Zweiter "Laptop Hunters"-Werbespot - Profi-Schauspieler oder Passant
Microsoft-Werbung: "Sexy Mac ist zu teuer"
Microsoft veröffentlichte am Wochenende den zweiten Werbespot seiner "Laptop Hunters"-Kampagne. Diesmal darf sich Giampaolo ein Notebook für bis zu 1.500 Dollar aussuchen. Nach den Enthüllungen um den ersten Spot ist die wichtigste Frage aber nicht technischer Natur.
Für den vor einer Woche veröffentlichten Spot erntete Microsoft etwas verspätet viel Häme. Lauren, die sich in dem Spot über das Angebot und den Service im Apple Store echauffierte, war nämlich keine zufällige Bekanntschaft des Kamerateams von der Straße. Sie stellte sich als Schauspielerin heraus, die zwar nach eigenen Aussagen nicht für den Spot gebucht worden war, aber davon ausging, an einer Marktforschung über Laptops teilzunehmen.
Lange Laufzeit, leistungsstark und portabel für unter 1.500 Dollar
Ihr Nachfolger in dieser Woche heißt Giampaolo und bisher konnte noch niemand belegen, dass er ein Schauspieler und kein Normalbürger ist. Er ist auf der Suche nach einem leistungsstarken Laptop mit langer Akkulaufzeit, der gut mitzunehmen ist. Er solle nicht mehr kosten als 1.500 Dollar. Sollte er ein Notebook finden, das seine Anforderungen erfüllt, erklärt sich Microsoft bereit, es zu bezahlen.
Wie schon Lauren kann auch Giampaolo nicht auf einen Seitenhieb auf Apple verzichten. Seine Suche führt ihn auch an einem MacBook vorbei. Dieses sei zwar "sexy", aber die Leistung würde ihn im Gegensatz zum Aussehen nicht überzeugen. Außerdem wolle er nicht für den Markennamen, sondern für den Computer bezahlen.
Der Laptop, für den er sich schließlich entscheidet, nährt außerdem Gerüchte, dass die Werbekampagne nicht von Microsoft alleine finanziert ist. Wie schon Lauren fällt auch seine Wahl auf ein Notebook von Hewlett-Packard, kurz HP.
Teil einer großangelegten Werbekampagne
Der 60-Sekunden-Werbespot ist Teil der im September 2008 gestarteten, 300 Millionen Dollar teuren Werbekampagne von Microsoft für die Nutzung von PCs mit Windows. Für einen viel beachteten Auftakt der Kampagne sorgten Werbefilme mit Microsoft-Gründer Bill Gates und dem Comedian Jerry Seinfeld. Sie trafen sich beim Schuhe kaufen oder zogen bei einer normalen Familie ein, um deren Alltag kennen zu lernen.
In einer weiteren Reihe von Spots kamen PC-Nutzer zu Wort, die sich dazu bekannten, einen Windows-Computer zu nutzen. Fast zwei Monate brauchte Apple für eine Reaktion. In dem "Get a Mac"-Spot plant der PC-Darsteller seine Ausgaben. Der Haufen für Werbung fällt dabei um ein Vielfaches größer aus als für die Behebung von Problemen bei Windows Vista. Nach der Kritik des Mac-Darstellers plant der PC sein Budget um.

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Zitat: Im September 2009 wird die Kampagne gestartet, und jetzt, im April 2009, kann ich schon einen Bericht darüber lesen und mir die Spots anschauen. Das nenne ich Aktualität!
Im September 2009 wird die Kampagne gestartet, und jetzt, im April 2009, kann ich schon einen Bericht darüber lesen und mir die Spots anschauen. Das nenne ich Aktualität! P.S.: I'm a Mac.