Fiktive Helden verhindern die Ausbreitung der Twittermania

Kurzfilm der Woche: Twitter Cops machen Jagd auf Twitter-Süchtige

Kurzfilm der Woche: Twitter Cops machen Jagd auf Twitter-Süchtige Am Online-Dienst Twitter scheiden sich die Geister. Was für die einen eine revolutionäre Art der Kommunikation darstellt, betrachten andere als reine Zumutung. Nichtsdestotrotz erfreut sich der Dienst großer Beliebtheit und infiziert täglich neue Nutzer durch den Austausch mehr oder weniger belangloser Kurznachrichten. Die Protagonisten des heutigen Kurzfilms stellen sich der Verbreitung sinnloser Mitteilungen entgegen und bekämpfen als Twitter Cops den Angriff auf die Gehirnzellen.

Für den Fall, dass Sie die Twittermania noch nicht erreicht hat: Twitter ist ein soziales Netzwerk, das Menschen aus aller Welt erlaubt, Textnachrichten von maximal 140 Zeichen auszutauschen. Der Informationsaustausch kann praktisch überall stattfinden, wo eine Internet-Verbindung vorhanden ist. Dies verleitet viele Nutzer dazu, die ganze Welt an ihrem Leben teilhaben zu lassen und in Kurznachrichten minutiös belanglose Handlungen zu schildern.

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Damit wären wir wieder bei den Helden des heutigen Kurzfilms. Es handelt sich hierbei um eine unabhängige Einsatztruppe, die sich der Bekämpfung sinnfreier Kurznachrichten via Twitter verschrieben hat. Die Truppe greift ein, wenn mitteilungsbedürftige User unnötige Informationen zu ihrer Gemütslage oder der aktuellen Beschäftigung im Internet verbreiten. Denn mal ehrlich: wen interessiert es wer wann was gegessen hat?

Im Ernstfall gestaltet sich die Fahndung nach Tätern recht einfach. Denn wie es passionierten Twitterern eigen ist, neigen sie dazu, ihren Aufenthaltsort und ihr Vergehen meist selbst auszuzwitschern. Der Kurzfilm gibt einen kurzen Einblick in die täglichen Einsätze der sympathischen Truppe und zeigt, wie gefährlich ihre Arbeit eigentlich ist. Denn angesichts des starken Suchtverhaltens sind die Täter meist unberechenbar und manchen Tweets sind selbst die furchtlosen Kollegen nicht gewachsen.

Im realen Leben wird der Online-Dienst Twitter längst auch für die reale Verbrecherjagd genutzt. In knappen Textbotschaften zu Fahndungen und Terrorwarnungen informiert die Polizei die Öffentlichkeit über ihre Arbeit und bittet um Mithilfe. Damit sollten aber die fiktiven Helden aus dem Kurzfilm kein Problem haben, denn ihr Kampf gilt nicht der "sinnvollen" Nutzung des Dienstes.

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