Inklusiv- und Genionpakete laufen Anfang Mai aus
Netzbetreiber: O2 überarbeitet seine Tarifstruktur
Der Münchner Mobilfunkanbieter O2 hat ein neues Tarifkonzept für den 5. Mai angekündigt, mit dem die bisherige Angebotsstruktur vereinfacht werden soll. Lediglich zwei der bisherigen Tarife wird O2 auch weiterhin anbieten - zumindest in ähnlicher Form: So wird aus dem Genion L-Tarif die O2 Mobile Flat, das Inklusivpaket beinhaltet Gratis-Minuten für Gespräche in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze. Die bestehenden Genion-Tarife und Inklusivpakete laufen zum 4. Mai aus und werden durch die neuen Angebote ersetzt. Das komplette Tarifsystem will O2 am 24. April vorstellen.
Die O2 Mobile Flat bietet für 20 Euro monatlich eine Flatrate ins deutsche Fest- und O2-Mobilfunknetz. Bei Gesprächen in andere Handy-Netze berechnet der Provider 0,29 Euro pro Minute, für eine SMS werden 0,19 Euro fällig. Der Abruf der Mailbox ist dagegen kostenlos. Kunden erhalten eine separate Festnetz-Nummer, mit der sie in der Homezone zu günstigen Konditionen telefonieren können.
Handy kostet extra
Das Inklusivpaket kostet zehn Euro im Monat und beinhaltet 100 Gratis-Minuten für Gespräche in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze. Nach aufgebrauchtem Volumen berechnet O2 0,29 Euro pro Minute für die Telefongespräche. Im Gegensatz zum Mobile Flat-Tarif kostet jeder Mailbox-Abruf 0,29 Euro. Für eine SMS kassiert O2 aber ebenfalls 0,19 Euro.
Auch die Gebühren für Auslandsgespräche sind in beiden Tarifen identisch. Telefonate in das europäische Ausland und in die USA werden mit 0,29 Euro pro Minute berechnet. Für Gespräche in andere internationale Länder verlangt O2 0,99 Euro pro Minute. Eine SMS ins Ausland kostet 0,29 Euro.
Die Vertragslaufzeit für die beiden Tarife beträgt 24 Monate bei einer Kündigungsfrist von drei Monaten. O2 berechnet für die Angebote eine Aktivierungsgebühr von 25 Euro. Wer seinen Vertrag mit einem Handy kombinieren möchte, zahlt monatlich 15 Euro für das Mobilfunkgerät.

Die Drillisch-Tochter Eteleon hat seine Billigmarke Discotel an den Start gebracht. Zur Auswahl steht ein Tarif mit 7,5 Cent pro Minute für Gespräche ins deutsche Mobilfunk- und Festnetz. Daneben wird ein Tarif mit Community-Preisen in Höhe von drei Cent und Flatrate-Optionen angeboten.
"Voice Data Fax over Net" - aus dieser Bezeichnung leitet sich der Name "Vodafone" her. Der britische Konzern bietet längst nicht mehr nur Handy-Dienste an. Im August 2009 hat Vodafone den DSL-Provider Arcor komplett übernommen. Seitdem verkauft Vodafone alle Sprach- und DSL-Dienste unter einer Marke.
Mit Snoog Seven ist ein neuer Mobilfunk-Discounter gestartet, der für Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze 7,7 Cent pro Minute berechnet. Auch pro SMS wird dieser Preis fällig, das Abrufen der Mailbox ist hingegen kostenlos.
1&1 ist eine Marke der United Internet AG, zu der auch Web-Portale wie Web.de und GMX gehören. Zum Portfolio von 1&1 zählen neben DSL- und Telefonie-Angeboten auch Webhosting-Dienste. Im Mai dieses Jahres hat 1&1 das DSL-Geschäft von Freenet gekauft.
Tele2 ist ein schwedisches Telekommunikationsunternehmen, das als Call-by-Call-Anbieter in Deutschland populär wurde. Zum Geschäftsbereich des Unternehmens hierzulande gehören neben Telefonie-Diensten auch breitbandige Internet-Leitungen auf DSL-Basis.
Eine wahre Preisschlacht um die Minuten- und SMS-Preise der Mobilfunk-Discounter macht die mobile Kommunikation wieder günstiger. Mit Tages-Flatrates zu attraktiven Preisen versucht sich beispielsweise die Zeitschrift "auto motor und sport" im schnelllebigen Mobilfunkgeschäft. Aber auch die großen Anbieter Vodafone und T-Mobile mischen die Tarif-Karten kräftig durch.
Seit Dezember 2009 bietet auch Vodafone VDSL-Tarife an: Die Kunden surfen mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde im Internet. Das VDSL-Angebot steht aber nur in bestimmten Regionen zur Verfügung.




