Bill Veghte rät Kunden Vista zu überspringen, Windows 7 soll teurer werden

Microsoft-Manager: Lasst Windows Vista liegen!

Microsoft-Manager: Lasst Windows Vista liegen! Seit Windows Vista auf dem Markt ist, ist das Betriebssystem in Kritiken immer wieder durchgefallen und zum Gespött vieler Anwender geworden. Anscheinend distanziert sich jetzt langsam auch Microsoft selbst von dem System: Microsofts Senior-Vizepräsident für Windows-Business-Kunden Bill Veghte hat Unternehmen davon abgeraten, auf Windows Vista umzusteigen. Wer zur Zeit noch Windows XP verwendet, sollte das aktuelle Betriebssystem links liegen lassen und besser auf Windows 7 warten.

Seiner Meinung nach ist schon die aktuelle Testversion des Vista-Nachfolgers das bessere Betriebssystem. "Wenn Sie gerade angefangen haben, Vista zu testen, würde ich wegen der Qualität des Release Candidates wechseln und die Test mit dem Release Candidate durchführen und damit weiter machen", sagte er vergangene Woche während einer Rede auf der Microsoft-Messe Tech-Ed North America 2009.

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Viele Unternehmen haben bisher einen Umstieg auf Vista aufgeschoben und verwenden weiterhin das acht Jahre alte Windows XP. Neben umfangreichen Tests und Umschulungskosten birgt der Umstieg vor allem auch das Risiko, dass das neue System nicht zuverlässig mit der alten Software und Hardware läuft. Da der Vollsupport für XP aber am 14. April eingestellt wurde, erhalten Unternehmen jetzt nur noch kostenpflichtige Sicherheitspatches.

Mit dem XP-Modus von Windows 7 erhalten Anwender die Möglichkeit, Programme, die zu einem der XP-Nachfolger nicht kompatibel sind, in einer virtuellen Maschine auszuführen. Für Unternehmen, die auf spezielle Programme angewiesen sind, sinkt damit das Risiko, Programme nicht mehr nutzen zu können.

Dell-Manager: Windows 7 wird teurer

Den Anreizen für Kunden, auf Windows 7 umzusteigen, könnte Microsoft allerdings mit seiner Preispolitik entgegenwirken: Windows 7 soll im Durchschnitt teurer werden als die Vorgänger-Systeme. Das behauptete zumindest Darrel Ward, Director Product Management bei Dells Business Clients, in einem Telefoninterview mit dem US-Branchenportal CNET.com. "Wenn es etwas gibt, das die Verbreitung beeinflussen, Dinge verlangsamen oder Kunden abhalten könnte, dann ist es, dass der mittlere Verkaufspreis dieses Betriebssystems höher ist als die von Vista und XP", sagte er. "In schwierigen wirtschaflichen Zeiten ist es naiv zu glauben, den Preis erhöhen und dann einen großen Ansturm sehen zu können. Ich kann Ihnen sagen, dass die Lizenzpreise höher sein werden als die von Vista."

Höhere Windows-Preise werden nicht nur für Geschäftskunden erwartet. Auch Lizenzen für Netbooks werden wohl teuerer als die billigen ULPC-Version von Windows XP. Diese verkauft Microsoft verschiedenen Medienberichten zufolge für nur 15 bis 30 Euro. Durch die große Beliebtheit der Mini-Notebooks musste Microsoft in den letzten Monaten mit deutlich geringeren Einnahmen bei Windows-Verkäufen leben.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Zuerst sollten sich Firmen darum kümmern, den IE6 wegzuschmeissen.

Ist doch vollkommen klar das Microsoft jetzt von Vista abrät, denn die wollen ja ihr "neues" Betriebssystem auch an die Leute bringen, besonders wenn dieses teurer ist. Wer sich jetzt bspw. Vista holt wird sicher...

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