In Werbespots ziehen die US-Konzerne über die Konkurrenz-Produkte her

Werbung: Microsoft und Apple im Werbeduell

Werbung: Microsoft und Apple im Werbeduell "Es kostet 30.000 Dollar, den iPod mit Musik aus dem iTunes Store zu füllen" oder "Es gibt keine PCs mit schnellen Prozessoren und großen Bildschirmen, die ohne Viren oder Abstürze funktionieren und kein Kopfzerbrechen bereiten." Die zwei US-Konzerne Microsoft und Apple ziehen in ihren aktuellen Werbespots über Produkte des jeweiligen Konkurrenten her.

Die Vorlage für Apples aktuellen "Get a Mac"-Spot lieferte Microsoft mit den "Laptop Hunters"-Clips. Sie waren die ersten Werbefilme, in denen sich Microsoft negativ über Produkte von Apple äußert. Die Handlung ist dabei immer gleich. Ein Passant oder eine Passantin soll Kriterien für ihr Wunsch-Notebook nennen. Das Kamerateam bezahlt den Laptop, sofern er gefunden wird. Auf der Suche stolpern die Protagonisten immer auch über die MacBooks, aber entscheiden sich immer gegen sie.

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Das Apperium schlägt zurück

Apple macht sich schon seit 2006 in seinen Werbespots über PCs lustig. Im aktuellen "Get a Mac"-Clip sucht eine Frau im gleichen Stil wie die "Laptop Hunter" von Microsoft nach einem Computer. Nur leider verabschieden sich alle zur Wahl stehenden PCs nach und nach. Am Ende bleibt für Megan nur ein der Mac übrig.


Sollten Apples Verkaufszahlen weiter wachsen, dürfte es bald nicht mehr möglich sein, sich über die Viren für PCs lustig zu machen.

Neben Lauren schenkte Microsoft auch Giampaolo, Lisa und Jackson sowie zuletzt Sheila ihren Traum-Laptop. In seinem neuesten Werbespot lässt Microsoft einen zertifizierten Finanzplaner darüber philosophieren, wie teuer es ist, Apples iPod mit Musik zu füllen.


Wer nur Musik im iTunes Store kauft, ist selber schuld.

Apple und Microsoft verbindet eine lange Beziehung, die von Konkurrenz geprägt ist. In den Anfängen der 1980er Jahre ging es "nur" um ein Betriebssystem: Windows oder Mac OS. Inzwischen geht es um viel mehr: Bei den MP3-Player heißt es iPod gegen Zune und bei den Smartphones iPhone gegen Windows Mobile und die Gerüchte um ein eigenes Microsoft-Handy. Es geht aber auch um Klischees. Während Microsoft als Firma von Durchschnittsbürgern und Büroangestellten gilt, ist Apple die Marke der jungen, kreativen Medienschaffenden.

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Wer kauft schon 120GB Musik? So viel platz braucht man eigentlich nur für Videos und da gibt es genügend kostenlose und auch über iTunes wird der iPod schneller voll.

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