Gratisspiel mit Multiplayermodus
Angespielt: Volvo The Game im Elchtest
In Zeiten der Wirtschaftskrise haben vor allem die Autohersteller mit Absatzproblemen zu kämpfen. Eine virtuelle Probefahrt könnte die Wahl des Autos beeinflussen, dachte sich Volvo und gab das kostenlose Werbespiele "Volvo the Game" in Auftrag. BMW war einst der Vorreiter mit "BMW M3 Challenge" und auch Ferrarifahrer können seit kurzem zum virtuelle Lenkrad greifen, mit "Ferrari Virtual Race".
Volvo - The Game: Volvo - The Game - Produktvorstellung Zum Video: Volvo - The Game
Inhaltsverzeichnis
- 1Fuhrpark: Man spricht schwedisch
- 2Strecken: Zwei Unbekannte
- 3Rennen: Vor dem Start
- 4KI: Der Computer fährt passiv
- 5Bugs und andere Unstimmigkeiten
- 6Fazit: Gelungenes Gratisspiel
- 7
Bevor der Spieler loslegen kann, müssen knapp 590 Megabyte heruntergeladen werden. Auf der Festplatte belegt das Spiel rund 500 Megabyte - für ein Gratisspiel mit überschaubarem Umfang sehr viel. Ansonsten ist "Volvo the Game" ein sehr genügsames Spiel und funktioniert selbst auf älteren Systemen ohne Probleme. Es stammt vom Entwickler "Simbin", welcher mit der GTR-Serie und zahlreichen anderen Rennspielen reichlich Erfahrung in diesem Genre aufweisen kann.
Fuhrpark: Man spricht schwedisch
Insgesamt sieben Volvo Modelle stehen zur Verfügung. Vom Klassiker "Volvo 240 Turbo Group A" über den in der britischen Tourenwagenmeisterschaft erfolgreichen "Volvo S40" und andere Rennmodelle, wie den "Volvo S60", "Volvo 850" und "Volvo C30". Auch in das aktuelle Konzeptauto den "Volvo S60 Concept" und dessen Rennversion darf man einsteigen. Von allen Autos gibt es eine sehr detaillierte Ansicht des Cockpits.
Strecken: Zwei Unbekannte
Gefahren wird auf zwei unbekannten Strecken in Göteborg und Kiew. Bei der "Eco Drive Arena" in Schweden handelt es sich um einen 1,6 Kilometer kurzen Stadtkurs. Die ukrainische Strecke "Chayaka" hingegen ist eine klassische Rennstrecke mit einer Länge von 4,2 Kilometern. Beide Strecken wurden sehr detailgetreu nachgebaut.
Rennen: Vor dem Start
Vor jedem Rennen kann aus drei vorgefertigten Profilen gewählt werden: Amateur, Halbprofi und Profi. Das Fahrverhalten der Autos ist im Profimodus anspruchsvoll. Mit zugeschalteten Helferlein wie ABS und ESP hat der Entwickler das Handling der Autos deutlich entschärft und auch für Anfänger zugänglich gemacht. Nach der Wahl des richtigen Schwierigkeitsgrades geht es gegen elf KI-Kollegen in die Startaufstellung - ohne Qualifying. Die Grafik- und Soundqualität ist gut und braucht sich nicht hinter Vollpreistiteln zu verstecken.
KI: Der Computer fährt passiv
Die künstliche Intelligenz von "Volvo the Game" zieht meist in einer Linie seine Kreise um den Kurs. In Zweikämpfen verhält sich die KI sehr passiv. Angegriffen wird ohnehin nur, wenn dem ein Fehler vorausgegangen ist. Positiv: Die computergesteuerten Fahrer machen auch Fehler.
Bugs und andere Unstimmigkeiten
Das Spiel hat derzeit noch mit einigen Bugs zu kämpfen, wie netzwelt nach einer kurzen Hatz über die Rennstrecke feststellte. Die Kollisionsabfrage ist nicht immer nachzuvollziehen. Beim Überfahren der Curbs überschlug sich das Auto in einer Schikane plötzlich. Auch das Automatikgetriebe agiert sehr konfus und schaltet oftmals zu spät zurück. Die Namen sind den Entwicklern allem Anschein nach ausgegangen, denn im Solomodus fahren nur drei Fahrer mit zwölf Autos.
Beim Neustart eines Rennen kam es zudem zu dem ungewöhnlichen Fall, dass wir mit einem beschädigten Auto starten mussten, an dem sämtliche Karosserieteile fehlten, obwohl kein Schadensmodell existiert.
Fazit: Gelungenes Gratisspiel
Das Spiel hat einige kleine Macken und kann daher von der Qualität nicht ganz mit Spielen wie "Ferrari Virtual Race" und "BMW M3 Challenge" mithalten. Der Umfang ist für ein Gratisspiel sehr gut und der Multiplayermodus sorgt für etwas Langzeitspaß.
Hier geht es zum Download von Volvo the Game.

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