Martin Jetpack ist der Herr der Fluggeräte

Gadget Globus: Jetpacks werden Realität

Gadget Globus: Jetpacks werden Realität Der Hersteller Martin Jetpack will bis Ende des Jahres die ersten Jetpacks, wie man sie aus Science-Fiction-Filmen kennt, ausliefern. Entwickler Glenn Martin baute seinen ersten Prototypen bereits 1981 und gründete die Firma 1998 mit dem Ziel, einen massentauglichen Jetpack zu entwickeln.

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Die Bedienung des etwas unhandlich wirkenden Fluggerätes erfolgt über zwei Joysticks. Mit der rechten Hand wird die Geschwindigkeit und somit das Starten und Landen kontrolliert - ähnlich dem Gasgriff bei einem Motorrad. Der linke Joystick dient zur Regulierung der Vor- und Rückwärtsbewegung und der Seitenneigung. Drehbewegungen werden über beide Controller realisiert.

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Auch ein Rückwärts-Flug ist möglich. Da jedoch der Blick nach hinten versperrt ist und keine Spiegel am Jetpack angebracht sind, verfügt das Fluggerät über einen Bildschirm, welcher mit einer nach hinten ausgerichteten Kamera verbunden ist. Des Weiteren lassen sich auch die aktuellen Flugdaten anzeigen.

Ein Pilotenschein wird zum Abheben nicht benötigt, jedoch bietet der Hersteller aufgrund der komplexen Steuerung eigene Trainingsprogramme an. Der Martin Jetpack besteht vorwiegend aus Carbon und ist somit sehr leicht. Das Gewicht beträgt mit Pilot in etwa 130 Kilogramm. Die maximale Flughöhe soll 2.500 Meter bei einer Fluggeschwindigkeit von einhundert Kilometern in der Stunde betragen. Bei maximaler Reisegeschwindigkeit reicht der Tank jedoch nur für 30 Minuten. Für den sicheren Stand am Boden sorgen drei Beine.

Falls der Jetpack außer Kontrolle geraten sollte, kann sich der Pilot mittels Fallschirm retten. Für Abstürze aus geringer Höhe oder missglückten Landungen soll ein Überrollkäfig vor Verletzungen schützen.

Der Preis für das zukünftige Fortbewegungsmittel beträgt 100.000 US-Dollar - rund 73.000 Euro. Nicht inklusive sind dabei jedoch die Steuern und auch eine Anpassung der Inflation behält sich Martin Jetpack vor. Bis Jahresende sollen die ersten zehn Stück ausgeliefert werden. Dem finalen Jetpack gingen neun Prototypen voraus.

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