Dreiphasig, 400 Volt und bis zu 63 Ampere

Elektroautos: Standard für Stecker beschlossen

Elektroautos: Standard für Stecker beschlossen Führende Autohersteller und Energiekonzerne haben sich auf einen gemeinsamen Standard-Stecker für Elektroautos geeinigt. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Ausgabe von Montag, dem 20. April. Der Stecker, mit dem Fahrzeugbesitzer weltweit die Batterien ihrer Elektroautos aufladen sollen, präsentieren die beteiligten Firmen derzeit auf der Industrieschau "Hannover Messe".

Die Zeitung beruft sich auf eine Sprecherin des Energiekonzerns RWE. Der Stecker solle dreiphasig sein. Seine Spannung liege bei 400 Volt und die Stromstärke reiche bis zu 63 Ampere. Das reiche angeblich aus, um die Batterie eines Elektroautos in wenigen Minuten zu laden. Die Details zum neuen Industriestandard sollen in wenigen Tagen vorgestellt werden und für jeden Stromanbieter und Autobauer frei zugänglich sein.

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Der etwa handtellergroße Stecker ist laut Carolin Reichert, die bei RWE die Abteilung für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder leitet, entscheidend für die Entwicklung der zukünftigen Elektroautos: "Ein Auto muss in Italien genauso betankt werden können wie in Dänemark, Deutschland oder Frankreich." Erst wenn es europaweit einheitliche Anschlüsse gebe, könnte die Autokonzerne Elektroautos in Serienproduktion herstellen. Probleme wie mit Rasierapparaten oder Laptops in fremden Ländern müssten für den PKW-Vertrieb vorab gelöst werden.

e-mobility
Bundeskanzlerin Angela Merkel "betankt" mit Daimler-Chef Dieter Zetsche, RWE-Vorstand Jürgen Großmann und dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie Matthias Wissmann bei der Vorstellung des Elektroautoprojekts e-mobility Berlin von Daimler und RWE am 4. September 2008 einen Smart mit Elektroantrieb.

RWE-Frau Reichert dämpft aber die Erwartungen. Die Entwicklung brauche Zeit: "Es ist nicht so, dass übermorgen jedes zweite Auto mit Strom fährt." Aber es sei klar, in welche Richtung sich der Markt entwickeln werde. Der Geschäftsführer des Autozulieferers Bosch, Bernd Bohr, stimmte im Gespräch mit der Zeitung zu. Vor allem die hohen Kosten für den Elektroantrieb und die Batterien verhinderten bisher eine Produktion für den Massenmarkt.

Laut Bosch-Chef Bohr kostet ein Akku, der eine Reichweite von 200 Kilometern garantiert, rund 8.000 Euro. Eine Summe, für die man schon einen günstigen benzingetriebenen Kleinwagen bekommt. Für die Ablösung des Verbrennungsmotors ist Bohr zufolge mindestens eine dreimal höhere Leistungsdichte als heute bei den Batterien nötig.

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Beiträgeinsgesamt 9 Beiträge

Zitat: Wenn ich richtig gerechnet habe sind das 135000 kW ! Bei 400 Volt also 337 Ampere Da reicht also gerade mal der CEE Form Typ 216 125A 6h/380V...

Nur mal so zwischendurch zum Nachdenken... Nehmen wir mal an, ich brauche an einer Tankstelle zwei Minuten zum Volltanken, der Einfachheit halber 50 Liter. Das sind bei einer Energiedichte von...

Gibt´s das noch? Billigen Strom? Zitat: überflüßigen/billigen Strom (z.B. nachts oder wenn der Wind weht) aufzunehmen, aber auch Storm in das Netz...

Frage: Haben die Steckdosen am Auto dann ein Schloss um den Stecker festzumachen? Autobatterien sollen dazu dienen überflüßigen/billigen Strom (z.B. nachts oder wenn der Wind weht) aufzunehmen, aber...

hmmmmm ... stimmt ja z.T. elektrosnoopy, aber (Wurzel 3 multiplizieren für die Leistungsberechnung: 3 phasig, 400 V, 63 A sind die Angaben! Daher: Drehstromnetz! Wollt Ihr die...

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