Sie sind hier:
  • Notebook
  • Samsung NC20 im Test: Subnotebook mit Netbooktechnik
 

Samsung NC20 im Test: Subnotebook mit Netbooktechnik
Kleiner Rechner-Zwerg mit viel Leistung

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

Diesen Artikel weiterempfehlen
SHARES

Bei der Einordnung in bestehende Notebookklassen fällt es schwer das Samsung NC20 zu spezifizieren. Die exotische Hardware von VIA konkurriert gegen die Intel-Atom-Plattform. Anders als EeePC und Co setzt Samsung jedoch auf einen Bildschirm mit einer Größe von 12,1 Zoll. Das wiederum entspricht Subnotebooks.

Bei der Einordnung in bestehende Notebook-Klassen fällt es schwer, das Samsung NC20 zu spezifizieren. Die exotische Hardware von VIA konkurriert gegen die Intel-Atom-Plattform. Anders als EeePC und Co setzt Samsung jedoch auf einen Bildschirm mit einer Größe von 12,1 Zoll. Das wiederum entspricht Subnotebooks.

Technik: Exotisch

Als Prozessor dient ein VIA Nano U2250 mit 1.50 Gigahertz. Auch der Grafikchipsatz stammt von VIA. Der Chrome 9 HC3 zweigt maximal 256 Megabyte vom ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher ab. Die Leistung reicht für Full-HD-Material jedoch nur mit Kompromissen. Die durchschnittliche Prozessorauslastung liegt zwar bei rund 85 Prozent. Es kommt aber immer wieder zu Spitzen, in denen die CPU an ihre Grenzen stößt und das Bild kurz stockt. Ein Netbook mit Intel Atom Prozessor schlägt das Samsung NC20 jedoch klar.

Cinebench
Cinebench R10 32bit (1 CPU)Cinebench R10 32bit (x CPU)
Intel Atom N280 (1,66GHz)544896
VIA Nano U2250 /1,50GHz867-

Unter einer Abdeckung an der Unterseite befindet sich sowohl der Arbeitspeicher als auch die Festplatte. Diese bietet Platz für 160 Gigabyte an Daten. Samsung setzt auf ein spiegelndes 12,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Die Helligkeit ist nur auf den höchsten drei Stufen akzeptabel. Ein Außeneinsatz ist daher nicht empfehlenswert.

Festplattengeschwindigkeit (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
32,7 MB/sek.63,6 MB/sek.50,6 MB/sek.21,3 ms

Bei den Anschlüssen hält sich Samsung an den Netbook-Standard. Lediglich drei USB-Ports und je ein VGA- und LAN-Anschluss sind verbaut. Drahtlose Verbindungen wie Bluetooth und WLAN sind ebenfalls vorhanden. Bei Letzterem fehlt jedoch der schnellere N-Standard. Abgerundet wird die Ausstattung durch eine Webcam und einen Kartenleser. Als Betriebssystem kommt einmal mehr Windows XP zum Einsatz.

Mit 1.520 Gramm ist das Subnotebook im Vergleich zu Netbooks etwas schwerer - angesichts des größeren Displays ist dies jedoch zu verschmerzen. Weiteres Übergewicht wird durch das Fehlen eines optischen Laufwerks vermieden. Etwas fürs Auge ist der am seitlichen, rechten Displayscharnier positionierte blau beleuchtete Einschaltknopf. Die Seiten wurden zudem durch eine silberne Zierleiste aufgewertet.

Tastatur und Touchpad

Samsung verzichtet beim Touchpad auf eine klare Teilung des Drückers. Der Druckpunkt ist zwar sehr leicht, aber klar definiert. Die Größe des Touchpads und der Taste ist ausreichend. Die Tastatur macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, der vorhandene Platz wurde jedoch nur bedingt genutzt. An den Seiten bleiben jeweils rund eineinhalb Zentimeter frei. Die rechte Shift-Taste ist nicht besonders groß und ganz nach außen gerückt. Die Leertaste ist im Verhältnis zu anderen Subnotebook-Tastaturen sehr kurz. Trotz allem lässt sich das Zehn-Finger-System ohne Probleme anwenden.

Akku und Lautstärke

Der Sechs-Zellen-Akku konnte im Test nur bedingt überzeugen. Im Filmbetrieb kam bereits nach zweieinhalb Stunden das Aus. Ein weitaus positiveres Bild hinterlässt das Samsung NC20 im Leerlauf. Beschränken sich die Tätigkeiten auf Office- und Internetarbeiten hält der Akku gute fünf Stunden durch.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
320 min.150 min.

Die Betriebslautstärke gehört ohne Zweifel zu den Stärken des Samsung NC20. Im Leerlauf ist das Subnotebook nahezu lautlos. Unter Last dreht der Lüfter zwar merklich auf, weißt jedoch keine nervigen Nebengeräusche auf, weshalb die Umgebung meist lauter ist.

Lautstärke
idleLast
34,3 db39,4 db

Samsung NC20

Zurück XXL Bild 1 von 8 Weiter Bild 1 von 8
Das Display misst 12,1 Zoll in der Diagonale.

Fazit: Ein Exot ohne Konkurrenz

Das derzeit einzige vergleichbare Subnotebook ist das Dell Mini 12. Dieses lässt Samsung mit dem NC20 einfach in der Ecke stehen. Das Subnotebook ist bei weitem nicht perfekt, kompensiert seine Schwächen jedoch über die Leistung und setzt sich deutlich von einer Intel-Atom-Plattform ab. Für einen Aufpreis von 100 Euro erhält man das Samsung NC20 auch mit integriertem UMTS-Modul.

Kommentare zu diesem Artikel

Bei der Einordnung in bestehende Notebookklassen fällt es schwer das Samsung NC20 zu spezifizieren. Die exotische Hardware von VIA konkurriert gegen die Intel-Atom-Plattform. Anders als EeePC und Co setzt Samsung jedoch auf einen Bildschirm mit einer Größe von 12,1 Zoll. Das wiederum entspricht Subnotebooks.

Deine Meinung ist gefragt. Diskutiere im Forum zu diesem Artikel.

Jetzt diskutieren!

DSL- & LTE-Speedtest

Testen Sie mit unserem Speedtest Ihre tatsächliche DSL- oder LTE-Geschwindigkeit. Test auch mit Smartphone und Tablet möglich.

Jetzt Testen!

Der große Android-Update-Fahrplan

Welche Android-Version ist für mein Smartphone oder Tablet-Computer aktuell? Der große Android-Update-Fahrplan bringt Licht ins Dickicht der Versionen.

Jetzt ansehen!

article
23189
Samsung NC20 im Test: Subnotebook mit Netbooktechnik
Samsung NC20 im Test: Subnotebook mit Netbooktechnik
Das Notebook Samsung NC20 ist in jeder Hinsicht ein Exot. Bei Chipsatz und Prozessor setzt der Hersteller auf VIA statt auf Intel und auch der Preis ist mit 450 Euro für ein 12-Zoll-Modell ausgesprochen attraktiv gewählt.
http://www.netzwelt.de/news/79871-samsung-nc20-test-subnotebook-netbooktechnik.html
2009-05-10 10:41:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/apple-ipad-entwickelt-300000-verkauften-exemplaren-bereits-ersten-tag-kassenschlager40.png
News
Samsung NC20 im Test: Subnotebook mit Netbooktechnik