MSI Neton im Test: All-In-One Rechner für unter 500 Euro
Eingabegeräte: Nichts für den Dauerbetrieb
Auch beim integrierten DVD-Brenner sind Mängel beim Öffnen und Schließen vorhanden. Es muss nicht zwingend der Drücker betätigt werden, um das Laufwerk zu öffnen, denn das Laufwerk springt auch dann auf, wenn einfach unterhalb des Tasters gegen das Laufwerk gedrückt wird. Vor allem beim Schließen kann das zu Frust führen. Ein Slot-In-Laufwerk wäre zudem wünschenswert gewesen. Selbst bei einem Straßenpreis von rund 450 Euro darf man mehr erwarten.
Im Karton befindet sich neben dem All-In-One Rechner auch ein Maus- und Tastaturset. Für den dauerhaften Betrieb ist dieses jedoch nicht geschaffen. Die Maus besteht aus einem weißen Plastikgehäuse. Dem Gewicht nach zu urteilen, ist kaum Technik im Inneren verbaut und die Maus fühlt sich dementsprechend an.
MSI Neton
Das Maus- und Tastaturset ist nicht für den täglichen Gebrauch geeignet.
Einen etwas besseren Eindruck hinterlässt die Tastatur, wenn auch diese nicht für die Ewigkeit gemacht ist. Der Anschlag ist sehr stramm und die acht Zusatztasten sind lieblos eingesetzt und wecken nicht gerade das Vertrauen des Nutzers, diese zu bedienen. Insgesamt ist das Set für die ersten Wochen nach dem Kauf gedacht.
Fazit: Bitte nachbessern
Dieser All-In-One Rechner hätte durchaus seine Daseinsberechtigung, jedoch muss MSI vorher dringend nachbessern - allen voran bei der Verarbeitungsqualität. An allen Ecken und Enden knarrt das Plastikgehäuse und der Standfuß verdient diese Bezeichnung nicht. Zudem wären mehr Anschlüsse wünschenswert. Es gibt aber auch Lichtblicke. Vor allem die einfache Möglichkeit zur Aufrüstung ist lobenswert.
| MSI Neton | |
|---|---|
| Gewicht | 4,75 kg |
| Prozessor | Intel Atom (1,66 GHz) |
| Grafikchip | Intel GMA950 |
| Arbeitsspeicher | 1GB DDR2 |
| Festplatte | 160 GB 5.400rpm |
| DVD-Brenner | Ja |
| Betriebssystem | Windows XP |
