Komplett ausgestatteter iPhone-Konkurrent mit wenigen Schwächen

Viel hilft viel: Smartphone LG KM900 Arena im Test

Das KM900, Beiname Arena, ist das aktuelle Top-Handy von LG. 5-Megapixel-Kamera, eine innovative Menü-Oberfläche sowie zahlreiche Multimedia-Funktionen sollen ein Gegengewicht zum Verkaufsrenner Apple iPhone bilden. Auf dem Papier hat das LG-Flaggschiff das Duell gegen den Apple-Sprössling bereits gewonnen, denn kaum ein Ausstattungsdetail fehlt. Ob es sich auch im täglichen Praxis-Einsatz gut schlägt, hat netzwelt getestet.

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LG Arena KM900: Viel hilft viel - beim LG KM900 Arena trifft dies in vollem Umfang zu. Zum Glück hat der Hersteller es geschafft, die vielen Funktion in eine intuitive und optisch ansprechende Oberfläche zu integrieren. Zum Video: LG Arena KM900

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Licht und Schatten beim Schlüsselbundtest
  2. 2Ausstattung: Vollgepackt bis unter den Display-Rand
  3. 3Menüführung: 3D-Würfel, Widgets und träge Tastaturen
  4. 4Multimedia: Ein Entertainment- und kein Internet-Handy
  5. 5Digitalkamera: Stimmige Foto- und Video-Aufnahmen
  6. 6Fazit

Derzeit muss sich jedes aktuelle Smartphone mit dem Apple iPhone messen lassen. Zwar bietet das Kulthandy aus Cupertino nicht das ganz große Ausstattungspaket, aber die Entwickler haben es geschafft, sämtliche Funktionen in eine aufgeräumte und leicht verständliche Menü-Oberfläche zu integrieren. Das LG Arena geht schon beim Gehäuse einen anderen Weg. Der Blick auf das Display offenbart die ersten gravierenden Unterschiede zum Apple iPhone: 7,5 statt 9,0 Zentimeter Bildschirmdiagonale resultieren in einem deutlich kompakteren Gehäuse.

Verarbeitung: Licht und Schatten beim Schlüsselbundtest

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Die kühle Metall-Ummantelung des LG Arena KM900 fühlt sich hochwertig an. Lediglich die Rückseite ist beim Testmodell nach etwa einer Woche in der Hosentasche zerkratzt. Das Display hingegen hat die Nähe zum Schlüsselbund ohne sichtbaren Spuren überstanden. Positiv: Der Anschluss des Verbindungskabels, das für den Ladevorgang und die Synchronisation mit dem Rechner nötig ist, liegt gut geschützt hinter einer aufschiebbaren Abdeckung aus Plastik. Staub und Schmutz bleiben außen vor. Abmessungen von 10,5 x 5,5 x 1,2 Zentimetern und ein Gewicht von 108 Gramm lassen das LG Arena wesentlich unauffälliger in der Hosentasche verschwinden als das Apple iPhone.

Genau wie der Verkaufsschlager von Apple will auch das LG KM900 ausschließlich über den berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden. Selbst die drei Tasten unterhalb des Displays sind sensorgesteuert und lassen sich nicht wie beim iPhone physikalisch nach unten drücken. Dies beschert dem Smartphone eine völlig ebene Oberfläche. Lediglich an der rechten Seite findet der Nutzer klassische Knöpfe in Form einer Lautstärkewippe und einer Taste für den Schnellzugriff auf die integrierte Kamera.

Ausstattung: Vollgepackt bis unter den Display-Rand

Im LG Arena steckt nahezu alles, was derzeit technisch machbar ist. Angefangen von einer mit fünf Megapixeln recht hoch auflösenden Digitalkamera samt Fotoleuchte über vielfältige Multimedia-Funktionen wie MP3- und Video-Player bis hin zu GPS-Empfänger und microSD-Kartenslot zur Erweiterung des acht Gigabyte großen internen Speichers. Auch bei den unterstützten Funknetzen herrscht eitel Sonnenschein. In diesem Punkt glänzt das LG-Flaggschiff mit WLAN, 3G inklusive HSDPA sowie Bluetooth.

LG KM900 Arena

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Auch ein UKW-Radio sucht man beim Apple iPhone vergeblich, das LG Arena hingegen punktet mit einem sehr anspruchsvollen UKW-Empfänger inklusive Stations-Speicher. Besonders praktisch: Dank RDS zeigt das Display, sofern verfügbar, nicht nur den Sendernamen im Klartext an, sondern auch das gerade gespielte Lied sowie den Interpreten.

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