Mit netzwelt Schritt für Schritt zum eigenen Blog

Blogbaukasten: Vom Tagebuch zum Onlinemagazin

Beim Einstieg in das Bloggen steht besonders die Frage nach der Themenwahl im Vordergrund. Am besten sollte es natürlich ein Themenbereich sein, in dem man sich selbst gut auskennt oder gut darüber berichten kann. Welche Formen des Bloggens es gibt, wie man richtig schreibt und welche Dateiformate man für Bilder, Musik und Videos verwenden sollte, erklärt netzwelt in diesem Artikel zur Serie "Blogbaukasten".

Netzwelt auf Twitter
Twitter ist eines der bekanntesten Microblogging-Seiten. Es gibt Nutzern die Möglichkeit, sich sekundengenau auszutauschen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Formen des Bloggens
  2. 2Die passende Nische
  3. 3Der Text im Netz
  4. 4Dateiformate für den Blog

Formen des Bloggens

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Es gibt zahlreiche Arten von Weblogs mit unterschiedlichem Thema und Format. Das anfängliche Online-Tagebuch gibt es noch heute, es beschäftigt sich vorwiegend über sehr persönlich gehaltene Themen und wird häufig durch Passwortschutz nur eingeschränkt für die Öffentlichkeit bereitgestellt. Eine ebenfalls ursprüngliche Form des Blogs sind Linksammlungen, in denen Links mit kurzen Beschreibungen veröffentlicht werden.

Häufig beschränkt sich das Bloggen auf ein zentrales Thema. So enthalten Hobbyblogs Tipps zu einem interessanten Hobby, Reiseblogs ausführliche Reiseberichte oder Litblogs Rezensionen aus der Literatur. Fanblogs berichten über eine bestimmte Musikgruppe oder den präferierten Fußballverein, IT-Blogs handeln vorwiegend von Themen aus der Technologie und dem Internet. Watchblogs hingegen hinterfragen kritisch, was auf anderen Webseiten oder Medien geschieht. Infoblogs informieren zu einem bestimmten Themenbereich und geben Tipps und Hinweise an die Leser weiter.

Auch die Presse ist im Internet stark vertreten. Online-Magazine berichten vom tagesaktuellen Geschehen im allgemeinen oder speziell zu einem Thema wie zum Beispiel Technologie oder Musik. Die Printmedien betreiben zusätzlich zur Zeitung oder Zeitschrift ein Zeitungsblog, um die sehr viel größere Aktualität des Internets zu nutzen oder ihre Zeitung auch Internetnutzern zur Verfügung zu stellen.

Die passende Nische

Neben den üblichen Artikel-Blogs bildeten sich auch Blogs zu multimedialen Inhalten heraus. So präsentieren Fotografen ihre Arbeiten als eine Art Portfolio in Fotoblogs. Podcastblogs behandeln vorwiegend Audioinhalte. Besonders beliebt sind zur Zeit Videoblogs, auch Vlogs genannt, die eigene Videos oder Videos aus dem Internet vorstellen. Diese Blogs verfügen meistens über ein speziell an Bilder, Audioinhalte oder Videos angepasstes Design.

Mit Twitter entstand zudem der Trend zum Microblogging. Die herkömmlichen Artikel werden dabei durch gerade einmal 140 Zeichen umfassende Nachrichten ersetzt. Außerdem ähnelt diese Art von Blogs eher sozialen Netzwerken. Inzwischen ist es möglich, auch eigene Microblogs einzurichten.

Um einen Blog erfolgreich zu machen, ist die Wahl des Themas beziehungsweise der Nische sehr wichtig. Es sollte vor der Veröffentlichung geklärt werden, in welchem Thema man sich wohl fühlt und gut auskennt, wie viel Zeit man investieren kann und ob es schon Blogs zum ausgewählten Thema gibt. Möchte man mit dem eigenen Blog Geld verdienen, sollten besonders besucherstarke Themen ausgewählt werden. Zur Analyse helfen Dienste wie das "Google Adwords Keyword Tool" oder "Google Insights for Search". Die Links dazu finden Sie in den Links zum Artikel.

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