Bedeutet ein Angebot wie OnLive das Ende von PS3, Xbox und Wii?

Sonntagsfrage: Geht es den Konsolen jetzt an den Kragen?

Sonntagsfrage: Geht es den Konsolen jetzt an den Kragen? OnLive kommt - eine Meldung wie ein Paukenschlag. Sieben Jahre lang hat die kalifornische Firma OnLive fernab vom Medien-Interesse an dem gleichnamigen Dienst gearbeitet, der die Computerspiele-Welt auf den Kopf stellen könnte. Das Prinzip von OnLive: Egal ob Konsole, PC oder Mac: Eine stabile Breitband-Verbindung reicht aus, um selbst die neusten Gaming-Titel plattformunabhängig spielen zu können.

Würden Sie einen Dienst wie OnLive nutzen?

1. Auf jeden Fall - hätte es das schon früher gegeben, dann hätte ich eine Menge Geld gespart. 2. Auf jeden Fall - denn ein solches System spart Nutzern eine Menge Zeit und Nerven. Stichwort: Kompatibilitätsprüfung. 3. Ich bin mir nicht sicher - ich würde es nur nutzen, wenn es monatlich nicht mehr als zehn Euro kostet. 4. Ich bin mir nicht sicher - ich vertraue der Technik dahinter noch nicht ganz. 5. Nein - ich investiere lieber einmalig in eine Konsole oder in einen PC. Dann brauche ich nicht monatlich Geld an eine Firma zu überweisen. 6. Nein - denn ich möchte auch dann spielen, wenn es Server-Probleme gibt oder ein wichtiger Knotenpunkt ausfällt. 7. Das ist mir relativ egal - zeigt mit einfach das Ergebnis an.

Damit dies möglich ist, installiert die Firma die Spiele auf eigenen Servern und "streamt" sie auf den Rechner oder direkt auf den Fernseher des Nutzers. Für Letzteres ist ein Zusatzgerät, die so genannte "MicroConsole", erforderlich. Natürlich wird die Nutzung von OnLive nicht kostenlos sein. Einen genauen Preis nannte das Unternehmen bei der Vorstellung auf der Game Developers Conference in San Francisco allerdings noch nicht.

Die Technik der Server, auf denen die Spiele laufen, verspricht der Anbieter alle sechs Monate auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Dem Nutzer bleibt dadurch das sehr kostspielige Aufrüsten der eigenen Hardware dauerhaft erspart. OnLive hat die siebenjährige Entwicklungszeit genutzt, um Abkommen mit den wichtigsten Spielentwickler zu treffen. Bis auf Activision Blizzard sind alle Entwickler-Größen bereits mit im Boot.

Derzeit befindet sich OnLive noch im Beta-Status und ist nur Spielern aus den USA zugänglich. Dies wird bis zum Winter diesen Jahres auch voraussichtlich noch so bleiben. Einen ausführlichen Hintergrund-Artikel zu OnLive und den technischen Anforderungen finden Sie an dieser Stelle.

Was glauben Sie: Läutet OnLive tatsächlich das Ende der Spielekonsolen, wie es zahlreicher Blogger bereits vermelden, ein? Wären Sie bereit, monatlich Geld für einen Service dieser Art zu bezahlen und falls ja, wo liegt dabei Ihre Schmerzgrenze? Uns interessiert Ihre Meinung. Nutzen Sie die Antwortmöglichkeiten auf der rechten Seite um an der Umfrage teilzunehmen. Das Ergebnis wird direkt angezeigt. Da wir nicht alle Antwortmöglichkeiten vorgeben möchten, können Sie zusätzlich auch das Forum nutzen, um mit anderen Lesern oder der Redaktion in Kontakt zu treten.

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