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27.04.2009
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Festo Aqua Penguine

Kurzfilm: Roboterpinguine auf der Hannover Messe

Kurzfilme

Kurzfilm: Roboterpinguine auf der Hannover Messe

Im ersten Moment scheint es ein ganz normaler Tierfilm zu sein. Die Kamera verfolgt sich geschmeidig durch das Wasser bewegende Pinguine. Mal sind sie ganz nah herangezoomt, mal aus einiger Entfernung und dann noch zusammen mit einem Taucher zu beobachten. Unterlegt ist das Ganze mit schöner, die Bewegungen begleitender Musik. Doch der Schein trügt.

Wer aufmerksam hinschaut, wird bemerken, dass hier etwas nicht stimmt. Nicht nur, dass sich die Szenerie in einem gekachelten Schwimmbecken abspielt. Anders, als wir es aus der Natur kennen, leuchten auch die Augen der Tiere blau und auf ihrer Haut tragen sie die Aufschrift "Festo". Damit ist klar, wer hier seine Finger im Spiel hat. Festo ist eine Entwickler-Firma für Fabrik- und Prozessautomation. Bei ihren Arbeiten lassen sie sich von der Natur inspirieren, um bei minimalem Energieverbrauch maximale Leistung erreichen zu können.


Die in dem Kurzfilm zu sehenden künstlichen Pinguine sind ihre jüngste Kreation. Erst vor ein paar Tagen stellte die Firma sie auf der Hannover Messe vor. Hier durfte nicht zuletzt die Kanzlerin Angela Merkel das Können der Roboter-Seevögel bestaunen. Wie ihre biologischen Vorbilder orientieren sie sich autonom im Wasser und navigieren selbstständig über die Bewegungen ihres Kopfes sowie ihrer Flossen. Anders als lebendige Pinguine kann der Roboter zusätzlich rückwärts schwimmen. Das ermöglicht ihm auf engstem Raum zu manövrieren. Damit es hierbei nicht zu Zusammenstößen kommt, sind sie außerdem mit einem so genannten 3D-Sonar ausgestattet. Dies funktioniert ähnlich wie das von Delphinen, es ermöglicht den Roboter-Tieren, mit ihrer Umwelt sowie untereinander zu kommunizieren.

Was zunächst dokumentarisch anmutet, ist kein Tierfilm, sondern vielmehr die Demonstration einer faszinierenden Entwicklung. Laut eines Spiegel-TV-Berichtes sollen die Roboter-Pinguine eingesetzt werden, um zum Beispiel Pipelines im Meer zu kontrollieren und auf Schadstellen zu überprüfen. Aber auch für den Umweltschutz könne die Technik interessant sein, um unter anderem Gewässer auf illegale Abwasserkanäle zu untersuchen.


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schnurri_
schnurri_
27.04.09 16:06

sehen ja schon unheimlich aus - so mit den blauen LED-Augen - wie gut, das sowas (noch) nicht im Wasser schwimmt ;)


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