Bis Ende 2009 sollen nur noch Halogen- und LED-Lampen die Insel erleuchten
Norderney: Nordsee-Insel will Glühbirnen los werden
Die ostfriesische Nordseeinsel Norderney hat angekündigt, bis zum Jahresende 2009 die erste Insel Deutschlands werden zu wollen, die umfassend auf herkömmliche Glühbirnen verzichtet. Unterstützung erhält die Inselverwaltung bei der rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien bekannt gegeben PR-Aktion von Philips. Das niederländische Elektrounternehmen handelt nicht uneigennützig, denn es fertigt unter anderem LED- und Halogenlampen an. Pro Jahr sollen die rund 6.000 Inselbewohner nach erfolgter Umrüstung über 150.000 Euro weniger für Strom ausgeben. Pro Haushalt ergebe sich eine jährliche Ersparnis von etwa 40 Euro, heißt es in einer Pressemitteilung von Philips.
Durch anschauliche Informationen über Alternativprodukte zur Glühbirne und zu Einsparmöglichkeiten bei der Beleuchtung wollen Verwaltung und Philips für die Norderneyer Haushalte Anreize schaffen, möglichst zügig auf effizientere Leuchtmittel umzusteigen. Norderneys Bürgermeister Ludwig Salverius fasst es in eigene Worte: "Die gute Nachricht dabei ist, dass dieser Umweltbeitrag sich für unsere Bürger auch finanziell rechnet, denn wer auf energiesparende Lampen umrüstet, spart letztendlich bei der Stromrechnung Kosten ein."
Im Verlauf diesen Jahres versuchen Philips und die Stadtverwaltung ihrem Ziel mit ständigen Informationsmöglichkeiten und Informationsveranstaltungen näher zu kommen. Dabei werden Alternativen zu Glühbirnen, die nicht nur von Philips stammen sollen, demonstriert. Ergänzt werden diese Veranstaltungen durch symbolträchtige energieeffiziente Lichtumrüstungen einzelner Bauwerke. Den Anfang machte der Wasserturm der Insel, der ab sofort grün angestrahlt wird.
Unterstützung erhalten die Norderneyer nicht nur vom lokalen Elektrohandwerk, das über energieeffiziente Beleuchtung berät, oder in Form von Informationsmaterial und Produktdemonstrationen vom lokalen Energie- und Wasserversorger Wirtschaftsbetriebe Norderney, sondern auch vom Elektrogroßhändler Sonepar und natürlich von Philips. Beide liefern vergünstigte Energiesparlampen nach Norderney.
Bei Philips ist man erfreut seine Neuentwicklungen im Alltagsbetrieb demonstrieren und testen zu können: "Wir wollen deutlich machen, dass es verschiedene qualitativ hochwertige Alternativen zur veralteten Glühbirne gibt. Neben der Energiesparlampe sind es Halogen- und LED-Lösungen, mit denen wir zeigen, dass der Wechsel keinen Verzicht, sondern einen Gewinn an Qualität bei gleichzeitiger Einsparung von Ressourcen und Stromkosten bedeutet", so Robert Pfarrwaller, Geschäftsführer der Philips GmbH.
Philips richtete eigens für die Aktion die Homepage norderney-gluehbirnenfrei.de inklusive Gewinnspiel ein. Innerhalb der ersten drei Tage vermeldeten bereits fünf Haushalte, glühbirnenfrei zu sein.


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Zitat: Ich bin von den sogenannten Energiesparlampen nicht überzeugt. 1.) Sie geben kein schönes Licht,
Zitat: Ich bin von den sogenannten Energiesparlampen nicht überzeugt. Sie geben kein schönes Licht, ausserdem ist die Herstellung sehr giftig. Also die Umwelt, bzw. die Arbeiter schädigen,...
Ich bin von den sogenannten Energiesparlampen nicht überzeugt. Sie geben kein schönes Licht, ausserdem ist die Herstellung sehr giftig. Also die Umwelt, bzw. die Arbeiter schädigen, damit wir Europäer ein paar...
Zitat: Wären da LEDs nicht eine Alternative? Klar haben sie eine geringe Leistungsaufnahme aber warum diese nicht noch weiter verringern? Ja, das wäre eine Alte Naive... äääähhh...
Zitat: Auch da wird es sicherlich irgendwann etwas geben. Zur Zeit bin ich auch nicht in der Lage zu sagen, was da als Austausch genommen werden kann. Aufgrund der geringen Leistung...