Handyhersteller Nokia startet Anfang Mai einen eigenen Musikdienst

Neue Musikflatrate: Nokia Comes With Music

Der weltgrößte Handyhersteller Nokia startet in Deutschland die Musik-Flatrate "Comes With Music". Ab Anfang Mai erhalten Käufer eines passenden Nokia-Handys ein Jahr lang unbegrenzten Zugriff auf eine digitale Musikbibliothek mit über fünf Millionen Songs. Nach Ablauf der Frist sollen alle Downloads weiter genutzt werden können. Liz Schimel, die Leiterin der Musiksparte von Nokia, verkündete dies auf der Vorstellung des Angebots in Hamburg.

Neue Musikflatrate: Nokia Comes With Music
Kleine Auswahl: Anfangs kann der Musikdienst nur mit vier Handys von Nokia genutzt werden. (Bild: www.comeswithmusic.de)

Der finnische Telekommunikationskonzern tritt damit in Konkurrenz zu Apple (iTunes Store), Deutsche Telekom (Musicload) und Amazon (Amazon MP3). Die Musikbibliothek enhält Songs aller großen Musiklabels: EMI, Universal Music, Sony Music und Warner Music sowie verschiedener Independent-Labels. Zum Start ist das Downloadangebot nur für die vier Nokia-Handys 5630 XpressMusic, 5800 XpressMusic, N95 8GB und N79 verfügbar. Der Vertrieb der Geräte erfolgt über den Nokia Store und den Provider mobilcom-debitel. Neben der Gebühr für den Mobilfunkvertrag fallen keine weitere Kosten an. Ein passender Datentarif für die Musikflatrate ist für zehn Euro erhältlich. Nach Angaben von Heikki Tarvainen, General Manager Nokia Deutschland, ist Nokia auch mit anderen Netzbetreibern im Gespräch.

Werbung

Weiter mit DRM gegen Raubkopien

Die Tracks können auf einen Windows-PC oder direkt auf das Handy heruntergeladen werden. Sie kommen im WMA-Format und sind mit dem DRM-System "Windows Media DRM" von Microsoft geschützt. Die Bitrate der Dateien beträgt 192 Kilobit pro Sekunde. Auf anderen Mobiltelefonen als den vier genannten Nokia-Geräten können die Songs nicht abgespielt werden. Wer die heruntergeladene Musik auf CD brennen möchte, muss für jeden Song eine "Brenngebühr" von einem Euro zahlen.

Der Abodienst ist für Nokia auch eine Reaktion auf die verbreitete Musikpiraterie. "Comes With Music bildet eine Brücke zwischen der boomenden Beliebtheit digitaler Musik und der legalen Kaufmöglichkeit sowie den Verdienstmöglichkeiten für Label und Künstler", sagte Tarvainen.

In Großbritannien gibt es "Comes With Music" bereits seit Oktober 2008. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens "Music Alley" sollen den Dienst dort aber erst 23.000 Mobilfunkkunden nutzen.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Zitat: Zum Angebot, jo DRM Müll halt - können se sich sonstwo hinstecken :D Ich wage die Prognose, dass kurz- bis mittelfristig kein Anbieter für eine Musik-Download-Flatrate ohne...

Was bistn du fürn Vogel? Oo Geh mal boxen oder sowas ;) Zum Angebot, jo DRM Müll halt - können se sich sonstwo hinstecken :D

Dann kauf dir halt zig CD's !!! Es geht hier darum wer ein neues HAndy braucht oder so eines gekauft hat was auch billiger als 400 euro gibt mit vertrag, der kann sich das von Vorteilen machen!!! Und solche Leute wie...

Und das billigste Handy kostet auch über 400 Euro. Da kann ich für das Geld auch zig CDs kaufen.

Eigenen Kommentar schreiben