Kuriositäten und Top-Meldungen aus der vergangenen Woche

Internetzzo: Die News-Highlights der Woche

Jeden Freitag zeigt netzwelt, was die Computerwelt während der Woche bewegt hat. Die attraktivsten Produkte, die aufregendsten Meldungen und die skurrilsten Ereignisse finden Sie alle in diesem "Internetzzo".

Herschel
Der Satellit Herschel wird in etwa 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde seine Arbeit aufnehmen: Er soll mithilfe des größten je ins All geschickten Spiegels die Geburt von Sternen und Galaxien untersuchen. (Bild: ESA – D. Ducros)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die teuersten Wallpaper der Welt
  2. 2EU verurteilt Intel zu Rekordstrafe
  3. 3Symantec sorgt sich um die Fußball-WM 2010
  4. 4Frauenportale von Dell und Intel
  5. 515 Lücken in Powerpoint
  6. 6Logitech: Harmony-Adapter für die Playstation 3

Die teuersten Wallpaper der Welt

Gestern, Donnerstag, war der große Tag. Die Astronauten John Grunsfeld und Andrew Feustel haben das Space-Shuttle Atlantis verlassen und die Panorama-Kamera WFC-III (Wide Field Camera III) auf dem Hubble installiert. Sieben Stunden und 20 Minuten hat der erfolgreiche Arbeitsausflug zu Hubble gedauert, wie die NASA-Website in dem Bericht "STS-125 MCC Status Report #07" meldet.

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Die Bilder des Teleskops werden eine Vielzahl wissenschaftlicher Daten liefern und ganz nebenbei hoffentlich auch die PC-Gemeinde mit neuen Wallpapers erfreuen. Und wenn nicht: Es gibt ja auch noch die ESA. Die europäische Weltraumorganisation hat soeben gleich zwei Teleskope ins All geschickt, Herschel und Planck. Am Donnerstag, um genau 15.12 Uhr MESZ, startete die Trägerrakete Ariane-5 ECA vom europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana. Schon um 15.49 Uhr wurden die ersten Funksignale von den beiden Satelliten empfangen.

EU verurteilt Intel zu Rekordstrafe

Der Knaller der Woche war die Meldung, dass Intel von der EU-Kommission zu einer Geldstrafe von 1,06 Milliarden Euro verdonnert wurde. Der weltgrößte Chiphersteller hat nach Meinung der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes seine beherrschende Stellung missbraucht, um Konkurrenten vom Markt zu drängen, netzwelt berichtete . Intel will gegen die Strafe klagen, doch Experten geben einer solchen Klage wenig Chancen.

Für Intel sind weniger die 1,06 Milliarden Euro das Problem, sondern der Imageverlust. Viele Jahre waren Gerüchte durch die Branche kursiert, dass Intel Konkurrenten wie AMD mit unfairen Methoden an die Seite drängt. Intel-Manager haben die Vorwürfe immer vehement zurückgewiesen. Jetzt, nach dem Urteil der EU-Wettbewerbskommission sind diese sozusagen offiziell. Ein schwarzer Tag für Intel.

Derweilen verschickt Dell eine Pressemitteilung an die Redaktionen, die wie eine ironische Pointe wirkt. Soeben hat Dell einen Großauftrag von der EU erhalten: Lieferung von Hardware, Software und Services im Wert von 63 Millionen Euro. Dabei wird Dell auch 74.300 Rechner aus der Serie Optiplex 740 an die EU liefern. Die PCs sind mit Athlon-CPUs von AMD ausgestattet. Ausgerechnet Dell, der Hersteller, der Intel am längsten die Treue gehalten und erst seit wenigen Jahren auch AMD-CPUs verbaut, liefert AMD-Rechner an die EU.

Dell Optiplex 740

74.300 Optiplex-740-Rechner mit AMD-Prozessor liefert Dell an die Europäische Union. (Bild: Dell)

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