Robuste Digitalkamera mit 3 Meter Tauchtiefe und 1,5 Meter Fallhöhe
Nicht nur für die Baustelle: Panasonic Lumix FT1 im Test
Panasonic baut schon seit mehreren Jahren besonders robuste Notebooks, die Toughbooks. Mit der Lumix FT1 weitet der japanische Elektronik-Hersteller sein Angebot an besonders widerstandsfähiger Technik um eine Digitalkamera aus. Der Anblick des verschraubten Metallgehäuses der Outdoor-Kamera FT1 lässt keinen Zweifel daran, dass die Kamera Stürze unbeschadet übersteht und auch unter Wasser nicht den Geist aufgibt.
Panasonic Lumix FT1: Die Panasonic Lumix FT1 ist eine äußerst robuste Kamera, die Fotos mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln aufnimmt. Das Metallgehäuse steckt Stürze aus einer Höhe von 1,5 Metern und Tauchtiefen bis zu drei Metern locker weg. Zum Video: Panasonic Lumix FT1
Inhaltsverzeichnis
- 1Griffige Tasten aus Metall
- 2Bild- und Videoqualität
- 3Fazit
- 4Testbilder
Wasser und Schwerkraft
Die Staub- und Wasserdichtigkeit der Lumix FT1 von Panasonic erreicht den japanischen Industriestandard IP58. Das bedeutet, sie hält 60 Minuten dem Druck stand, der in drei Metern Wassertiefe herrscht. Daraus folgt aber auch zugleich, dass Spritzwasser mit stärkerem Druck, zum Beispiel auf einer Wildwasserbahn, in die Kamera eindringen könnte. Normaler Regen stellt kein Problem dar.
Die Fallhöhe der FT1 testete Panasonic nach dem US-Militärstandard "MIL-STD 810F Method 516.5-Shock". Hinter diesem hochtrabenden Namen steckt ein simpler Test: Kamera aus 1,5 Metern Höhe auf eine fünf Zentimeter starke Sperrholzplatte fallen lassen und schauen, was passiert. Die FT1 bleibt heil, sogar bei Stürzen auf nur mit einem dünnen Teppich belegten Betonfußboden. Allerdings übernimmt Panasonic nach "starken Stürzen" keine Garantie mehr für die Wasserdichtigkeit.
Griffige Tasten aus Metall
Die Panasonic Lumix FT1 liegt gut in der Hand, daran ändert auch die zu knapp bemessene Ablagefläche für den Daumen auf der Rückseite der Kamera nichts. Alle Bedienelemente sind gut zu erreichen. Das Auswahlrad ist allerdings so schwergängig, dass man die Kamera mit zwei Händen halten muss, um es zu drehen. Dass dieses Manko nicht so schwer ins Gewicht fällt, verdankt die Kamera ihrer Aufnahme-Taste für Videos. Ein Druck genügt und die Aufnahme startet - egal welcher Aufnahmemodus beim Auswahlrad eingestellt ist.
Der Auslöser verfügt über zwei deutliche und angenehme Druckpunkte, diese spürt man allerdings nur in seiner Mitte. Zu den zwei Seiten hin hat der längliche Knopf zu viel Spiel. Der ungewöhnliche Zoomhebel für das Objektiv mit einem 4,6-fachen Zoombereich ist gewöhnungsbedürftig, aber angenehm zu bedienen. Für schnelle Action-Aufnahmen ist das Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 28 bis bis 128 Millimetern zu langsam.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
stimme dem Test zu In der Praxis ist es sehr nevig, dass bei Verwendung eines Gorillapod die Stativplatte zu jedem Akkuwechsel abgeschreubt werden muss - wie lange das Plastikgewinde das mitmacht ist...