US-Gesundheitsbehörde CDC informiert über eigenen Twitter-Feed
Schweinegrippe: Aktuelle Informationen im Internet
Die US-Gesundheitsbehörde CDC nutzt das Internet, um die Bürger über den aktuellen Stand der Schweinegrippe zu informieren. Aktuelle Warnungen, Fallzahlen und Hintergrundinformationen verbreitet sie über ihre Homepage, den Mikroblogging-Dienst Twitter sowie per E-Mail-Newsletter, RSS-Feeds und Podcasts. Die in Deutschland zuständigen Behörden bedienen sich auch moderner Kommunikationsmittel, können aber von den US-Kollegen noch etwas lernen.
"Schweinegrippe - 40 bestätigte Fälle. New York zählt 28", "Neue Empfehlungen für Nutzung von Gesichts- und Atemschutzmasken" oder "Neue Reisewarnung der CDC für Mexiko" lauten die neuesten Meldungen im Twitter-Feed der US-Gesundheitsbehörden "Centers für Disease Control and Prevention", kurz CDC. Alle Beiträge sind mit einem Link zum ausführlichen Artikel auf der Internetseite des CDC versehen.
Informationen in Deutschland per Hotline und Homepage
Beim in Deutschland im Auftrag der Bundesregierung für die Krankheitsüberwachung und -prävention zuständigen Robert-Koch-Institut (RKI) hieß es auf Anfrage von netzwelt, eine Nutzung von Twitter sei noch nicht in der Planung. Das dem Bundesgesundheitsministerium unterstellte Bundesinstitut informiert die Bundesbürger neben dem klassischen Weg über Radio, Fernsehen und Zeitungen auch über eine eigens eingerichtete Hotline (030/18754-4161) sowie regelmäßige Aktualisierungen der Homepage rki.de.
Die Meldungen von der Internetseite des Robert-Koch-Instituts können auch per RSS-Feed abonniert werden. Den momentan an erster Stelle stehenden Beitrag aktualisieren die Wissenschaftler des RKI regelmäßig. Datum und Uhrzeit der Neufassung vermerken sie in der Überschrift. Allerdings sind die Veränderungen nicht gesondert gekennzeichnet. Es bleibt dem informationssuchendem Bürger selbst überlassen, herauszufinden, welche Informationen neu sind.
Ministerium verweist auf die eigenen Experten
Die Weltgesundheitsorganisation WHO verbreitet ihre Nachrichten über die Schweinegrippe und andere ausgebrochene Krankheiten ebenfalls per RSS-Feed. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verweist hauptsächlich auf das ihm unterstehende Robert-Koch-Institut. Folglich hat der Beitrag mit aktuellen Informationen zur Schweinegrippe von der Startseite der Ministeriums-Homepage noch keinen Eingang in den RSS-Feed gefunden. Auf Nachfrage von netzwelt erklärte eine Sprecherin des BMG, dass die Information der Bevölkerung auch ohne Twitter gewährleistet sei.
Das immens hohe Medieninteresse sorge dafür, dass die Bürger ausreichend über die Schweinegrippe informiert seien. Das BMG startet seiner Sprecherin zufolge ab dem morgigen Mittwoch eine eigene Telefon-Hotline und informiert schon jetzt regelmäßig über seine Homepage. Darüber hinaus würde das Ministerium "zielgruppenspezifische Informationen" zum Beispiel an Flugreisende aus den betroffenen Ländern oder Ärzte und andere Personen aus dem Gesundheitsbereich verbreiten. Durch die föderale Struktur der Bundesrepublik würden die einzelnen Bundesländer zusätzlich noch eigene Informationsangebote verbreiten.
Links zum Thema
- Twitter-Feed der US-Seuchenschutzbehörde CDC
- Robert-Koch-Institut
- Einschätzungen, Empfehlungen und Hintergründe zur Schweinegrippe beim Robert-Koch-Institut
- Bundesministerium für Gesundheit
- US-Seuchenschutzbehörde CDC über die Schweinegrippe
- Weltgesundheitsorganisation WHO zur Schweinegrippe

Zitat: Das Unternehmen, in dem ich beschäftigt bin, teilt gerade per e- mail an alle MA mit, dass der Werksarzt keine Impfstoffe erhalten hat, die impfwilligen MA sich...
die schweine grippe infektion an alle kunden sollten dies nicht machen lassen .immer hände waschen allerdings beim begrüßung nicht die hand geben .die schweine grippe ist so eine art von menschen,vogel grippe und...
Zitat: Kanzlerin und Minister sollen nach SPIEGEL-Informationen mit speziellem Impfstoff vor Schweinegrippe geschützt werden. Beamte von Ministerien und nachgeordneten Behörden ebenso. Das Vakzin...
Mal ein Zitat aus dem Link >> In Deutschland waren bis zum Sonnabend 168 Erkrankungen gemeldet. Zum Glück waren es alles bisher nur leichte Verläufe, sagt Suckau.
1. Fall in Berlin Schweine-Grippe: Das rät die Expertin 1. Fall in Berlin: Schweine-Grippe: Das rät die Expertin - B.Z. - Berlins größte Zeitung