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Acer Aspire One D150 im Test: Asiatischer Dauerläufer
Erstes Netbook mit neuem Intel Atom N280

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Acer bietet mit der Aspire One A-Serie eine der erfolgreichsten und günstigsten Netbooks am Markt an. Da der Trend jedoch klar in Richtung Zehn-Zoll-Netbooks geht, hat der Hersteller schon vor längerer Zeit das Acer Aspire One D150 angekündigt. Acer greift auch beim neuesten Spross kräftig in den Farbtopf und bietet insgesamt vier Farben an: Blau, Rot, Schwarz und Weiß. Je nach Modell unterscheidet sich die Akkugröße in drei oder sechs Zellen. Das Loch in der Geldbörse macht sich mit 300 oder 360 Euro bemerkbar.

Acer bietet mit der Aspire One A-Serie eine der erfolgreichsten und günstigsten Netbooks am Markt an. Da der Trend jedoch klar in Richtung Zehn-Zoll-Netbooks geht, hat der Hersteller schon vor längerer Zeit das Acer Aspire One D150 angekündigt. Acer greift auch beim neuesten Spross kräftig in den Farbtopf und bietet insgesamt vier Farben an: Blau, Rot, Schwarz und Weiß. Je nach Modell unterscheidet sich die Akkugröße in drei oder sechs Zellen. Das Loch in der Geldbörse macht sich mit 300 oder 360 Euro bemerkbar.

Die derzeitige Top-Drei-Liste der Netbooks von netzwelt

Technik: Der neue Intel Atom

Das Acer Aspire One D150 ist das erste Netbook am deutschen Markt, welches mit einem Intel Atom N280 Prozessor ausgestattet ist. Dieser verfügt im Gegensatz zum Vorgänger, dem N270, einen um 60 Megahertz gesteigerten Takt - insgesamt 1,66 Gigahertz. Das leichte Plus fällt jedoch im Alltag nicht auf.

Ansonsten bleibt alles beim Alten und das Aspire One D150 reiht sich nahtlos in die Liste gleich ausgestatteter Netbooks ein. Unter jeweils seiner eigenen Abdeckung befindet sich der Arbeitsspeicher, das WLAN-Modul und die Festplatte. Der RAM ist mit einem Gigabyte ausreichend dimensioniert. Die 2,5-Zoll-Festplatte mit 160 Gigabyte weiß durch gute Transferraten zu gefallen. Störend sind jedoch die Vibrationen, welche von dieser aus auf die Handballenauflage übertragen werden. Das spiegelnde 10,1-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten.

Festplattengeschwindigkeit (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
28,5 MB/sek.64,5 MB/sek.47,5 MB/sek.16,9 ms

Bei den Anschlüssen hält sich Acer an den Netbook-Standard: drei USB-Ports und je ein LAN- und ein VGA-Anschluss. Ebenso ist ein Kartenleser integriert - ein ExpressCard-Slot fehlt. An der Front befindet sich ein Ein- und Ausschalter für die WLAN-Verbindung. Dieser ist sehr schwergängig und zudem fehlt dem WLAN-Modul der schnellere N-Standard. Der Drücker für die Bluetooth-Verbindung befindet sich oberhalb der F1-Taste.

Bedienung: Tastatur hui, Touchpad pfui

Nach dem Aufklappen des Netbooks leuchten die Augen, denn Acer hat es nach LG als zweiter Hersteller vollbracht, ein Tastaturlayout ohne Schikanen auf den Markt zu bringen. Auf der Tastatur schreibt es sich vor allem wegen der großen rechten Shift-Taste sehr angenehm und mit der nötigen Konzentration sind Vertipper die Ausnahme.

Anders sieht es hingegen beim Touchpad aus. Hier landen die Finger des Öfteren mit dem Zeigefinger auf der Leertaste, weil schlicht und einfach der Platz zu knapp wird. Dies ist vor allem der Touchpadtaste geschuldet, welche sich zu knapp am Touchpad befinden. Außerdem ist die Taste zu schmal und durchgehend. Der Druckbereich ist zu klein und der Druckpunkt viel zu hart.

Acer Aspire One D150

Bild 1 von 9
Es stehen vier Farben zur Verfügung: Blau, Rot, Schwarz und Weiß.

Akkuleistung und Lautstärke

Die Akkuleistung des Acer Aspire One D150 kann vollends überzeugen. Der Sechs-Zellen-Akku versorgt das Netbook im Office-Betrieb sechs Stunden lang mit Strom. Einziger Nachteil: Aufgrund seiner Größe steht der Akku zwei Zentimeter nach hinten vom Gehäuse ab.

Lautstärke
idleLast
35,0 db37,4 db
Akkulaufzeit
OfficeFilm
365 min.315 min.

Nicht so rosig steht es um die Lautstärke. Der Lüfter macht sich bereits im Leerlauf bemerkbar, da dieser immer wieder kurz hochdreht. Dabei ist das hochfrequente Pfeifen des Lüfters eine Qual für die Ohren. Störend ist dies vor allem unter Last. Beim Betriebssystem verzichtet Acer auf eine Linux-Distribution und bietet stattdessen ausschließlich Windows XP an.

Fazit: Exzellente Akkuleistung

Vergleichbar ist das Acer Aspire One D150 mit dem LG X110, denn auch das Netbook von Acer ist nur in Teilbereichen hervorragend, während in anderen eklatante Schwächen auftreten. Die Akkuleistung ist mit bis zu sechs Stunden beeindruckend. Auch das Tastaturlayout überzeugt und längeres Tippen ist kein Problem. Die Bedienung des Touchpads erweist sich jedoch als frustrierend. Eine externe Maus ist daher Pflicht.

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Acer bietet mit der Aspire One A-Serie eine der erfolgreichsten und günstigsten Netbooks am Markt an. Da der Trend jedoch klar in Richtung Zehn-Zoll-Netbooks geht, hat der Hersteller schon vor längerer Zeit das Acer Aspire One D150 angekündigt. Acer greift auch beim neuesten Spross kräftig in den Farbtopf und bietet insgesamt vier Farben an: Blau, Rot, Schwarz und Weiß. Je nach Modell unterscheidet sich die Akkugröße in drei oder sechs Zellen. Das Loch in der Geldbörse macht sich mit 300 oder 360 Euro bemerkbar.

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Acer Aspire One D150 im Test: Asiatischer Dauerläufer
Acer Aspire One D150 im Test: Asiatischer Dauerläufer
Nach dem großem Erfolg der ersten Netbooks von Acer legt der Hersteller nun ein 10-Zoll-Netbook nach. Das Acer Aspire One D150 ist als erstes Gerät in Deutschland mit dem neuen Intel Atom N280 Prozessor ausgestattet.
http://www.netzwelt.de/news/79694-acer-aspire-one-d150-test-asiatischer-dauerlaeufer.html
2009-04-02 18:20:00
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Acer Aspire One D150 im Test: Asiatischer Dauerläufer