MP3-Player mit sehr guten Bild- und Ton-Werten

Musik- und Video-Profi: Cowon O2PMP im Test

Mit dem taufrischen O2PMP erweitert der koreanische Hersteller Cowon die Reihe der videofähigen Portable Media Player (PMP). Der flashbasierte Entertainer wird mit Speichergrößen von 8, 16 und 32 Gigabyte angeboten. Mit Preisen zwischen 270 und 350 Euro bewegt sich die in Schwarz oder Weiß erhältliche Jukebox im Premium-Bereich unter den MP3-Playern und muss sich mit Konkurrenten wie dem Apple iPod Touch vergleichen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Design
  2. 2Bedienung und Menüführung
  3. 3Hörtest
  4. 4Videowiedergabe
  5. 5Zusatzfunktionen

Die Geräte von Cowon haben sich noch nie durch ein extravagantes Design von der Masse abgehoben. Weder das mittlerweile fast schon legendäre, aber deutlich in die Jahre gekommene Modell X5 noch der überteuerte Q5W sind auf den ersten Blick echte Hingucker. Das können andere Firmen wie Apple oder iRiver besser. Interessant wird auch der O2PMP erst bei einem näheren Blick auf das Datenblatt.

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Hier finden sich Kreuze in der Ausstattungsliste, vor allem bei den abspielbaren Audio- und Video-Formaten, von denen andere Geräte nur träumen können. Der zur IFA 2008 vorgestellte O2PMP, vom Äußeren her eine geschrumpfte Version des klobigen Q5W, ist hier zum Glück keine Ausnahme. Nahezu sämtliche Dateien, die auf der Festplatte des Rechners schlummern, lassen sich ohne nervenaufreibende Konvertierung auf das Gerät übertragen und sofort abspielen.

Verarbeitung und Design

Obwohl vollständig aus Plastik gefertigt, sendet das Testgerät mit einem 32 Gigabyte großen Flash-Speicher positive Signale an die prüfenden Fingerkuppen. Die Verarbeitung ist rundum gelungen, wenngleich das polierte Plastik nicht jedermanns Geschmack trifft. Dafür bringt der O2PMP nur ein Gewicht von 202 Gramm auf die Waage und passt dank Abmessungen von 12,0 x 7,4 x 1,8 Zentimetern noch gerade so in die Hosentasche. Die Angst vor Kratzern ist unbegründet - das Gehäuse ist solide und übersteht den Schlüsselbundtest ohne bleibende Narben.



Video

Cowon O2PMP: Hinter dem Namen Cowon O2PMP versteckt sich eine digitale Jukebox in einem schicken weißen Gehäuse. Die Ausstattungsliste wird vor allem durch die Formatvielfalt der abspielbaren Formate angeführt, überzeugt aber auch sonst. Zum Video: Cowon O2PMP

Dem Cowon O2PMP fehlen die Tasten, zumindest auf den ersten Blick. Mittlerweile zum Klassenstandard hochwertiger MP3-Player gehört ein berührungsempfindlicher Bildschirm, ein so genannter Touchscreen. Nahezu sämtliche Eingaben tätigt der Nutzer des O2PMP direkt am 4,3-Zoll-Display, welches eine Diagonale von umgerechnet 10,9 Zentimetern aufweisen kann. Positiv: Cowon spendiert dem Gerät eine separate Lautstärkewippe. Um den Pegel zu ändern, kann die stromfressende Hintergrundbeleuchtung also im Ruhezustand verweilen. Die einzige weitere Taste findet sich an der rechten Gehäuse-Seite in Form eines Schiebeschalters zum Ein- und Ausschalten des MP3-Players. Gleichzeitig dient er als mechanische Tastensperre.

Der Blick auf die Anschlüsse fördert drei Besonderheiten zutage. Die erste ist der lobenswerte Mini-USB-Anschluss. Über diesen nimmt der Cowon-Player Kontakt zum Rechner auf oder lädt den internen und nicht austauschbaren Akku auf. Der Vorteil: Geht das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel verloren, kann kostengünstig Ersatz beschafft werden. Optional bietet der Hersteller ein Kabel an, das aus dem Mini-USB-Anschluss einen Composite-Video-Ausgang macht. Videodateien kann der Player dann über einen Fernseher ausgeben.

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