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30.04.2009
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Cloud Antivirus von Panda Security verbraucht wenig Ressoucen

Freeware der Woche: Virenschutz aus der Wolke

Sicherheit

Freeware der Woche: Virenschutz aus der Wolke

Wirklich innovative Neuerungen bei Antiviren-Programmen sind eine Seltenheit. Mit Cloud Antivirus zeigt Panda Security, dass mehr möglich ist als eine immer nur schnellere und bessere Erkennung von schädlichen Programmen. Zwar muss auch "Cloud Antivirus" auf dem PC installiert werden, doch die Hauptarbeit verrichten Server, die über das Internet die Festplatte überwachen und den heimischen Rechner um bis zu 90 Prozent entlasten sollen.

Cloud Computing, also die Verlagerung von Aufgaben und Funktionen eines Computers auf Angebote im Internet, ist derzeit weit verbreitet. Als erster Anbieter von Antivirusprogrammen und anderen Sicherheitslösungen bietet das 1990 im spanischen Bilbao gegründete Unternehmen Panda Security mit Cloud Antivirus ein Schutzprogramm für Computer an, das Cloud Computing nutzt.

Panda Security stellt zwei große Vorteile seines webbasierten Virenschutzes gegenüber herkömmlichen Antivirusprogrammen heraus. Cloud Antivirus erkenne dank der "Collective Intelligence"-Technologie deutlich mehr schädliche Programme und verbrauche dabei nur ein Zehntel der bisher üblichen Ressourcen. Damit eigne sich die Sicherheitslösung vor allem für Internet-Begeisterte und Netbook-Besitzer.

panda cloud antivirus

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Panda Security verzichtet bei Cloud Antivirus auf umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. So ist das Programm übersichtlich und ungeübte Benutzer müssen sich nicht ständig fragen, welche Option die bessere ist.
(Klick vergrößert.)

Über das Internet greift Cloud Antivirus laut Panda Security auf die größte Datenbank der Welt mit derzeit 24 Millionen Signaturen für automatische Dateianalysen und -Entfernungen in Echtzeit zurück. In nur sechs Minuten erkenne, analysiere und blockiere das Programm neue Schädlinge deutlich schneller als traditionelle Lösungen. Dabei belege Cloud Antivirus kaum Speicherplatz.

In einem kurzen Vergleich konnte netzwelt allerdings keine deutlichen Unterschiede in der Beanspruchung des Arbeitsspeichers zwischen dem internetbasiertem Cloud Antivirus und dem klassischen Avira Antivir feststellen. Beim Schutz des Systems aus dem Hintergrund in Echtzeit benötigte Cloud Antivirus mit 21 bis 30 Megabyte sogar mehr RAM als Antivir mit 14 bis 18 Megabyte.

Virenschutz auch ohne Internetverbindung

So sinnvoll Cloud Computing auch sein mag, ein Computer braucht auch Virenschutz, wenn er nicht mit dem Internet verbunden ist. Daran dachte auch Panda Security und bereitete Cloud Antivirus auch für diesen Fall vor. Das Programm schützt den PC dann mit der aktuellsten lokalen Kopie der Daten der "Collective Intelligence".

Panda Security bietet das einfach zu installierende Cloud Antivirus derzeit als Beta-Version zum kostenlosen Download an. Auch die fertige Version des Programms soll für private Nutzer kostenlos bleiben.

>>> Zum kostenlosen Download von Panda Cloud Antivirus


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