Acer Aspire Revo im Test: 300 Euro für Full-HD
Maus und Tastatur
Versagt haben die Ingenieure von Acer beim Standfuß. Dieser wird mit einer Schraube an ein kleines Zwischenstück aus Plastik befestigt und danach am Rechner eingerastet. In der Praxis erweist sich diese Halterung als instabil und der Nettop schaukelt bei der kleinsten Berührung hin und her. Eine liegende Position ist nicht nur sicherer, sondern hinterlässt auch auf dem Schreibtisch einen besseren Eindruck. Die Unterseite ist jedoch sehr empfindlich gegen Kratzer. Ansonsten ist die Qualität des Rechners zufriedenstellend.
Außerdem besteht dank der mitgelieferten VESA-Halterung die Möglichkeit, den Rechner an eine passende Wandhalterung oder einen Bildschirm zu schrauben. Die VESA-Halterung wird an der Außenschale des Acer Aspire Revo mittels zweier Clips befestigt. Im Gegensatz zum Standfuß hält die Halterung bombenfest.
Der günstige Preis hinterlässt auch bei den Eingabegeräten seine Spuren. Der Tastenanschlag der Tastatur ist viel zu weich und schwammig, zudem fehlt ein Ziffernblock. Nicht viel besser sieht es bei der beigelegten Maus aus. Es handelt sich um eine weiße Standardmaus mit zwei Drückern und einem Mausrad. Eine ergonomische Form ist nicht zu erkennen, die Oberfläche ist glatt und bietet keinen Halt. Die Maus wiegt zudem nicht viel mehr als eine Fliege, weshalb der benötigte Widerstand für präzise Bewegungen fehlt. Beide Eingabegeräte sind demnach untauglich, jedoch muss man Acer zu Gute halten, dass diese im Lieferumfang überhaupt enthalten sind.
Lautstärke und Stromverbrauch: Grün und leise
Im Leerlauf überzeugt der Acer Aspire Revo mit einem nicht wahrnehmbaren Lüfter und einem geringen Stromverbrauch. Auch unter Last ändert sich das positive Bild kaum, wenngleich der Lüfter etwas schneller dreht und der Stromverbrauch etwas steigt. Beides bleibt jedoch im Rahmen.
| Lautstärke (30cm) | |
|---|---|
| idle | Last |
| 35,3 db | 39,4 db |
| Stromverbrauch | |
|---|---|
| Leerlauf | 25W |
| Last | 35W |
Fazit: Der fast perfekte Rechner
Acer setzt beim Revo ganz klar auf den Preis und der ist mit 300 Euro sehr günstig. Der Nvidia ION-Chipsatz dreht Kreise um die Konkurrenz von Intel und somit ist es erstmals möglich, Full-HD-Filme auch auf einem Nettop zu genießen. Zudem ist die Leistung auch für das ein oder andere Spielchen für zwischendurch ausreichend.
Spürbar ist das Preisdumping nur bei den Eingabegeräten und dem Standfuß, welche jedoch allesamt nicht zwangsweise benutzt werden müssen. Der Acer Aspire Revo ist klein, smart, günstig und für die meisten Nutzer mehr als ausreichend.
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| Acer Aspire Revo | |
|---|---|
| Gewicht | 850 Gramm |
| Prozessor | Intel Atom N230 (1,60 GHz) |
| Chipsatz | Nvidia 9400 |
| Arbeitsspeicher | 2GB DDR2 |
| Festplatte | 160 GB 5.400rpm |
| DVD-Laufwerk | Nein |
| Betriebssystem | Windows Vista Home Premium |
