Apple iPhone 3.0: Was das Kult-Handy ab Sommer alles kann
- Bessere Ansteuerung von Zubehör
Apples iPhone und der iPod Touch sind Lieblinge der Zuberhörindustrie. Lautsprecher, Dockingstationen und weitere Geräte profitieren ab Sommer ebenfalls von der neuen Software. So soll es zukünftig möglich sein, medizinische Geräte, etwa zur Überwachung von Diabetes, mit den Apple-Gadgets zu verbinden. Aber auch die Equalizer-Einstellungen eines externen Lautsprechers lassen sich bald direkt vom iPhone aus beeinflussen.
- Push-Nachrichten
Diese Funktion kündigte Apples bereits im letzten Jahr an. So genannte "Push Notifications" nutzen Programmierer, um Nachrichten direkt auf dem Startbildschirm anzeigen zu können. Dies ist beispielsweise beim Einsatz von Instant Messengern wichtig. Software-Entwickler können Push-Dienste auch nutzen, um Systemklänge abzuspielen.
- Bezahlmethoden
Apple erlaubt es Entwicklern zukünftig neue Bezahlmethoden innerhalb einer Software anzubieten. So ist es denkbar, dass der Nutzer beispielsweise zunächst nur die ersten zwanzig Level eines Spiels kauft und weitere zehn direkt mit einem Klick erwerben kann. Bislang musste man dazu zunächst das Programm verlassen und die entsprechende Software im AppStore, Apples zentralem Download-Angebot, erwerben. Auch Abonnements finden Einzug in das neue iPhone-Betriebssystem. Anbietern von elektronischen Magazinen oder Zeitschriften wird damit die Möglichkeit geboten, ihre Produkte bereits im Vorfeld bezahlen zu lassen.
Quell der Freude: Über das Software Developer Kit (SDK) programmieren Entwickler Software für das iPhone und den iPod Touch.
- Echte Navigations-Software von Drittanbietern
Das auf sämtlichen iPhones installierte Programm Google Maps ist kostenlos, aber als waschechte Navigationslösung auf dem iPhone in der Praxis kaum zu gebrauchen. Was fehlt, sind detaillierte Anweisungen zu Abbiegevorgängen, wie sie klassische Navigationssysteme bieten. Ab Sommer erlaubt Apple Entwicklern, die Daten des integrierten GPS-Empfängers zu nutzen und diese Informationen eigenen Programmen zugänglich zu machen. Kommerzieller Software zur Routenplanung von etablierten Anbietern wie TomTom oder Navteq steht somit nichts mehr im Wege.
- Verbesserte Bluetooth-Anbindung
Von einer verbesserten Bluetooth-Anbindung sollen vor allem Spieler profitieren. Mehrere iPhones können untereinander kommunizieren und Daten austauschen. Dies war bislang ebenfalls nur sehr eingeschränkt möglich. Zudem findet das Bluetooth-Protokol A2DP Einzug in die neue iPhone-Software. Dann endlich lassen sich auch kabellose Kopfhörer mit dem integrierten MP3-Player des Handys nutzen.
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