Günstige Spezial-Halterungen stabilisieren Spiegelreflexkameras
Besser filmen mit Digitalkameras: DSLR 2.0-Rigs von Redrock Micro
Immer mehr digitale Spiegelreflexkameras nehmen nicht nur Fotos, sondern auch Videos auf. Durch ihre Form sind sie bei der Anfertigung von Filmen aber wesentlich schlechter in der Hand zu halten als professionelle Filmkameras oder Camcorder. Abhilfe schaffen spezielle Kamera-Halterungen, so genannte Rigs. Mit ihnen sorgen Filmprofis nicht nur dafür, dass sie ihre Arbeitsgerät gut im Griff haben können. Je nach gewünschter Einstellung befestigen sie sie mit den Haltungssystemen zum Beispiel auf Motorhauben von Autos oder an Kamerakränen. Das Baukastenprinzip der "DSLR 2.0"-Reihe von Redrock Micro ermöglicht einen vergleichsweise günstigen Einstieg in die Welt der Kamera-Halterungen.
Die bisher von Redrock Micro angebotenen zusammengestellten Rigs sind mit Preisen von 2.000 und 2.500 Dollar nur etwas für Filmprofis. Die Bauteile der neuen "DSLR 2.0"-Reihe ermöglichen aber auch ambitionierten Hobbyfilmern oder Nachwuchsprofis den kontinuierlichen Aufbau eines Rig-Systems. Die Firma bietet sie als Einzelstücke an. So kann jeder Käufer sich beim Zusammenstellen seiner Halterung von seinen Wünschen und dem zur Verfügung stehenden Budget leiten lassen.
Die in jeden Fall nötige Basisplatte kostet 195 Dollar. Mit drei, vier weiteren Bauteilen für weitere 150 bis 200 Dollar hat man schon ein simples Rig beisammen und weniger als 400 Dollar ausgegeben. Für größere Konstruktionen, die auf der Schulter aufliegen, das Objektiv vom Handgriff fernsteuern oder über eine große Augenmuschel verfügen, muss man deutlich mehr Geld auf den Tisch legen. Durch das Baukastenprinzip ist es jedoch möglich, die einzelnen Teile nach und nach anzuschaffen.
Die Ankündigung von Redrock Micro kommt gerade recht. Innerhalb eines Jahres sind bereits fünf Spiegelreflexkameras mit Filmfunktion erhältlich beziehungsweise von Herstellern angekündigt worden. Canon begann zur Photokina 2008 den Reigen mit der EOS 5D Mark II und legt im Mai 2009 mit der EOS 500D in einem niedrigeren Preissegment nach. Konkurrent Nikon kündigte seine D90 zwar später an, bracht sie aber schneller auf den Markt als Canon die 5D Mark II. Mit der D5000 verspricht Nikon für kommenden Monat eine DSLR mit beweglichem Bildschirm. Panasonic versucht derweil mit dem G1-Nachfolger GH1, der auch Videos aufzeichnet, seinen "Micro Four Thirds"-Anschlussstandard weiter zu etablieren.
Links zum Thema
- Spiegelreflexkamera mit Videofunktion: Nikon D90 im Test
- Canon EOS 500D: Günstige DSLR nimmt Full-HD-Filme auf
- Full-HD und 21 Megapixel: Canon EOS 5D Mark II im Test
- Redrock Micro
- Tutorial: Filmen mit der EOS 5D Mark II
- Nikon D5000: Spiegelreflexkamera mit drehbarem Monitor
- Redrock Micro DSLR Bundles
- DSLR 2.0 Rig Bauteile

