Online-Kauf mit elterlicher Aufsicht

BillMyParents: Papa zahlt beim Online-Kauf

BillMyParents: Papa zahlt beim Online-Kauf Der Beruf "Sohn" beziehungsweise "Tochter" wird in Zukunft noch komfortabler. Ein neuer Dienst mit dem fordernden Namen "BillMyParents" erlaubt noch bequemer, das Geld der Eltern im Internet auszugeben, vorausgesetzt diese erlauben es. Bevor ein Online-Kauf durch den Jugendlichen stattfinden kann, wird der elterliche Segen per E-Mail eingeholt.

Amerikanische Kids ab 13 Jahren dürfen sich über eine weitere Form des Online-Einkaufs freuen. Die neue Zahlungsmethode genannt "BillMyParents" gewährt Jugendlichen mehr Freiheit beim Shoppen im Internet und lässt gleichzeitig die elterliche Kontrolle nicht außer Acht. Ob die gegenseitigen Zugeständnisse in der Praxis harmonieren, sei dahingestellt, die Theorie funktioniert wie folgt:

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Screenshot BillMyParents
Einkaufen mit BillMyParents

Online-Shops, die den Service unterstützen, erweitern die Artikelansicht um die Schaltfläche "BillMyParents". Die Jugendlichen leisten die Vorarbeit und befördern alle gewünschten Artikel mit diesem Button direkt in den virtuellen Warenkorb. Bevor es jedoch zur Kasse gehen kann, übermittelt das System die Einkaufsliste per E-Mail an die Eltern, die dem Kauf der einzelnen Artikel zustimmen müssen. Erst danach erfolgt der Bestellvorgang und die Kaufabwicklung. Das Aushändigen der Kreditkarte mit zitternder Hand entfällt damit für die Eltern. Zu keinem Zeitpunkt gelangen die sensiblen Daten in die Hände der Jugendlichen oder gar der einzelnen Händler.

Screenshot BillMyParents
BillMyParents holt elterliches Einverständnis zum Online-Kauf

Die Eröffnung eines Benutzerkontos bei BillMyParents durch die Kids setzt eine Absprache mit den Eltern voraus, denen ein Sicherheitscode kommuniziert werden muss. Bei Bedarf können die Eltern einsehen, an wen außerdem Anfragen versandt werden. Denn auch Onkel, Tanten und Großeltern bleiben von der Kauflust der Jugendlichen nicht verschont.

Die Nutzung des Dienstes ist unter anderem über den eigenen BillMyParents-Shop in Zusammenarbeit mit Amazon.com möglich, der Produkte wie Filme, Musik, Spiele und Computerzubehör anbietet. Weitere Kooperationen bestehen vor allem mit Internetseiten aus dem Bereich der sozialen Netzwerke und der Online-Spiele. Alle Anbieter sind ausführlich auf der BillMyParents-Homepage gelistet. Laut Angaben der Website wird der Dienst kontinuierlich auf andere Internetseiten ausgeweitet. Man muss nur Ausschau nach dem charakteristischen Button halten.

Dank der neuen Zahlungsmethode kommen die Heranwachsenden künftig auch in die obersten Regale des Online-Ladens und genießen neue Freiheiten beim Online-Kauf. Angesichts der zu erwartenden E-Mail-Flut an "Kinderwünschen" sollte der elterliche Spam-Ordner zukünftig das kleinere Problem sein. Bleibt abzuwarten, wann der Ehepartner mit "BillMyHusband" und "BillMyWife" zur Kasse gebeten wird. Wie das Online-Magazin CNET berichtet, sind weitere "BillMy"-Domains zumindest reserviert.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Coole Idee, auf diese Weise die Eltern zur Kasse zu bitten, wobei ich stark davon ausgehe, dass viele der amerikanischen Kids, die im Internet nach Herzenslust shoppen, gar nicht mehr die Zustimmung ihrer Eltern...

Auch eine Möglichkeit sich von seinen Kindern das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen. Es reichen ja schon die von meinem Bruder, die kommen auch ständig mit neuen Wünschen an. Mein Neffe macht das zwar...

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