Ubuntu Linux, acht Gigabyte große SSD-Festplatte, VGA statt HDMI

Dell Mini 10v: Linux-Netbook für 249 Euro

Dell Mini 10v: Linux-Netbook für 249 Euro Der US-Computerhersteller Dell hat sein Netbook-Angebot um zwei neue Modelle erweitert. Das Dell Mini 10v ist die abgespeckte Variante des Dell Mini 10. Der Verzicht auf Windows XP, eine 160 Gigabyte große Festplatte sowie die Verwendung eines VGA- statt eines HDMI-Anschlusses ermöglicht Dell einen Verkaufspreis von 249 Euro.

Zu diesem Preis verkauft Dell ein Netbook mit 10,1 Zoll großen Monitor und einer Auflösung von 1.024 x 576 Pixeln. Außerdem steckt in dem Mini 10v Intels Atom-Prozessor N270 mit einer Taktrate von 1,6 Gigahertz. Unterstützung beim Betrieb des Netbooks erhält dieser von einem Gigabyte Arbeitsspeicher sowie Intels integriertem Grafikchip GMA 950.

Als kostengünstiges Betriebssystem verwendet Dell auf dem Mini 10v die Linux-Distribution Ubuntu 8.04 mit dem Codenamen Hardy Heron, zu deutsch: Kühner Reiher. Der Verzicht auf Windows XP ermöglicht auch den Einsatz einer acht Gigabyte großen flashbasierten Festplatte. Für ein Netbook und seine vorgesehenen Verwendungszwecke reicht diese Speicherkapazität aus. Bei Bedarf kann sie durch externe Speichermedien oder kostenlose Online-Festplatten erweitert werden.

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VGA statt HDMI

Ein weiterer Unterschied zum normalen Mini 10 ist, dass Dell beim Mini 10v auf den HDMI-Anschluss verzichtet und stattdessen eine günstigere VGA-Schnittstelle verbaut. Solange keine Inhalte in HD-Auflösung vom Netbook an Monitore oder Beamer übermittelt werden sollen, reicht diese völlig aus.

Dell Mini 10
Dell Mini 10 und Dell Mini 10v: Auf den ersten Blick sind die Netbooks kaum zu unterscheiden. Im Bild ist eine Variante mit Windows XP zu sehen.

Die Ausstattung des Dell Mini 10v runden ein WLAN-Modem mit schnellem N-Standard, eine Bluetooth-Karte, eine 1,3-Megapixel-Webcam, ein 3-in-1-Kartenlesegerät, zwei USB-Anschlüsse sowie Audiobuchsen und ein Netzwerkanschluss ab. Die Stromversorgung übernimmt wahlweise ein Akku mit drei oder sechs Zellen.

Teure Variante des günstigen Netbooks

Mit Windows XP statt Ubuntu sowie einer 160 Gigabyte großen herkömmlichen Festplatte anstelle der kleiner flashbasierten Festplatte erhöht sich der Preis für das Dell Mini 10v auf 384 Euro. Fünf Euro mehr als die bisher günstigste Konfiguration des Mini 10, die sich vom teuren Mini 10v durch die HDMI-Schnittstelle, einen geringfügig langsameren Prozessor, dem Grafikchipsatz sowie einem von LED beleuchtetem Bildschirm unterscheidet.

Der Dell Mini 10v kann ab sofort über die Webseite von Dell bestellt werden. Änderungen an der technischen Ausstattung sind nicht möglich. Einzig der Deckel kann für einen Aufpreis von 29 Euro bunt gemacht werden. Ärgerlich: Für den Versand berechnet Dell wie üblich zusätzlich 29 Euro.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Wollte mir das Teil bestellen, gibt es aber wohl nicht mehr mit SSD und Ubuntu :-(

Dell gibt es nur im Netz oder per Telefon.

geht das nur über bestellung oder auch im handel??

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