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Projekt Natal: Kamera und Mikrofon ersetzen Controller Neue Xbox 360-Steuerungseinheit angeblich im Jahr 2010

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Microsofts revolutionäre Spielsteuerung Natal erkennt Bewegungen, Mimik und gesprochene Anweisungen - und soll ganz ohne Controller auskommen. Angeblich erscheint die neue Technik im Sommer 2010, der Hersteller bestätigt bislang lediglich das Erscheinungsjahr.

Microsofts revolutionäre Spielsteuerung Natal soll angeblich im Sommer 2010 in den Handel kommen, der Hersteller bestätigt bislang lediglich das Erscheinungsjahr. Nach Presseberichten plant Microsoft die Technik, die herkömmliche Controller überflüssig macht, in Zukunft auch für Windows-PCs anzubieten.

Videokamera und Mikrofon ersetzen Konsolen-Controller

"Projekt Natal" - mit der Ankündigung einer revolutionären Spielsteuerung, die ganz ohne Controller und dafür nur mit Videokamera und Mikrofonen auskommt, hatte Microsoft mächtig Aufsehen erregt. Die Demonstration Anfang Juni auf der Electronic Entertainment Expo (E3) löste bei Spielern weltweit gespannte Erwartungen aus.

Nun die schlechte Nachricht zuerst: Wer gehofft hatte, Microsoft könnte eventuell schon zum Weihnachtsgeschäft 2009 ein Natal-System in den Handel bringen, wird enttäuscht. Ein erstes Produkt wird nach Presseberichten wohl frühestens Mitte 2010 auf den Markt kommen. Microsoft bestätigt netzwelt gegenüber lediglich, dass die neue Spielsteuerung noch im Jahr 2010 erscheint. Die gute Nachricht: Microsoft will die Technik künftig auch für PCs einsetzen.

Projekt Natal: Die neue Spielsteuerung erkennt nach Herstallerangaben Bewegungen, Gestik und Mimik. (Quelle: Microsoft)

Schützenhilfe von Steven Spielberg

"Projekt Natal" arbeitet statt eines Gamepads oder Joysticks mit Kamera, Entfernungssensor und Mikrofonen. Damit registriert Natal Bewegungen, Mimik und gesprochene Anweisungen des Nutzers. So kann der Gamer durch das Spiel steuern, ohne irgendwelche Knöpfchen drücken zu müssen.

Die Bewegungen des Anwenders werden in drei Dimensionen registriert, er navigiert völlig freihändig durch das Spiel, das er allein durch Bewegungen des Körpers oder Sprachbefehle steuert. Damit wäre das System auch Nintendos erfolgreicher Wii-Technik überlegen, bei der Anwender den Nunchuk-Controller mit Beschleunigungssensor benutzen.

Steven Spielberg, von Microsoft auf der E3 als "visionärer Regisseur und Produzent" vorgestellt, wird mit den passenden Worten zitiert: "Der nächste Schritt im interaktiven Entertainment ist es, den Controller verschwinden zu lassen." Spielberg war es auch, der Natal auf der E3 dem Publikum präsentierte und der Technik so etwas wie ein Gütesiegel aufdrückte.

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Mehmet Toprak
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