Britische Social Community soll weltweit wachsen

Bebo kommt: AOL deutscht soziales Netzwerk ein

Bebo kommt: AOL deutscht soziales Netzwerk ein Ein weiteres soziales Netzwerk geht in Deutschland auf Mitgliedersuche. AOL startet seine aus Großbritannien stammende Social Community "Bebo" in Deutschland. Zeitgleich stellte der Internetkonzern auch lokale Versionen für Frankreich, Italien, die Niederlande und Spanien online.

Wie bei sozialen Netzwerken üblich, können die Nutzer von Bebo ein Profil anlegen, Fotos und Videos hochladen, miteinander Kontakt aufnehmen und Entertainment-Inhalte nutzen. Das Netzwerk bietet über Schnittstellen Zugriffe auf andere Angebote im Internet wie zum Beispiel Youtube, Flickr oder Twitter. Wer schon einen Benutzernamen bei AOL oder für den AOL Instant Messenger (AIM) besitzt, kann sich mit diesen auch bei Bebo anmelden.

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Netzwerk mit 50 Millionen Mitgliedern

Bisher haben sich nach Firmenangaben 50 Millionen Menschen bei Bebo angemeldet. Sie stammen überwiegend aus Großbritannien, den USA sowie Australien und Neuseeland. Darüber hinaus war Bebo bereits in Irland, Kanada und Polen aktiv. Im Januar 2008 zählte die Seite laut dem Branchendienst "Kontakter" weltweit 22 Millionen unterschiedliche Besucher. Stimmen die Zahlen, würde dies bedeuten, dass über die Hälfte der angemeldeten Benutzer Bebo in dem Monat nicht besucht haben.

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Das soziale Netzwerk steht ab sofort auch für deutschsprachige Internetnutzer offen.

Die Expansion von Bebo verbindet AOL mit Kooperationen. So liefert zum Beispiel das RTL-Videoportal Clipfish bewegte Bilder für das Netzwerk. In Frankreich steuert das Portal für Kino- und TV-Serien "allocine.com" Informationen aus der Filmbranche bei.

Vom Ehepaar-Projekt zum Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen

Im Januar 2005 gründeten die Eheleute Michael und Xochi Birch aus England Bebo. Die Seite erfreute sich auf der Insel großer Beliebtheit. Im Juli 2007 besuchten beispielsweise 10,7 Millionen Briten Bebo und nur 10,1 Millionen schauten beim Konkurrenten MySpace herein. Im März 2008 AOL übernahm Bebo für 850 Millionen US-Dollar. Aktuell führt der Internet-Statistik-Dienst Alexa Bebo auf Platz elf der beliebtesten Seiten des Vereinigten Königreichs. Das einzige noch weiter oben platzierte soziale Netzwerk ist derzeit Facebook.

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