Stilvoller Auftritt: HP Mini 2140 im Test
Tastatur und Touchpad: Full-Size
Die Tastatur zählt wiederum zu den besten im Netbookbereich. Die Tasten sind sehr groß und es tippt sich ausgesprochen angenehm. Vor allem wichtige Tasten wie die Leertaste oder Backspace können aufgrund ihrer Größe fast nicht verfehlt werden.
Touchpads mit seitlich angebrachten Tasten konnten die Redaktion bislang nie überzeugen. Sowohl Acer als auch Fujitsu Siemens konnten diese Idee nicht praxistauglich umsetzen - anders HP. Die Bedienung bei einem klassischen Touchpad erfolgt per Zeigefinger und Daumen. Beim HP Mini 2140 wird das Touchpad nur mit den Daumen bedient. Durch den leichten Druckpunkt der beiden Tasten ist es möglich die Finger auf der Tastatur zu lassen. Diese Art der Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung, funktioniert aber anschließend tadellos. Um während des Tippens nicht versehentlich die Maus zu bewegen, kann das Touchpad zudem deaktiviert werden.
HP Mini 2140
Die Tasten der Tastatur sind sehr groß. Viel Platz für das Touchpad bleibt da nicht.
Der Displaydeckel besteht ebenso wie große Teile des Unterbodens aus Aluminium.
Akku und Lautstärke: Nur zum Sprinten
Drei Zellen sind selbst für einen Netbookakku unterdimensioniert. Ebenso verhält es sich beim HP Mini 2140. Nach nicht einmal zwei Stunden wird der Bildschirm schwarz. Ein Sechs-Zellen-Akku wäre geeigneter. Diesen gibt es jedoch nur als Zubehör zu kaufen.
| Akkulaufzeit | ||
|---|---|---|
| Office | Film | |
| 95 min. | 115 min. | |
Im Leerlauf ist der Lüfter leise, aber stets leicht präsent. Unter Last dreht der Lüfter dann auf Hochtouren. Von leise kann dann nicht mehr die Rede sein und der Lüfter fängt zudem das Pfeifen an. Die Lautstärke hält sich zwar noch immer in Grenzen, jedoch ist ein solcher Krach bei einem Netbook nicht nötig, wie diverse andere Netbooks zeigen.
| Lautstärke | |
|---|---|
| idle | Last |
| 36,0 db | 41,1 db |
Fazit: Edler Auftritt garantiert
Beim HP Mini 2140 handelt es sich um das erste Netbook, welches auch für Geschäftsleute geeignet ist. Beim Ausklappen im Cafe oder während eines Geschäftsmeetings - das HP Mini 2140 überzeugt mit seiner Verarbeitungsqualität und einem edlen Auftritt. Und das dürfte nicht nur Anzugträgern gefallen.
Noch eines hat das HP Netbook mit Apple gemein: Macken, die eigentlich nicht sein dürfen. Dem Drei-Zellen-Akku geht bereits nach zwei Stunden die Luft aus und Windows Vista Business in Verbindung mit Netbook-Hardware funktioniert einfach nicht. Zum Glück gibt es auch Versionen mit Windows XP oder Linux. Diese sind zudem rund 100 Euro günstiger.
HP Mini 2140
- nicht viel teurer als das Original Mini 1000
- Aluminium-Gehäuse
- größte Tastatur aller Netbooks
- Upgrades sind mit hohen Preisen verbunden
- nur 2 USB Slots
- Das gleiche Split Trackpad wie beim Mini Note und Mini 1000


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
so ist es leider in der heutigen zeit, lieber schein als sein
Zitat: Da bin ich wohl mit meinem Asus Eee PC S101 deutlich besser bedient. Kann wohl möglich sein. Aber dieses Teil sieht von der Optik richtig...
Da bin ich wohl mit meinem Asus Eee PC S101 deutlich besser bedient.
Nein UMTS-Modul ist nicht integriert. Das HP Mini 10 für 500 Euro ist zudem mit Windows Vista ausgestattet. Für ein Netbook das falsche Betriebssystem. Die Windows XP Version kostet...
Habe ich was überlesen oder hat das Ding wirklich kein integriertes UMTS?! Das ist (vor allem bei einem Preis von 500 Euro) nicht mehr zeitgemäß!