Windows 7 erhält XP-Modus, Microsoft bestätigt Termin

Bestätigt: Windows 7 Release Candidate kommt am 5. Mai

Microsoft hat bestätigt, dass der Release Candidate von Windows 7 am 5. Mai für die Öffentlichkeit freigegeben wird. Bereits ab dem 30. April können MSDN- und Technet-Abonenten auf den Release Candidate zugreifen. Windows-Entwickler Brandon LeBlanc hat das im offiziellen Windows 7 Team Blog bekannt gegeben. Im Gegensatz zu den Beta-Versionen soll der Release Candidate nahezu alle Funktionen des fertigen Vista-Nachfolgers enthalten. Er wird sowohl als 32- und als 64-Bit-Version erhältlich sein. Eine neue Funktion ist der sogenannte "Windows XP Mode", der es ermöglicht, ältere Programme, die für Windows XP geschrieben wurden und zu Vista nicht kompatibel waren, unter Windows 7 zu nutzen.

Bestätigt: Windows 7 Release Candidate kommt am 5. Mai
Möglich dank Virtualisierung: Unter Windows 7 können auch ältere Programme im "Windows XP Mode" ausgeführt werden.

Das jeweilige Programm wird dazu in einer virtuellen Maschine ausgeführt, die auf Microsofts Virtualisierungslösung "Virtual PC 7" basiert. Die Funktion wird nicht von Hause aus mitgeliefert, sondern muss von der Microsoft-Website heruntergeladen werden. Voraussetzung dafür ist eine der Windows-7-Editionen "Professional", "Enterprise" oder "Ultimate". Für die "Starter"- und "Home"-Editionen wird der XP-Modus nicht zur Verfügung stehen.

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In der virtuellen Maschine wird eine vollständige Installation von Windows XP Service Pack 3 ausgeführt. Nachdem ein XP-Programm in dieser Umgebung installiert wurde, kann es direkt aus Windows 7 heraus gestartet werden. Dabei wird nicht der komplette XP-Desktop, sondern nur das jeweilige Programmfenster angezeigt.

Die Virtualisierungs-Funktion ist eine Reaktion auf die massive Kritik, dass viele ältere Programme unter Windows Vista nicht mehr nutzbar seien. "Unser neuer XP Mode eignet sich besonders für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die fast immer eine spezielle Branchenanwendung nutzen, die zumeist ausschließlich auf Windows XP zugeschnitten sind", sagte Scott Woodgate, Martketing-Manager von Microsoft. Viele Microsoft-Kunden hatten wegen der fehlenden Kompatiblität vom Kauf von Vista abgesehen.

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Ich kann mich gut vorstellen wie lahm diese Anwendungen durch Virtualisierungsschicht funktionieren würden.

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