Zum Schutz der Beamten und als Beweis vor Gericht
Gadget Globus: Hightech für Streifenpolizisten
Das Taser Axon ist ein Überwachungssystem für Polizisten. Beim Einsatz wird es am Körper getragen und zeichnet auf Wunsch jeden Schritt des Beamten auf. Die Kamera ist dabei nur unwesentlich größer als ein Bluetooth-Headset und auch das Gewicht ist mit jenem vergleichbar.

Das Set besteht aus drei Kern-Elementen: einer Kamera mit Haltesystem, einer Fernbedienung und einem Mini-Computer samt 2,8-Zoll-Display. Die Kopfkamera besteht wiederum aus mehreren Teilen. Am Befestigungssystem ist ein Kopfhörer und ein Lautsprecher eingebaut, um den Polizeifunk zu hören. Ebenfalls in diesem Bereich befindet sich ein Mikrophon, um direkt mit der Zentrale kommunizieren zu können. Die Kamera ist auch mit Infrarot-Lampen für nächtliche Einsätze erhältlich.
Der Rechner nutzt eine nicht näher genannte Linux-Distribution und verfügt über acht Gigabyte Speicherplatz. Dieser lässt sich mittels Mini-SD-Karten erweitern. Die Batterielaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zwölf Stunden. Dies ist stark von der Qualität der Aufnahme abhängig.
Einsatzzweck
Der Einsatzzweck des Systems ist vielfältig. Bei Verfolgungsjagden zu Fuß lässt sich das Taser Axon als Kamera benutzen und erhöht die Sicherheit des Beamten. Auch zur nachträglichen Überprüfung bei Beschwerden gegen den Polizisten bei einem Einsatz dient es als Beweis. Gespräche mit potentiellen Zeugen können an Ort und Stelle aufgenommen werden. Auch als Beweis-Mittel vor Gericht ist das Taser Axon denkbar, wenn beispielsweise ein krimineller Akt live aufgenommen wurde.

Das Taser Axon soll für unter 1.000 US-Dollar erhältlich sein. Das sind umgerechnet 740 Euro. Der Hersteller möchte das System auch dem amerikanischen Militär vorstellen. Hier ist ein Einsatz vor allem bei taktischen Missionen denkbar. Davon abgesehen: Auch Extremsportler wie Mountainbiker dürften sich über die Möglichkeit freuen, actionreiche Abfahrten direkt filmen zu können. Mit einer Verfügbarkeit rechnet der Hersteller im dritten Quartal diesen Jahres.

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Das Teil ist doch der Traum jeder durchzechten Nacht, nach der man sich fragt mit wem habe ich eigentlich über was geredet. Oder wo war ich und wann bin ich heim gekommen? :sauf: Die Idee damals...