Netbook mit 10-Zoll-Bildschirm und farbigen Gummigehäuse ab 279 Euro
Dell Latitude 2100: Buntes und stabiles Netbook für Schüler
Mit dem Latitude 2100 kehrt der US-Computerhersteller Dell zu den Anfängen der Netbooks zurück. Das stabile, bunte Netbook mit 10,1 Zoll großem Bildschirm ist für den Einsatz in Schulen konzipiert. Dieser Verwendungszweck schwebte auch der Initiative "One Laptop per Child" vor, als sie 2005 den "100-Dollar-Laptop" XO vorstellte, der als Vorbild für die heutigen Netbooks gilt.
Technisch gesehen bietet das Dell Latitude 2100 den bekannten Netbook-Standard. Kleine Details lassen jedoch so manchen Netbook-Besitzer neidisch in die Klassenzimmer blicken. Dell gibt zwar keine Fallhöhe an, aus der das Mini-Notebook Stürze unbeschadet übersteht, teilt aber mit, dass es konstruiert wurde, um die täglichen Belastungen auf Spielplätzen und in Rucksäcken zu überstehen. Eine Eigenschaft, die für mobile Geräte wie Netbooks nicht zu verachten ist.
Das Gehäuse des Latitude 2100 versieht Dell mit einem griffigen Gummiüberzug in fünf Farben, die aus dem amerikanischen Schulalltag entnommen sind: "Schulbusgold", "Tafelschwarz", "Sportplatzgrün", "Schulhausrot" sowie "Auszeichnungs-Blau" lautet die Übersetzung der US-Farbnuancen. Mit einem Trageriemen lässt sich das Netbook wie eine Umhängetasche tragen.
Dell Latitude 2100 - Netbook für Schüler
Mit dem Trageriemen lässt sich das Netbook wie eine Umhängetasche transportieren.
Die "Mobile Computing Station" bietet Platz für bis zu 24 Netbooks. Hier werden über Nacht die Akkus aufgeladen und gegebenenfalls Programme aktualisiert.
Gegen einen Aufpreis bietet Dell das Netbook für Schüler auch mit Touchscreen an.
Dagegen vor allem für Schulen interessant ist die Möglichkeit, das Schullogo oder den Schulnamen auf den Geräten zu platzieren. Für die nahe Zukunft kündigt Dell eine mobile Station an, in die bis zu 24 Netbooks eingestellt werden können. Über die nur in den USA verfügbare "Mobile Computing Station" laden sich nicht nur die Akkus des Latitude 2100 wieder auf, sondern der Schuladministrator kann auch Programmaktualisierungen vornehmen oder für den Unterricht nötige Dateien aufspielen, ohne jedes einzelne Gerät anschalten zu müssen.
Die Basiskonfiguration des Dell Latitude 2100 kostet 279 Euro, zuzüglich 29 Euro Versand bei einer Bestellung über die Homepage von Dell. Ein Aufpreis wird zum Beispiel fällig, wenn statt der Linux-Distribution Ubuntu Windows XP oder Windows Vista als Betriebssystem laufen soll. Ebenfalls nur optional bietet Dell sein Schüler-Netbook mit Touchscreen, Webcam oder Sechs-Zellen-Akku an. Der leistungsschwächere Drei-Zellen-Akku gehört zur Basisausstattung.
Herkömmliche Festplatte oder flashbasierte SSD
Die Bildungseinrichtungen haben die Wahl zwischen herkömmlichen Festplatten mit bis zu 250 Gigabyte Speicherplatz oder den teureren, aber robusteren flashbasierten SSD-Festplatten mit einer Kapazität von maximal 16 Gigabyte.
Nicht zur Wahl stehen Intels Atom Prozessor N270 mit einer Taktrate von 1,6 Gigahertz, der ebenfalls von Intel stammende Grafikbeschleuniger GMA950 sowie WLAN, Bluetooth, LAN, ein Kartenlesegerät, ein VGA-Anschluss und drei USB-Anschlüsse - sie alle gehören zur Standardausstattung. Der ein Gigabyte große Arbeitsspeicher kann mittels eines freien Steckplatzes auf zwei Gigabyte verdoppelt werden - aber nur wenn Linux oder Windows Vista als Betriebssystem ausgewählt sind.
Dell Latitude 2100
- konfigurierbar beim Hersteller
- ruhiger Lüfter
- antimikrobiellen Schutz auf der Tastatur
- schwache Akkulaufzeit - 1 Stunde weniger als der Durchschnitt
- schwer und dick im Vergleich zu anderen Netbooks
- 6 Zellen Akku ist groß


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
Traurig das der optionale Touchscreen nur passiv ist und nicht Aktiv, den ohne Mauszeigefunktion Unterscheidung von echten Maustasten, mangels Druckstärken Erkennung ist das nur eine Spielerei und nicht sinnvoll...