Philips Photoframe 8FF3WMI: WLAN-Bilderrahmen im Test
Fester Stand mit Haltungsproblemen
Sobald ein Speichermedium in eines der Lesegeräte für CF-, Memory Stick-, MMC-, SD-, SDHC- sowie xD-Karten eingelegt oder über eine der zwei USB-Schnittstellen angeschlossen wird, startet der Bilderrahmen von Philips automatisch eine Diashow. Auf welche Art und in welchen Zeitintervallen die Bilder wechseln, sollen lässt sich in den Einstellungen festlegen.
Auf seinem rückseitig angebrachten Standfuß steht der Bilderrahmen zwar sicher. Wird jedoch Druck von Oben ausgeübt, löst er sich leicht aus seiner Fassung und der Photoframe 8FF3WMI fällt um. Dies passiert zum Beispiel sehr schnell, wenn man ihn festhält, um die ebenfalls rückseitigen Tasten zu drücken.
Die Bedienung des Photoframe 8FF3WMI geht nach kurzer Eingewöhnung spielend von der Hand. Das Menü ist übersichtlich und klar aufgebaut. Die Tasten an der Rückseite beherrscht man schnell auswendig und braucht sie nicht mehr zu sehen. Ihr Druckpunkt ist zwar eindeutig, allerdings muss man den Rahmen festhalten, um sie drücken zu können. Dabei beschmiert man zwangsläufig den verspiegelten Rahmen um den Monitor mit Fingerabdrücken, die man mühsam abwischen muss.
Bildschirm mit Spiegelrand
Die Farbwiedergabe des Bildschirms des Philips 8FF3WMI wirkt naturgetreu. Dank ausreichender Helligkeit und deutlichen Kontrasten lassen sich auch kleine Details erkennen. Allerdings lenkt der verspiegelte Rahmen die Augen des Betrachters ab.

Der verspiegelte Rahmen lenkt sehr vom eigentlichen Bild ab.
Philips stattet seinen digitalen Bilderrahmen Photoframe 8FF3WMI mit einem Bildschirm im 4:3-Format aus, der acht Zoll in der Diagonalen misst und dessen Auflösung bei 800 x 600 Pixeln liegt. Das Kontrastverhältnis des 16,2 x 12,2 Zentimeter großen Monitors gibt Philips mit 300:1 an. Die Helligkeit betrage 250 Candela pro Quadratmeter.
Die Lebensdauer des Bildschirms gibt Philips mit 20.000 Stunden an, wenn die Helligkeit auf 50 Prozent eingestellt ist. Sein Betrachtungswinkel liege bei 130 Grad in der Horizontalen und 110 Grad in der Vertikalen. Das Gerät erkennt automatisch, ob es im Hoch- oder Querformat steht, und richtet die angezeigten Bilder entsprechend aus.
Fazit
Beim Philips Photoframe 8FF3WMI handelt es sich um einen brauchbaren und leicht zu bedienenden digitalen Bilderrahmen mit WLAN-Modul. Allerdings sorgen der instabile Standfuß und der leicht verdreckende sowie vom eigentlichen Bild ablenkende Spiegelrahmen für einen faden Beigeschmack. Philips' unverbindliche Preisempfehlung ist mit 249,99 Euro deutlich zu hoch. Die 130 bis 140 Euro, die Händler für den Photoframe 8FF3WMI verlangen, sind eher angemessen.

