre acht nicht ganz so spektakulären Schwestermodelle will Sharp ab dem 15. Juli in Japan verkaufen. Die Preise reichen nach Angaben des US-Blogs engadget.com angeblich von 3.880 bis 7.980 japanische Yen für das Topmodell DL-L60AV. Umgerechnet ergäbe das einen Preis von rund 60 Euro für die frei wählbare Farbtemperatur.
Verkauf in Deutschland nicht ausgeschlossen
Bisher vertreibt Sharp in Deutschland noch keine Glühbirnen. Aber Martin Beckmann von Sharp Deutschland bestätigt gegenüber netzwelt, dass sich das ändern kann: "Derzeit gibt es Überlegungen die LED-Glühbirnen auch in anderen Märkten neben Japan anzubieten." Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen und folglich auch keine Details über die Markteinführung oder Preise spruchreif.
Vor einer Einführung auf dem deutschen Markt müsste Sharp die Glühbirne noch überarbeiten. Der Sockel der LED-Glühbirnen entspricht dem im Japan und den USA verbreiteten Standard E26. Dieser unterscheidet sich minimal vom in Deutschland üblichen Sockel des Typ E27. Aber selbst diese kleine Abweichung reicht aus, dass man eine aus dem Urlaub mitgebrachte Glühbirne nicht in die Wohnzimmerlampe schrauben kann.
LED-Glühbirne für den Endverbraucher ab September
Weiter fortgeschritten ist die Planung bei Sharps Konkurrenten Philips. Gegenüber netzwelt kündigte Firmensprecher Klaus Petri für den September 2009 LED-Glühbirnen für Endverbraucher mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden für unter 30 Euro an. Für diesen Preis leuchten sie aber nur in einer Lichtfarbe.


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