Kleiner Rechner-Zwerg mit viel Leistung

Samsung NC20 im Test: Subnotebook mit Netbooktechnik

Bei der Einordnung in bestehende Notebook-Klassen fällt es schwer, das Samsung NC20 zu spezifizieren. Die exotische Hardware von VIA konkurriert gegen die Intel-Atom-Plattform. Anders als EeePC und Co setzt Samsung jedoch auf einen Bildschirm mit einer Größe von 12,1 Zoll. Das wiederum entspricht Subnotebooks.

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SamsungNC20: Das Subnotebook ist bei weitem nicht perfekt, kompensiert seine Schwächen jedoch über die Leistung und setzt sich deutlich von einer Intel-Atom-Plattform ab. Für einen Aufpreis von 100 Euro erhält man das Samsung NC20 auch mit integriertem UMTS-Modul. Zum Video: SamsungNC20

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technik: Exotisch
  2. 2Tastatur und Touchpad
  3. 3Akku und Lautstärke
  4. 4Fazit: Ein Exot ohne Konkurrenz

Technik: Exotisch

Als Prozessor dient ein VIA Nano U2250 mit 1.50 Gigahertz. Auch der Grafikchipsatz stammt von VIA. Der Chrome 9 HC3 zweigt maximal 256 Megabyte vom ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher ab. Die Leistung reicht für Full-HD-Material jedoch nur mit Kompromissen. Die durchschnittliche Prozessorauslastung liegt zwar bei rund 85 Prozent. Es kommt aber immer wieder zu Spitzen, in denen die CPU an ihre Grenzen stößt und das Bild kurz stockt. Ein Netbook mit Intel Atom Prozessor schlägt das Samsung NC20 jedoch klar.

Cinebench
Cinebench R10 32bit (1 CPU) Cinebench R10 32bit (x CPU)
Intel Atom N280 (1,66GHz) 544 896
VIA Nano U2250 /1,50GHz 867 -

Unter einer Abdeckung an der Unterseite befindet sich sowohl der Arbeitspeicher als auch die Festplatte. Diese bietet Platz für 160 Gigabyte an Daten. Samsung setzt auf ein spiegelndes 12,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Die Helligkeit ist nur auf den höchsten drei Stufen akzeptabel. Ein Außeneinsatz ist daher nicht empfehlenswert.

Festplattengeschwindigkeit (HD Tune)
Minimum Maximum Durchschnitt Zugriffszeit
32,7 MB/sek. 63,6 MB/sek. 50,6 MB/sek. 21,3 ms

Bei den Anschlüssen hält sich Samsung an den Netbook-Standard. Lediglich drei USB-Ports und je ein VGA- und LAN-Anschluss sind verbaut. Drahtlose Verbindungen wie Bluetooth und WLAN sind ebenfalls vorhanden. Bei Letzterem fehlt jedoch der schnellere N-Standard. Abgerundet wird die Ausstattung durch eine Webcam und einen Kartenleser. Als Betriebssystem kommt einmal mehr Windows XP zum Einsatz.

Mit 1.520 Gramm ist das Subnotebook im Vergleich zu Netbooks etwas schwerer - angesichts des größeren Displays ist dies jedoch zu verschmerzen. Weiteres Übergewicht wird durch das Fehlen eines optischen Laufwerks vermieden. Etwas fürs Auge ist der am seitlichen, rechten Displayscharnier positionierte blau beleuchtete Einschaltknopf. Die Seiten wurden zudem durch eine silberne Zierleiste aufgewertet.

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