Zipx-Format mit WinZip 12.1 verspricht höhere Kompressionsraten
Ausprobiert: WinZip bringt neues Kompressionsformat
WinZip ist in der neuen Version 12.1 erschienen. Damit führt der Hersteller zwei neue Funktionen ein. Mit dem neuen zipx-Format verspricht WinZip höhere Kompressionsraten, die sich besonders für das Versenden der Archive per E-Mail eignen sollen. Außerdem lassen sich Bilddateien innerhalb einer Zip-Datei verlustfrei verkleinern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Rudimentäre Bildbearbeitung direkt im Archiv
- 2Höhere Kompressionsraten mit zipx
- 3Fazit
Rudimentäre Bildbearbeitung direkt im Archiv
Um eine Bilddatei in einer gepackten Datei verändern zu können, muss die entsprechende zip-Datei in WinZip geöffnet werden. Danach stehen im internen Dateibrowser kleine Vorschaubilder bereit, die entweder in einem externen Bildprogramm oder in der WinZip-eigenen Vorschau angesehen werden können.
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Mit einem Doppelklick auf das Bild wird die entsprechende Datei extrahiert und im Standard-Bildprogramm geöffnet. Möchte der Nutzer bereits gepackte Bilder direkt in der zip-Datei bearbeiten, muss er das Bild über das Kontextmenü mit der internen Vorschau öffnen. Wie bei der Windows-Vorschau stehen im "WinZip Image Viewer" einige Icons bereit, die die Ansicht vergrößern, verkleinern oder eine Diashow der gepackten Bilder starten.
Hier findet man auch die Möglichkeit, Bilder zu drehen und deren Größe zu ändern. Der Versuch, einzelne Bilder zu drehen, führte bei einigen Bildern zum Hinweis, dass sich dadurch die Qualität verringern könnte. Nach dem Bestätigen wurde die Funktion aber einwandfrei ausgeführt. Die Verkleinerung erfolgt in vordefinierten Stufen. Von Auflösungen für Hintergrundbilder bis hin zu kleinen Vorschaubildern stehen viele Variationen bereit. Dabei wird nur die Höhe des Bildes angepasst, sodass auch Widescreen-Bilder kein Problem sind.

Mit WinZip 12.1 lassen sich Bilder auf vordefinierte Größen innerhalb eines Archivs verkleinern.
Beim Verlassen der Vorschau bietet WinZip das Speichern der Veränderungen an. Durch eine Änderung des Dateinamens behält das Programm die Originaldatei bei und speichert die verkleinerte Datei im Zip-Archiv gesondert ab.

WinRAR gehört zu den beliebtesten Packern: Mit wenigen Klicks sind komprimierte Datei-Archive erstellt oder geöffnet. In Version 3.80 lernt WinRAR zusätzlich zu vielen unterstützten Formaten wie ZIP, RAR, TAR, JAR, ISO oder 7Z weiter dazu. Auch dem Schutz der archivierten Daten kommt größere Bedeutung zu.
7-Zip erzeugt platzsparende Datenarchive durch das Komprimieren von Dateien und Ordnern und versieht diese auf Wunsch mit einem Passwort. Beim Entpacken komprimierter Archive zeigt sich das kleine Programm als Alleskönner.
Seit dem Jahr 2006 gehört WinZip zur Corel Corporation. Mit der Akquisition wollten die Kanadier das jahrelange Siechtum des Programms beenden, was auch zum Teil gelungen ist. Auch wenn jedes moderne Betriebssystem ZIP-Dateien lesen und schreiben kann, lohnt ein Blick auf die jüngste Programmversion.
Wer regelmäßig Dateien aus dem Web herunterlädt, stößt früher oder später auf RAR-Dateien. Der Dateityp ähnelt dem ZIP-Format sehr, allerdings können nicht alle Packprogramme mit den Archiven umgehen.
WinZip ist eines der ältesten Packprogramme für Windows. Seit einiger Zeit ist die Anwendung auch für Mac OS X erhältlich, das eigentlich selbst Dateien komprimieren kann. Netzwelt testet die WinZip Mac Edition.




