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15.05.2009
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Solid State Disks sollen Festplatten ablösen

Toshiba Portégé R600: Erstes Notebook mit 512 Gigabyte SSD

Laptops

Toshiba Portégé R600: Erstes Notebook mit 512 Gigabyte SSD

Solid State Disks (SSD) gehören bei einigen Netbooks zur Standardausstattung, zumeist mit einer Speicherkapazität von acht oder 16 Gigabyte. Jetzt hat Toshiba ein ultraportables Notebook mit einer SSD-Kapazität von sage und schreibe 512 Gigabyte angekündigt. Das Portégé R600 ist das erste Notebook, das eine Solid State Disk mit dieser Kapazität bietet.

Bei den SSDs im Toshiba handelt es sich um NANDs-Flashspeicher mit zwei Bits pro Zelle. Die viermal höhere Speicherdichte gegenüber herkömmlichem Flashspeicher ermöglicht die hohe Kapazität. Bei der Performance übertrifft der Flashspeicher jede derzeit erhältliche Festplatte. Die Leserate ist laut Hersteller mit maximal 230 Megabyte pro Sekunde um 300 Prozent schneller als bei Standard-SSDs, die Schreibrate mit maximal 180 Megabyte sogar um 450 Prozent. Damit übertrifft die Solid State Disk die Performance einer Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute.

Das R600 mit 12,1-Zoll-Widescreen-Display ist an der dicksten Stelle nur 2,5 Zentimeter dick und wiegt etwa 1,1 Kilogramm. Der Akku soll bis zu 9,5 Stunden durchhalten. Als Prozessor kommt ein Intel Centrino 2 zum Einsatz

>>>Einen ausführlichen Testbericht des Vorgängermodells finden Sie in diesem Artikel<<<

Toshibas Marktanteile haben sich erholt

Auf dem PC-Markt war der einstige Notebook-Pionier Toshiba in den letzten Jahren etwas ins Hintertreffen geraten und hatte auch kaum noch wirklich innovative Produkte vorzuweisen. Bei den Marktanteilen im Raum EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) liegt Toshiba mit 6,8 Prozent hinter HP, Acer und Dell. Das geht aus Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC für das erste Quartal 2009 hervor. Allerdings hatte Toshiba sich in den vergangenen Quartalen erholt und hatte das stärkste Wachstum unter den Top-5-Herstellern. Mit dem Dynabook könnte Toshiba wieder positive Schlagzeilen machen.

Das Notebook gibt es derzeit nur in Japan, dort unter dem Namen "Dynabook". Als Termin für die Markteinführung in Deutschland gibt Toshiba das "zweite Quartal 2009" an. Ein Preis steht noch nicht fest. Ein Verkaufsschlager wird das Notebook aber sicher nicht. Nach einem Bericht von Cnet wird es für 3.500 US-Dollar auf der Website von Toshiba angeboten. Trotzdem dürfte allein die Ankündigung der Verbreitung von Solid State Disks einen wichtigen Impuls geben.


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