Tauchroboter: Canon Powershot D10 im Test
Rundliches U-Boot mit gewöhnungsbedürftigen Tasten
Die Canon Powershot D10 zeichnet zwar keine Videos in HD-Auflösung auf, trotzdem sind die Filme mit einer Größe von bis zu 640 x 480 Bildpunkten gut zu gebrauchen. Störungen treten nicht auf und die Kamera findet auch bei Gegenlicht die richtigen Einstellungen. Verändert man während der Filmaufnahme die Brennweite, passt sich der Autofokus der Kamera dem veränderten Motiv nicht an.
Dass sich über Geschmack streiten lässt, beweist auch Canon mit der Powershot D10. Während die einen die rundliche Form für eine Unterwasserkamera passend finden, ist sie anderen zu verspielt. Das Design wäre an dieser Stelle aber nicht so wichtig, wenn es nicht direkten Einfluss auf die Handhabung der Kamera hätte - leider in negativer Form.

Canon Powershot D10: Der Trageriemen lässt sich an jeder der vier Ecken der Kamera anbringen.
Selbst wenn die D10 gut in der Hand liegt, hat man wegen der rundlichen Form ständig das Gefühl, sie nicht richtig fest greifen zu können. Die Handschlaufe, die sich an allen vier Ecken der Kamera einklicken lässt, verbessert immerhin das Sicherheitsgefühl. Als weiterer Nachteil der Kamera erweisen sich die Tasten. Ihre Platzierung auf dem Kameragehäuse ist nicht optimal und sie sind teilweise nur schwer zu erreichen. Zudem sind die Druckpunkte sehr schwammig und liegen teilweise zu tief.
Fazit
Die Canon Powershot D10 ist eine robuste Digitalkamera, die auch in Situationen und an Orten Aufnahmen liefert, in und an denen herkömmliche Kameras besser nicht sein sollten. Ihre Ergebnisse in Form von bewegten und stehenden Bildern sind gut, allerdings trübt die unbequeme Handhabung den ansonsten positiven Eindruck der Kamera. In der Preisklasse rund um 300 Euro erhält man wasserdichte Digitalkameras von anderen Herstellern, die komfortabler zu bedienen sind.
Testbilder

Vollautomatik: ISO 125, 1/60 Sekunde, f2.8, Blitz (Achtung: Originalbild 1,5 Megabyte groß)

Zimmerbeleuchtung: ISO 400, 1/80 Sekunde, f2.8, ohne Blitz (Achtung: Originalbild 1,5 Megabyte groß)
