Stilvoller und lautloser HTPC für das Wohnzimmer
Die absolute Stille: Ichbinleise HFX M26 im Test
Rechner für das Wohnzimmer müssen vor allem eines sein - sehr leise. Denn wer will schon bei einer spannenden Filmszene vom Lärm des Rechners gestört werden. Genau das verspricht der ichbinleise HFX M26 und verzichtet vollkommen auf lärmende Lüfter. Die Testkonfiguration von netzwelt ist mit einigen Extras ausgestattet und kostet 2.000 Euro.
Video Ichbinleise HFX M26
Ichbinleise HFX M26: Der ichbinleise HFX M26 macht seinem Namen alle Ehre. Der Hersteller verzichtet komplett auf lärmende Lüfter. Zum Video: Ichbinleise HFX M26
Inhaltsverzeichnis
- 1Technik: Die teure Aufpreisliste
- 2Verarbeitung: Hochwertiges Alugehäuse
- 3Tastatur mit Touchpad: Nur Optional
- 4Kühlung und Lautstärke
- 5Fazit: Absolute Stille
Technik: Die teure Aufpreisliste
Bei fast allen Komponenten kann der Kunde zwischen mehreren Modellen wählen außer beim Mainboard mit Intel G45 Chipsatz und dem Prozessor. Bei Letzterem handelt es sich um einen Intel Core 2 Duo E5200 mit 2,5 Gigahertz. Die Rechenleistung ist mehr als ausreichend für die Wiedergabe von sämtlichen gängigen Multimediaformaten in Full-HD-Auflösung - 1.920 x 1.200 Pixel.
Trotz der maximal möglichen Speicherausstattung von vier Gigabyte DDR2 Ram bleiben zwei RAM-Slots frei, so dass auch acht Gigabyte eingesetzt werden können. Im Konfigurator der ichbinleise-Webseite lässt sich dies jedoch nicht auswählen. Bei der Festplatte hat der Kunde die Wahl zwischen einem Solid State Drive oder einer Hard Disk. In unserem Fall ist eine 640 Gigabyte große Festplatte verbaut. Auch der Einbau eines zweiten Datenspeichers ist möglich.
| Ichbinleise HFX M26 | |
|---|---|
| 3D Mark 06 (1680 x 1050) | 924 |
| 3D Mark 06 (1280 x 1024) | 1059 |
| Cinebench R10 32 bit (x CPU) | 4979 |
| Cinebench R10 32 bit (1 CPU) | 2636 |
| HDD Tune Minimum | 49,0 MB/sek. |
| HDD Tune Maximum | 116,7 MB/sek. |
| HDD Tune Durchschnitt | 86,9 MB/sek. |
| HDD Tune Zugriffszeit | 13,6 ms |
In der sehr schlichten Front sind zwei USB-Ports und ein Firewire-Anschluss integriert. Ein eSata-Anschluss findet sich nur an der Rückblende. An selber Stelle ist ein weiterer Firewire-Anschluss vorhanden sowie sechs USB-Ports, ein optischer Audio-Ausgang und ein Gigabit-LAN-Anschluss. Der Monitor kann wahlweise per HDMI oder DVI angesteckt werden. WLAN gibt es nur gegen Aufpreis.
Standardmäßig ist der Rechner mit einem Slot-In-DVD-Brenner ausgestattet. Im Konfigurator lässt sich auch ein Slot-In-Blu-Ray-Laufwerk auswählen. Dieses kostet jedoch satte 200 Euro extra. Das Testexemplar von netzwelt ist gleich mit zwei SAT-TV-Karten ausgestattet. Es steht jedoch auch eine TV-Karte für Kabel zur Wahl. Die beigelegte Fernbedienung kostet 45 Euro extra.
Verarbeitung: Hochwertiges Alugehäuse
Die Verarbeitung ist sehr gut, dennoch gibt es zwei Kleinigkeiten zu bemängeln. Hinter der Frontblende befinden sich zwei etwas lieblos voneinander getrennte Bastlerglashalterungen mit scharfen Kanten. Die Platine für die Frontanschlüsse bewegt sich beim Anschließen eines USB-Geräts leicht hin und her. Die hohe Qualität zeigt sich bei der Frontblende, welche aus vier Millimeter dickem Aluminium besteht.
Insgesamt wiegt der Rechner 10,5 Kilogramm, ist aber aufgrund seiner Größe extrem unhandlich, zumal die seitlichen Kühler an der Unterseite relativ scharfkantig sind. Ein Standortwechsel ohne Blutvergießen ist zwar ohne Weiteres möglich, jedoch ist der ichbinleise HFX M26 sicherlich der falsche Rechner für den regelmäßigen Transport. Im Inneren wirkt alles sehr durchdacht. Aufgrund der kompakten und komplexen Bauweise ist ein schnelles Austauschen der Komponenten jedoch nicht möglich. Auch für das passive Netzteil war kein Platz mehr und es musste nach draußen verfrachtet werden.
Tastatur mit Touchpad: Nur Optional
Das beigelegte Eingabegerät von Keysonic besteht aus massivem, schwarz eloxiertem Aluminium. Um die Abmessungen einigermaßen kompakt zu halten, wurde auf den Ziffernblock verzichtet. Der Anschlag der Tasten ist weich und zählt nicht zu den präzisesten. Eine Reihe von Schlüsseltasten sind zudem sehr klein: Tabulator-, Backspace-, rechte Shift- und Leertaste.
Das Touchpad ist sauber in die Aluminiumoberfläche eingearbeitet. Allerdings sind die beiden Drücker zu weit eingelassen, sodass man bei jedem Druck das Aluminium berührt. Dieses ist besonders im unteren Bereich etwas scharfkantiger als an den Seiten. Der Druckpunkt ist sehr hart und nach einiger Zeit schmerzen die Finger.
Kühlung und Lautstärke
Beinahe die gesamte Abwärme wird über den rechten Kühler abgeführt. Dieser ist mit vier Heatpipes mit dem Prozessor verbunden. Auf der Northbridge sitzt lediglich ein großer Kühler aus Aluminium. Netzwelt hat eine maximale CPU-Kerntemperatur bei einer hundertprozentigen Auslastung von 77 Grad ermittelt. Ein akzeptabler Wert für ein passives System. Lüfter stecken keine im System, dennoch besteht optional die Möglichkeit, an einem der drei kreisrunden Öffnungen einen 92 Milllimeter Lüfter zu installieren.
| Stromverbrauch | |
|---|---|
| Leerlauf | 75W |
| Last | 97W |
Trotz der Entkoppelung bleibt die Festplatte bei Zugriffen immer hörbar. Ab einer Entfernung von einem Meter ist jedoch selbst das Rattern nicht mehr zu hören. Abhilfe schafft hier nur das optional erhältliche Solid State Drive. Eine leisere 2,5-Zoll-Festplatte lässt sich im Konfigurator nicht auswählen. Unter Last genehmigt sich der Rechner niedrige 97 Watt.
Fazit: Absolute Stille
Die Verarbeitungsqualität des ichbinleise HFX M26 ist sehr gut und die Leistung für die Wiedergabe von Multimediadateien mehr als ausreichend. An einer uneingeschränkten Empfehlung schrammt der Rechner nur knapp vorbei. Das liegt vor allem am Startpreis von mindestens 1.360 Euro und mit einigen Extras sind es schnell ein paar hundert Euro mehr. Wer sich für den ichbinleise HFX M26 entscheidet, tut dies jedoch ohnehin nur aus einem Grund der absoluten Stille. Eine bei Zugriffen ratternde Festplatte passt jedoch nicht in das Rundum-Lautlos-Konzept. Um die optionale Tastatur sollte man bei diesem Rechner einen weiten Bogen machen.
| Ichbinleise HFX M26 | |
|---|---|
| Gewicht | 10,5 kg |
| Prozessor | Intel Core 2 Duo E5200 (2,50 GHz) |
| Grafikkarte | Intel X4500HD (onboard) |
| Arbeitsspeicher | 4GB DDR2 |
| Festplatte | 640 GB 7.200rpm |
| Blu-ray-Laufwerk | Optional |
| Betriebssystem | Windows Vista Home Premium 32-Bit |
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Kommentare: Die absolute Stille: Ichbinleise HFX M26 im Test (1)
Im Forum diskutieren: News - Die absolute Stille: Ichbinleise HFX M26 im Test
Thema: News - Die absolute Stille: Ichbinleise HFX M26 im Test
13.04.10 10:20
Wer im Internet sucht der findet auch noch gute und vorallem schnelle Lösung in dem Gehäuse. Celux bietet derzeit einen i3 Prozessor an.
www.Celux.de
Da kann der AMD wirklich nur konkurrieren.