Alternativen zu den Discounter-Netbooks
Kaufberatung: Netbooks für bis zu 250 Euro
Die Discounter Aldi und Lidl buhlen mit ihren Netbooks um Kunden, jedoch sind die Geräte von Medion und Targa nicht immer erste Wahl. Der Preisverfall von Netbooks hat dazu geführt, dass erste Geräte die magische Marke von 200 Euro unterschritten haben. Auch im Preisbereich von 350 Euro gibt es bessere Alternativen als das Medion Akoya Mini 1212 und das Targa Traveller 1016.
Inhaltsverzeichnis
- 1Acer Aspire One A110L: Ein Netbook für unter 200 Euro
- 2Asus EeePC 901: Der Klassiker unter den Netbooks
- 3Toshiba NB100-10X: Der Underdog
- 4Acer Aspire One A150L: Die aufgebohrte Version des Acer Aspire One A110L
- 5Asus EeePC 1000H: Die derzeitige Netbook-Referenz
- 6Fazit: Die Wahl fällt leicht
Acer Aspire One A110L: Ein Netbook für unter 200 Euro
Bei einem Netbook für unter 200 Euro müssen die Ansprüche auf ein Minimum reduziert und einige Einschränkungen in Kauf genommen werden. Das Acer Aspire One A110L kostet 175 Euro, jedoch nur in der Farbe Braun. Entscheidet man sich für Blau, so kostet das Netbook bereits 180 Euro und die Farbe Weiß kostet noch einmal zehn Euro Aufpreis.
Acer Aspire One, Teil 1
Für Farbige Akzente sorgt die rote Applikation am Scharnier. Daneben der Multi-in-1 Cardreader, zwei USB-Ports und die Buchsen für die Audio-Anschlüsse.
An der linken Gehäuseseite gibts noch einen SD-Slot, einmal USB, einen Anschluss für ein RJ45-LAN-Kabel, VGA-out und der Anschluss für das Netzteil.
Die Abstriche betreffen fast alle die technische Ausstattung: Der Arbeitsspeicher ist nur ein halbes Gigabyte groß und als Datenspeicher ist eine langsame acht Gigabyte große Solid-State-Drive eingebaut. Beim Prozessor handelt es sich um einen Intel Atom N270 mit 1,60 Gigahertz. Der spiegelnde Bildschirm misst 8,9 Zoll in der Diagonalen. Dem verbauten WLAN fehlt es am N-Standard und auch Bluetooth sucht man vergebens. Ein LAN- und drei USB-Anschlüsse sind vorhanden, ebenso wie ein Kartenleser und eine Webcam. Als Betriebssystem kommt das schlechte Linpus Linux zum Einsatz. Die Laufzeit des Drei-Zellen-Akkus ist unterdurchschnittlich. Besonders störend bei der Bedienung sind die seitlich angebrachten Touchpadtasten. Einen ausführlichen Testbericht lesen Sie hier.
Asus EeePC 901: Der Klassiker unter den Netbooks
Der Asus EeePC 901 ist bei Netbooks mit Neun-Zoll-Bildschirmen die derzeitige Referenz von netzwelt. Hauptgrund ist der Sechs-Zellen-Akku mit 6.600 Milliampere. Dies ermöglicht ein Fernbleiben von Steckdosen bis zu sieben Stunden. Die vorinstallierte Linux-Distribution des Asus EeePC 900A hinterlässt zudem einen wesentlich durchdachteren Eindruck als jenes des Acer One A110L. Als sehr gut im Praxistest erwiesen sich die großen Touchpadtasten.
Auch Asus setzt auf einen Intel Atom N270 Prozessor und ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Solid-State-Drive gehört zu den langsameren ihrer Sorte. Von den zwölf Gigabyte sind zudem vier Gigabyte fix auf der Platine verlötet. Das Netbook besitzt neben WLAN mit N-Standard auch Bluetooth und drei USB-Ports sowie einen LAN-Anschluss. Auch hier sind preisliche Unterschiede bei der Farbe festzustellen. Der schwarze Asus EeePC 901 kostet fünf Euro mehr als das weiße Modell, welches 240 Euro kostet. Einen ausführlichen Test des Netbooks lesen Sie hier.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
Zum Zeitpunkt des Artikels kostete der Asus Eee PC 901 knapp über 240 Euro mit Umsatzsteuer. Hier zu sehen http://geizhals.at/deutschland/?phist=354994 http://geizhals.at/deutschland/?phist=354995 Der...
Ich kann die im Artikel genannten Preise nicht nachvollziehen. Handelt es sich dabei um Angaben ohne Umsatzsteuer? Der Eee 901 kostet meiner Meinung nach mindestens 260 EUR und der 1000H kostet mind. 350 EUR....
Dass ihr meinen Beitrag löscht, verstehe ich und akzeptiere ich. Dass ihr das unkommentiert tut, hingegen nicht. Löscht bitte meinen Account, diesmal mit Bestätigung. Vielen Dank!
Da dies von Apple nicht gewünscht wird gibt es hierzu von netzwelt keinen Artikel. Windows darf auf Apple-Rechnern installiert werden, jedoch kein Mac OS auf Windows-Rechnern.
Interessant wäre, wo sich Mac OS X installieren lässt und welche Komponenten funktionieren!