Upgrade-Programm für Anwender mit Vista-PC
Microsoft: Windows 7 kommt am 22. Oktober
Am 22. Oktober 2009 ist ein großer Tag. Zumindest für Microsoft. Dann wird Microsoft das lang erwartete neue Betriebssystem Windows 7 auf den Markt bringen. Das berichten übereinstimmend mehrere Newsdienste wie dpa und Reuters. Die Meldung wird aber auch von Microsoft-Manager Brandon LeBlanc in seinem Windows-Team-Blog bestätigt.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Fertigstellung des RTM-Codes (Release to Manufacture). Dieser soll den Partnern noch im Juli zur Verfügung gestellt werden. Die OEMs und PC-Hersteller können dann das Betriebssystem auf ihren Rechnern vorinstallieren. Damit werden PCs und Notebooks noch frühzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit dem neuen Betriebssystem in den Läden stehen.
Kunden, die nicht so lange warten können und sich in den Monaten zuvor schon einen PC mit vorinstalliertem Vista gekauft haben, können auf ein spezielles Upgrade-Programm Microsofts hoffen. Sie bekämen Windows 7 dann kostenlos oder zu einem günstigeren Preis. Genauere Details will LeBlanc später bekannt geben.
Die Microsoft-Manager dürften dem 22. Oktober wohl mit einigem Bangen entgegensehen. Denn Windows 7 soll den Imageschaden ausbessern, den das viel geschmähte Vista angerichtet hatte. Etwa 90 Prozent der PCs laufen mit Windows. Deshalb ist es auch für Microsoft entscheidend, wie viele Kunden tatsächlich umsteigen werden. Schließlich bezieht der Softwareriese mehr als die Hälfte seines Gewinns aus dem Betriebssystem.
Starter Edition ohne Aero
Spannend dürfte die Frage werden, wie sich die Starter Edition von Windows 7 auf den Netbooks schlägt. Die Starter Edition ist für Mobilgeräte optimiert, die weniger Rechenpower haben als Desktop-Rechner oder etwa klassische Notebooks. Laut LeBlanc muss der Anwender bei dieser Windows-Version beispielsweise auf die Aero-Oberfläche verzichten. Auch das Media Center zum Abspielen von TV-Sendungen oder Musik ist nicht dabei. Die Anwender werden es verschmerzen können. Allerdings stößt Microsoft bei Netbooks auf starke Konkurrenz durch Linux oder neuerdings auch durch Google Android. So hat Acer gerade ein Netbook mit Intels Atom-Prozessor und dem Google-Betriebssystem angekündigt.
In Unternehmen werden die IT-Verantwortlichen wohl erst mal einige Monate abwarten, bevor sie auf das neue Betriebssystem umsteigen. In der Vergangenheit war meistens die Veröffentlichung des Service Pack 1 der Zeitpunkt, an dem die Admins auf eine neue Version umsteigen. Microsoft hofft, dass dies bei Windows 7 deutlich früher der Fall sein wird.


Microsoft hat bestätigt, dass Windows XP in diesem Sommer nicht vom Markt genommen wird. Auf Subnotebooks kann noch bis mindestes 2010 die Home Edition von XP vorinstalliert werden. Anscheinend macht sich der Konzern Sorgen wegen der zunehmenden Verbreitung von Linux.
Microsoft hat die kommenden Varianten von Windows 7 vorgestellt. Insgesamt wird es sechs verschiedene Windows-7-Versionen geben. Microsoft betont aber, dass für die allermeisten Konsumenten zwei Versionen gedacht sind: Windows 7 Home Premium und Windows 7 Professional.
Microsoft bestätigt im Entwickler-Blog, dass der Release Candidate von Windows 7 ab nächster Woche heruntergeladen werden kann. Der Vista-Nachfolger erhält die Möglichkeit, ältere Programme in einer virtuellen XP-Umgebung auszuführen. Der XP-Modus ist aber erst ab der Professional Edition erhältlich.
Microsoft hat den Download des Service Pack 2 für Windows Vista und Server 2008 freigegeben. Es enthält alle Updates seit dem ersten Service Pack und bringt einige neue Funktionen mit. Erstmals kann Windows Vista von Hause aus Blu-ray Discs beschreiben. Auch das Bluetooth-Profil 2.1 wird unterstützt.
Netbooks mit der günstigen Windows 7 Starter Edition dürfen nur ein 10,2-Zoll-Display und maximal ein Gigabyte Arbeitsspeicher besitzen. Atom-Prozessoren mit zwei Kernen erlaubt Microsoft nicht. Besser ausgestattete Geräte dürfen nur mit einer teueren Home-Premium-Lizenz verkauft werden.
Microsoft plant offenbar, Windows 7 auch auf USB-Sticks auszuliefern. Damit könnte das Betriebssystem auf Netbooks installiert werden. Denn diese haben kein DVD-Laufwerk. Eine offizielle Bestätigung gibt es aber noch nicht.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner rät Unternehmen zum Umstieg auf Windows 7. Dies sei unter anderem deshalb ratsam, da der Support für ältere Windows-Versionen langsam auslaufe. 





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeDen unterschied zwischen den einzelne Windows 7 Editionen sollte Dir der folgende Artikel überschaubar machen: Windows 7 Versionen im Vergleich - WinVistaSide Grundsätzlich sollte eigentlich jedes...
Was mich jetzt noch interessieren würde, weil ich darüber dummerweise noch keine brauchbaren Informationen gefunden habe: Klar, die Starter Edition wird auf leistungsschwächeren Geräten wie Netbooks vorinstalliert...
Endlich kommt das Winddows 7 heraus noch 20 Tage dann kauf ich mir meinen Rechner mit dem Betriebssytem und dann glaub ich auch das es mit den PC verkauf wieder Bergaufgeht! An allen viel spaß mit dem neuen System!"