Flüsterleiser Büro-Rechner der gehobenen Preisklasse

Ichbinleise HFX micro office M13: Lautloser Office-Rechner im Test



25.03.2009 17:55 Uhr

Der ichbinleise HFX micro office M13 ist ein Nettop der Extraklasse, denn er verzichtet als erster Nettop vollständig auf Lüfter - ein Segen im Alltag. Unter einem Nettop versteht man einen auf einem Intel Atom Prozessor basierten Rechner, der vor allem wenig Strom verbraucht und für Office-Arbeiten gedacht ist.

Video Ichbinleise HFX micro office M13

Ichbinleise HFX micro office M13: Der ichbinleise HFX micro office M13 ist ein Nettop der Extraklasse, denn er verzichtet als erster Nettop vollständig auf Lüfter - ein Segen im Alltag. Unter einem Nettop versteht man einen auf einem Intel Atom Prozessor basierten Rechner, der vor allem wenig Strom verbraucht und für Office-Arbeiten gedacht ist. Zum Video: Ichbinleise HFX micro office M13

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kühlung und Technik: Zwischen Genialität und Wahnsinn
  2. 2Anschlüsse und Stromverbrauch
  3. 3Fazit: Exklusivität die kostet

Kühlung und Technik: Zwischen Genialität und Wahnsinn

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Wie auch der selbstgebaute netzwelt-Rechner setzt ichbinleise auf das Intel Essential Series D945GCLF2 Mainboard mit Intel Atom 330 Dualcore Prozessor. Dieser taktet mit 1,6 Gigahertz. Wie netzwelt hat der Hersteller die Kühler auf der Platine gegen leistungsfähigere Modelle gewechselt. Diese sind jeweils mittels zwei Heatpipes mit den äußeren Kühlrippen verbunden. Bei einer simulierten Vollauslastung mithilfe des Programms "Prime95" wurde der Prozessor unkritische 80 Grad Celsius warm.

Der Intel Atom Prozessor ist ideal für Office-Arbeiten und zum Surfen im Internet geeignet. Der Grafikchipsatz in Form eines Intel GMA950 eignet sich hingegen nur für sehr alte Spiele oder Browserspiele wie Quakelive. Über einen an der Rückseite angebrachten Einschaltknopf wird der Rechner gestartet. Bis auf die sehr leise anlaufende 2,5-Zoll-Festplatte ist kein Geräusch wahrnehmbar und das auch nur bei einem Abstand von weniger als 30 Zentimetern. Die Western Digital Festplatte stammt aus der "Blue-Edition-Serie" und fasst 320 Gigabyte. Im einzigen RAM-Slot befindet sich ein Low-Profile-Riegel mit zwei Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher.

Benchmarks
HDD Tune Minimum 29,0 MB/sek.
HDD Tune Maximum 65,3 MB/sek.
HDD Tune Durchschnitt 48,7 MB/sek.
HDD Tune Zugriffszeit 16,7 ms

Hinter der mit einem Schlitz durchzogenen Front befindet sich ein Slot-In DVD-Brenner und ein SD-Kartenleser. Die Festplatte ist ebenso wie das optische Laufwerk nicht verschraubt, sondern lediglich mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Dieses hält zwar bombenfest, ist aber im Hinblick auf den hohen Preis des Rechners nicht nachvollziehbar. Der PCI-Slot lässt sich nur mithilfe einer Riser-Karte verwenden. Diese schägt mit 22 Euro extra zu Buche. Für sicheren Halt und die Absorbierung von Vibrationen des 3,32 Kilogramm schweren Gehäuses sind an der Unterseite vier Füße mit Moosgummi angebracht.

Anschlüsse und Stromverbrauch

Die Frontanschlüsse beschränken sich auf einen USB-, einen Kopfhörer- und einen Mikrofon-Anschluss. In die beiden Letzteren sind die Betriebs- und die Aktivitäts-Anzeige der Festplatte in Form einer LED eingebaut. Aufgrund der Mainboardwahl ist die Vielfalt der Anschlüsse stark limitiert und beschränkt sich hauptsächlich auf ältere Standards. An der Rückblende befinden sich neben vier USB-Ports je ein Gigabit-LAN-, ein S-Video-, ein paralleler, ein serieller und ein VGA-Anschluss. Unabhängig von der Platinenwahl fehlen zudem jegliche Drahtlos-Verbindungen wie Bluetooth oder WLAN.

Für die Stromversorgung ist in dem engen Gehäuse lediglich Platz für ein Pico-Netzteil. Der Stromanschluss für das dazugehörige externe Netzteil befindet sich oberhalb der I/O Blende an der Rückseite. Bei maximaler Auslastung genehmigt sich der Rechner 39 Watt - ein Standardwert für ein System mit Intel Atom Prozessor. Als Betriebssystem wird Ubuntu Linux installiert. Windows XP in der Home Edition kostet 90 Euro Aufpreis. Für eine sofortige Inbetriebnahme fehlt eine Maus und Tastatur.

Fazit: Exklusivität die kostet

Der ichbinleise HFX micro office M13 ist mit 700 Euro der bislang teuerste von netzwelt getestete Nettop. Neben dem stolzen Preis handelt es sich aber auch um den ersten Rechner, welcher einen Intel Atom Dualcore Prozessor lautlos kühlt. Der Gesamteindruck wird von der langen Liste an fehlenden Anschlüssen getrübt. Zudem fehlen sämtliche Drahtlos-Verbindungen. Für geräuschempfindliche Büro-Arbeiter mit Sinn für optisch ansprechende Hardware gibt es aber mangels Alternative dennoch keine andere Wahl.

Für jeden, der selbst Hand anlegen möchte und seinen eigenen lüfterlosen Nettop bauen will, hat netzwelt an dieser Stelle eine detaillierte Anleitung verfasst.

ichbinleise HFX micro office M13
Abmaße 240 x 230 x 80 mm
Mainboard Intel Essential Series D945GCLF2
Prozessor Intel Atom 330 2 x 1,6 GHz
Chipsatz Intel 945GC+ICH7
Arbeitsspeicher 2GB DDR2
Festplatte 320GB
DVD-Brenner Ja
Betriebssystem Windows XP Professional oder Ubuntu-Linux

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Was zum
26.03.09 11:16

Klebeband?


burnout150
26.03.09 12:31

Ja die Laufwerke sind lediglich an eine Halterung angeklebt. Diese ist wiederum verschraubt.


Jensen71
08.04.09 11:51

Ich habe einen Mac Mini mit Windows XP drauf. Der ist bei Büroanwendungen auch lautlos und hat WLAN/Bluetooth/DVI/Firewire und ist ab 450,-EUR zu haben. Ach ja - sieht zudem auch schicker aus...


(3) Kommentare

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