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16.04.2009
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Der weltweite Spam-Verkehr verursacht hohen CO2-Ausstoß

Studie: Spam-Mails verschlingen Strom wie Millionenstadt

Sicherheit

Studie: Spam-Mails verschlingen Strom wie Millionenstadt

Werbe-E-Mails sind nicht nur ärgerlich für den Empfänger, sondern belasten auch die Umwelt. Weltweit verbrauchen Spam-Mails 33 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch einer Großstadt mit 2,4 Millionen Einwohnern - fast so viel wie Rom. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ICF International, die von der Sicherheitsfirma McAfee in Auftrag gegeben wurde, um die Auswirkungen von Spam zu untersuchen.

Im Jahr 2008 wurden weltweit 62 Billionen Werbe-Mails verschickt, von denen jede einzelne für den Ausstoß von etwa 0,3 Gramm Kohlendioxid (CO2) verantwortlich ist. Alle unerwünschten E-Mails zusammen verursachen damit so viel CO2 wie über drei Millionen Autos im Jahr. Das Verschicken der E-Mails verbraucht nur wenig Strom. 80 Prozent verbrauchen die Empfänger beim Sichten und Löschen. Automatische Filter, die den Großteil des Spams abfangen, haben einen Anteil von 16 Prozent. Nach Angaben der Studie können durch Filter 135 Milliarden Kilowattstunden Strom (entspricht 16 Millionen Autos) eingespart werden.

Spam verursacht etwas mehr als ein Drittel der weltweiten Emissionen durch E-Mails. 80 Prozent aller E-Mails sind inzwischen Werbe-Mails. Dabei ist jedoch nur eine von 12,5 Millionen erfolgreich. Da sie im Gegensatz zu erwünschter Post in der Regel aber nicht gelesen werden, verbrauchen sie 13 Mal weniger Energie.

USA sind Spam-Quelle Nummer Eins

Bei der Untersuchung haben sich die Forscher von ICF auf die Länder Australien, Brasilien, China, Deutschland, Großbritannien, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Spanien und die USA konzentriert. Aufgefallen ist dabei, dass es zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Ländern gibt: So verursacht Spam in den USA pro Kopf 38 mal so viel CO2 wie in Spanien. Das liege hauptsächlich an den unterschiedlichen Anteilen von Werbe-Mails in den jeweiligen Ländern, berichtet die Studie. Die USA ist die Herkunft vieler Spam-Mails. Als im November 2008 der Server McColo, der als größte Spam-Quelle der Welt gilt, vom Netz genommen wurde, sank das gesamte Spam-Volumen schlagartig um 70 Prozent. Bis der Server wieder den Betrieb aufgenommen hat, wurde Energie eingespart, die der Stilllegung von 2,2 Millionen Autos entspricht.

Wie genau diese Zahlen zu Stande kommen, geht aus der Studie allerdings nicht hervor. So beeindruckend die Ergebnisse sind, muss man doch bedenken, dass der Auftraggeber der Studie, McAfee, Anbieter von Anti-Spam-Software ist. Sicher ist aber, dass der Energieverbrauch der IT-Industrie nicht gering ist. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner ist die Informationstechnologie für einen ähnlich hohen CO2-Ausstoß verantwortlich wie der weltweite Flugverkehr.


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schnurri_
schnurri_
16.04.09 14:39

dann würde ich mal die grüne plakette für spam - mails einführen :)

und dank solchen news, verstehe ich schon wieder nicht, warum die normale welt dafür büssen muss... nunja, das scheint der lauf der dinge zu sein - war so, ist so und wird es auch bleiben ... schade !


hoppa
hoppa
16.04.09 16:31

So ein quatsch, die Computer laufen doch eh, also glaub ich das nicht wirklich. Solche Studien sind kompletter Käse.


King W.
King W.
27.04.09 05:24

Na ja, ein Funken Wahrheit wird schon dran sein, auch wenn ich die Zahlen, so wie sie sind, nicht wirklich glaube.

Nur frage ich mich manchmal, für wie blöd die Spammer einen halten. :keineahn:
Ich brauche weder Viagra (eher das Gegenteil), noch ein Universitätsdiplom (habe ich längst) und die arme hübsche Frau, die nachts vor Einsamkeit in ihr Kissen heult, möchte ich nicht kennenlernen. Den Job als Geldwäscher können sich die Spammer auch sonstwohin schieben.

Die Luxuslimousine, die ich gewonnen habe, weil ich der einmillionste Besucher irgendeiner blöden Webseite sein soll, existiert wohl auch nur in deren Phantasie.

Ich denke mal, da geht es anderen Leuten auch nicht anders. Wie gesagt, die Zahlen glaube ich zwar nicht, aber genau so wenig kann ich mir vorstellen, daß die Spammer mit ihrem Dreck irgend einen Erfolg haben.


schnurri_
schnurri_
27.04.09 07:00

es gibt auch lustige Spam - Mails - man könnte direkt mal nachdenken, dafür nen eignen Thread zu erstellen - gerade in Bezug auf die "Geldwäscherei"; da sind die Spammer richtig kreativ, drücken auf die Tränendrüse, weil ihr armer reicher Papa aus einem timbuktuanischen Kuhdorf nicht weiß, wohin er die ganzen Millionen schaffen soll, die er im Laufe der Jahre angehäuft hat ;)
<ironie an>Und nicht zu vergessen, das ganze ist in einem hochkarätigen Deutsch verfasst <ironie aus>

:rolleyes:


antiTank
antiTank
27.04.09 07:06

Zitat:

So ein quatsch, die Computer laufen doch eh, also glaub ich das nicht wirklich. Solche Studien sind kompletter Käse.


Auch Dein Beitrag zu diesem Thema hat uns wieder 0,3g CO2 beschert!! Tscha, bei Studien und Gutachten ist ausschließlich von Bedeutung, wer sie in Auftrag gibt!!!

-----Doppelpost zusammengeführt am 27.4.2009 um 07:30:07-----

Zitat:
Ich brauche weder Viagra (eher das Gegenteil)


Das mußt Du mal anders sehen, King W.: Was Dir über die spam angeboten wird, ist garantiert keine "echte" Viagra. Die echte Pille steigert die körperliche Leistung immens und trägt damit, da auch der Mensch ja bekanntlich CO2 ausstößt, zum CO2 - Anstieg bei! Die falsche Pille dagegen, die Dir über die spammail angeboten wird, verursacht dagegen keinen Umweltschaden. Von daher gesehen könnte die entspr. spam also als nützlich eingestuft werden.
Aber, gib lieber n bißchen H2SO4 ab und arbeite n bißchen an Deinem spam-Filter......................
Gruß antiTank


King W.
King W.
28.04.09 12:26

Zitat:

Die echte Pille steigert die körperliche Leistung immens [...]

Die körperliche Leistungsfähigkeit selbst nicht, nur die Leistungsfähigkeit eines bestimten Körperteils... :D
Ungefährlich ist das Zeugs ebenso wenig:
Zitat:
Zudem ist es äußerst riskant, sich auf eigene Faust und über illegale Wege Viagra zu verschaffen, da gewisse Vorerkrankungen in Kombination mit Viagra zu großen gesundheitlichen Schäden führen können. Auch kann Schwarzmarkt-Viagra aus dem Ausland oder unseriösen Quellen gepanscht und verunreinigt worden sein. Wer auf diese illegal vertriebenen Viagra-Pillen setzt, spielt im schlimmsten Falle mit seinem Leben.

[URL="http://www.optikur.de/gesundheit/trends/viagra/nebenwirkungen/"]Hier nachzulesen.
Zitat:
Aber, gib lieber n bißchen H2SO4 ab und arbeite n bißchen an Deinem spam-Filter......................
Gruß antiTank

Übertreib mal nicht ... H2SO4 befindet sich bei mir ausschließlich in der Autobatterie.

"Viagra" steht selbstverständlich als Spamwort in meinem Filter. Problem nur: Wenn ich den Filter zu scharf einstelle, frißt er auch "echte" e-mails ... Da bleibt mir nichts anderes übrig, als den Papierkorb wenigstens gelegentlich durchzusehen. Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß es anderen nicht auch so geht. :keineahn:

So, nun aber genug Off Topic.


antiTank
antiTank
28.04.09 13:27

Hast ja Recht, King, nur nicht gleich beleidigt sein!!!!
Dat war doch ausschließlich ironisch gemeint. Ich habe ja nicht dazu geraten, dieses Zeug zu nehmen, sondern gesagt, daß es eben die körperliche Leistungsfähigkeit und damit die CO2 Produktion steigert.
Für die Dauer des Einsatzes sehr wohl die körperliche Leistungsfähigkeit, und zwar verursacht durch die neue, für so manche Leute völlig ungewohnte andere "Beschaffenheit" des von Dir angespr. Körperteils.

Meinte natürlich H2S ohne O4. Aber, wat hast Du denn für eine altmodische Autobatterie?? Meines Wissens ist dat in Gel-Batterien auch nicht mehr drin. Übrigens: Die diesbezüglichen spams habe ich eigentlich mit mit Zone-Alarm weitestgehend im Griff.
Gruß
antiTank


King W.
King W.
28.04.09 20:17

Zitat:

Hast ja Recht, King, nur nicht gleich beleidigt sein!!!!
Dat war doch ausschließlich ironisch gemeint.


Ach wo, ich bin nicht beleidigt. Hab schon gemerkt, daß das Ganze ironisch gemeint war ...

Aber H2S - Das Zeug ohne Sauerstoff ist ja noch schlimmer, als mit! :fart:


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