HP Touchsmart IQ820 im Test: Alleskönner für das Wohnzimmer

Maus und Tastatur

Wie bei allen All-In-One-Rechnern ist ein Aufrüsten nur sehr eingeschränkt möglich. Die hintere Plastikabdeckung lässt sich ohne Probleme entfernen. Die zwei Slots des Arbeitsspeichers sind mit vier Gigabyte bereits voll bestückt. Die 640 Gigabyte große Festplatte lässt sich jedoch gegen ein größeres Modell austauschen. Die derzeit größte Festplatte hat eine Kapazität von zwei Terabyte. An der Oberkante befindet sich zudem Platz für eine externe 2,5-Zoll-Festplatte, jedoch passen dort ausschließlich Festplatten der HP eigenen "Pocket Media Drive"-Serie.

Bis auf den Firewire-Anschluss und den Kartenleser sind sämtliche Schnittstellen auf der linken Seite untergebracht. Zwei USB-Ports sowie Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss befinden sich leicht erreichbar an der Seite. Alle weiteren Anschlüsse sind hinter einer Plastikabdeckung versteckt - drei USB, und je ein Gigabit-LAN, S/P-DIF, TV-Eingang und S-Video. Ein eSata-Anschluss fehlt ebenso wie sämtliche Anschlüsse zum Verbinden weiterer Monitore. Im Gehäuse integriert ist eine TV-Karte für analogen und DVB-T Empfang.

Auch bei den drahtlosen Verbindung ist mit Bluetooth und WLAN mit N-Standard alles vorhanden. Beim Betriebssystem handelt es sich um Windows Vista Home Premium mit 64-Bit. Im Trend liegt bei All-In-One-Rechnern eine blaue Untergrundbeleuchtung die natürlich auch hier nicht fehlen darf. Auf Wunsch lässt sich diese abschalten.

HP Touchsmart IQ820


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Besonderes Lob gebührt HP bei der mitgelieferten Tastatur. Während die meisten beigelegten Tastaturen bereits nach kurzer Zeit ausgetauscht werden, ist das Tippgefühl auf der Tastatur von HP sehr angenehm und auch die Qualität stimmt. Einzig ein Touchpad anstelle des Ziffernblocks wäre wünschenswert gewesen.

Bei der beigelegten Maus ist von der guten Qualität jedoch nicht mehr viel zu sehen. Es handelt sich um eine Standardmaus mit zwei Tasten und einem Mausrad. Die Drücker weisen zudem einen sehr schlechten Druckpunkt auf. Beide Peripheriegeräte verzichten auf ein Kabel. Der USB-Stick der zur Übertragung der Signale dient befindet sich versteckt an einem an der Rückseite eingelassenen USB-Port.

Strom und Lautstärke: Ein grüner Rechner

Im Leerlauf messen wir einen Verbrauch von 93 Watt. Mit den Programmen Prime95 und Furmark steigt der Verbrauch unter Last auf 125 Watt. Somit agiert das 230-Watt-Netzteil meist im optimalen Effizienzbereich von 50 Prozent. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Abwärme des Netzteils keine zusätzliche Kühlung braucht, wenngleich erstmal ein zusätzlicher Platz gefunden werden muss. Der Verbrauch ist angesichts des großen Bildschirms sehr gering.

Stromverbrauch
Leerlauf 93W
Last 125W

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