Microsoft stellt Download-Angebot zum 20. August 2009 ein

Windows 7: Release Candidate steht zum Download bereit (Update)

Windows 7: Release Candidate steht zum Download bereit (Update) Der Release Candidate von Windows 7 steht zum Download bereit. Wie angekündigt hat Microsoft heute eine entsprechende Downloadseite freigeschaltet, die es jedem Interessenten ermöglicht, das Betriebssystem zum Testen kostenlos herunter zu laden. Die Testversion soll bereits alle Funktionen enthalten. Um den Release Candidate zu nutzen, wird jedoch eine Microsoft Live ID benötigt. Nur so erhalten Sie einen CD-Key, der das System freischaltet. Nach Angaben von Microsoft steht der Download noch bis zum 20. August 2009 zu Verfügung. Die Anzahl der CD-Keys soll nicht limitiert sein. Hinweis: Das Update vom 19. August finden Sie am Ende des Artikels.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Download bis Juni 2009 möglich, RC bis Juni 2010 lauffähig
  2. 2Vorsicht vor der Installation
  3. 3Blu-ray, DivX und QuickTime an Bord
  4. 4Was ist neu? In einer Video-Präsentation demonstriert Microsoft die neuen Funktionen des Release Candidates.
  5. 5Update vom 19. August: Letzte Möglichkeit zum Herunterladen

Download bis Juni 2009 möglich, RC bis Juni 2010 lauffähig

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Gleichzeitig hat Microsoft auch den Release Candidate von Windows Server 2008 R2 freigegeben. Beide Release Candidates waren bisher nur für Abonnenten des TechNet-Channels und MSDN möglich. Zum Herunterladen stehen unterschiedliche Versionen für 32- und 64-Bit sowie in verschiedenen Sprachfassungen laut Microsoft bis mindestens Ende Juni 2009 zur Verfügung. Der Download enthält ein ISO-Image einer Installations-DVD, die je nach Version zwischen 2,5 und 3,2 Gigabyte groß ist. Dieses Image müssen Sie vor der Installation auf einen DVD-Rohling brennen (geeignete Brennprogramme wie das kostenlose ImgBurn finden Sie in unserem Software-Archiv).

Der CD-Key kann bis zum 1. Juni 2010 verwendet werden. Ohne die Aktivierung ist der Release Candidate nur 30 Tage lauffähig. Wer bereits einen Key für die Beta-Version hat, kann alternativ auch diesen verwenden. Der XP-Modus ist nach der Installation noch nicht enthalten. Dafür stellt Microsoft einen spezielle Version von Virtual PC zum Download bereit. Die separate XP-Lizenz liefert Microsoft kostenlos.

Vorsicht vor der Installation

Der Windows 7 Release Candidate enthält laut Microsoft bereits alle Funktionen der finalen Version. Allerdings fehlen noch die letzten Optimierungen und Fehlerbereinigungen, so dass sich die Version noch nicht für den täglichen Einsatz eigne. Daher sollten Sie Windows 7 nur auf einem separaten Testrechner oder in einer virtuellen Maschine installieren. Windows 7 bringt einen eigenen Bootmanager mit, der den vorherigen ohne Nachfrage überschreibt.

Um den Vista-Nachfolger nutzen zu können, wird ein Computer mit 32- oder 64-Bit-Prozessor und mindestens ein Gigahertz Taktrate benötigt. Während 32-Bit-PCs mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher auskommen, sind für 64-Bit-PCs zwei erforderlich. Die 32-Bit-Version belegt auf der Festplatte 16 Gigabyte, die 64-Bit-Version 20 Gigabyte. Die Grafikkarte muss mindestens DirectX 9 mit dem Treibermodell WDDM 1.0 unterstützen. Für Anwender des neuen XP-Modus empfiehlt Microsoft zudem 15 Gigabyte zusätzlichen Platz auf der Festplatte und mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Blu-ray, DivX und QuickTime an Bord

Der Release Candidate von Windows 7 hat einige neue Funktionen erhalten, die in der Beta-Version noch nicht enthalten waren. Neben dem bereits erwähnten XP-Modus, der es erlaubt, ältere Programme in einer virtuellen Maschine auf dem Windows-7-Desktop zu nutzen, ist auch die groß angekündigte Multitouch-Unterstützung hinzugekommen.

Was ist neu? In einer Video-Präsentation demonstriert Microsoft die neuen Funktionen des Release Candidates.

Auch einige Designverbesserungen und Optimierungen an der Benutzeroberfläche wurden vorgenommen. Bei der Medienwiedergabe hat sich einiges getan: Der Windows 7 Release Candidate kann erstmals von Haus aus Blu-ray-Discs, QuickTime- und DivX-Videos sowie MPEG-4-Medien (AAC, AVC/H.264) abspielen. Selbst AVCHD-Inhalte von Camcorder werden unterstützt. Des Weiteren verbesserte Microsoft die Zusammenarbeit mit Peripheriegeräten und die Netzwerkunterstützung.

Windows 7 soll nach offiziellen Angaben von Microsoft Ende 2009 oder Anfang 2010 in den Regalen stehen. Acer-Marketingchef Bobby Watkins gab jedoch bekannt, dass die finale Version bereits am 23. Oktober erhältlich sei.

>>> Kostenloser Download: Windows 7 Release Candidate

Update vom 19. August: Letzte Möglichkeit zum Herunterladen

Am morgigen Donnerstag, dem 20. August 2009, stellt Microsoft das Download-Angebot für den Release Candidates von Windows 7 ein. Wer das neue Betriebssystem Windows 7 noch vor Verkaufsstart kostenlos ausprobieren möchte, sollte sich also beeilen. Die Installation des Release Candidates funktioniert auch nach diesem Datum, Microsoft vergibt nach eigenen Angaben auch weiterhin die dazu benötigten Produkt-Keys.

Bis zum 1. Juni 2010 lässt sich so die neue Windows-Version austesten. Ab dem 1. März des gleichen Jahres stellt die Testversion des Windows-Systems alle zwei Stunden den Betrieb ein. Wer ohne Unterbrechungen arbeiten möchte, sollte also vor dem Stichtag eine Vollversion von Windows 7 installieren.

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