10 Meter Tauchtiefe, 1,22 Meter Fallhöhe, Kältebeständig bis -10°C
Tauchroboter: Canon Powershot D10 im Test
Die Powershot D10 ist die erste Digitalkamera von Canon, die ohne eine spezielles Gehäuse Tauchgänge bis zu einer Wassertiefe von zehn Metern unbeschadet übersteht. Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,22 Metern können der robusten Outdoor-Kamera, die optisch an ein Tiefsee-U-Boot erinnert, nichts anhaben. Sie stellt ihre Arbeit zudem erst bei Temperaturen von unterhalb von -10 Grad Celsius ein.
Inhaltsverzeichnis
- 1Strand, Schnee und Stürze: Ja und?
- 2Brauchbare Bilder, aber starke Vignettierung bei Blitzaufnahmen
- 3Rundliches U-Boot mit gewöhnungsbedürftigen Tasten
- 4Fazit
- 5Testbilder
Strand, Schnee und Stürze: Ja und?
Wasser und Sand: Der Strand ist nicht der ideale Ort für Digitalkameras. Aber nicht nur im Urlaub will so mancher auch in solch einer technikfeindlichen Umgebung nicht auf Fotos verzichten. Eine Digitalkamera, der weder Wasser noch Sand etwas anhaben können, ist die Powershot D10 von Canon.
Die D10 ist so gut abgedichtet, dass weder Sand noch Staub eindringen können und sogar der Wasserdruck in einer Tiefe von zehn Metern keinen Schaden anrichtet. Unter Wasser und auch im verregnetem Alltag stehen sämtliche Funktionen der Kamera zur Verfügung. Der Trageriemen, der sich an allen vier Ecken der Kamera einklicken lässt, sorgt dafür, dass die Powershot D10 beim Fotografen bleibt und nicht beim Schnorcheln aus Versehen auf den Grund sinkt.
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Canon dichtet die Powershot D10 nicht nur gut ab, sondern baut sie insgesamt robust. Unsere Falltests aus der angegebenen maximalen Fallhöhe von 1,22 Metern ließen die Kamera unbeeindruckt. Das Gehäuse blieb unversehrt, Bauteile lösten sich nicht und sie funktioniert nach wie vor einwandfrei.
Brauchbare Bilder, aber starke Vignettierung bei Blitzaufnahmen
Canon verbaut in der Powershot D10 einen 1/2,3-Zoll-CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln sowie den hauseigenen DIGIC-4-Bildprozessor. Sie wandeln das Licht, das durch das Objektiv mit dreifachem Zoom einfällt, in brauchbare Bilder um. Allerdings weisen Blitzaufnahmen eine ziemlich starke Vignettierung auf. Davon abgesehen sind die Farben natürlich sowie die Kontraste klar.
Canon Powershot D10 im Test
Wasser und Sand können der Kamera nichts anhaben solange alle Abdeckungen fest verschlossen sind.
Der Auslöseknopf hat zu viel Spiel bevor er den Befehl zur Aufnahme weiterleitet.
2,5 Zoll misst der Bildschirm in der Diagonalen. Die Ablagefläche für den Daumen ist zwar groß genug, doch die Tasten für die Steuerung des Zoom-Objektivs sind zu nah dran.
Lithium-Ionen-Akku und SD(HC)-Speicherkarte gemeinsam in einem Fach mit Schutzklappe.
Das Bildrauschen setzt erst bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 ein und ist deutlich zu erkennen, wenn man das Bild in Originalgröße betrachtet. Bis ISO 800 sind die Fotos noch zu gebrauchen, wenn man sie verkleinert. Die ebenfalls noch von der Powershot D10 angebotenen ISO 1600 sind zu stark verrauscht und damit überflüssig.
Canon D10
- Einfache Bedienung.
- Kann in einer Wassertiefe von bis zu 33 Fuß verwendet werden.
- Einsatzbereit nach 2 Sekunden.
- Schlechte Verarbeitung - "Lens-Error" nach elf Monaten, ohne etwas extremes unternommen zu haben.
- teuer
- Nicht sehr robust - die Grenzwerte sind schnell erreicht oder überschritten.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
Die Kamera ist für Unterwasser ungeeignet, da sie bei beiden Schnorchelurluben Wasser eingedrungen ist. Möchte mal wissen was Canon da repariert haben will beim ersten Mal?