Im Eilflug durch die Messehallen in Hannover

Verkehrte Netzwelt: Das Beste der CeBIT in fünf Absätzen

Verkehrte Netzwelt: Das Beste der CeBIT in fünf Absätzen Zwo Null, drei, vier grün - heute endet die CeBIT. Kommen Sie daher schnell noch mit im Laufschritt durch die Messehallen in Hannover. Die Verkehrte Netzwelt erklärt Ihnen unterwegs augenzwinkernd spannende Neuheiten und interessante Randnotizen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1A- und B-Promis: Arnie und Angie eröffnen die Messe
  2. 2Webciety - Die Messeleitung feiert ein Kunstwort
  3. 3Nie genug Netbooks und Nettops
  4. 4Grüner wird's leider nicht: Green IT auf der CeBIT
  5. 5Apple

A- und B-Promis: Arnie und Angie eröffnen die Messe

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Hasta la Vista, baby: Die Eröffnungsfeier zur CeBIT in Hannover konnte prominente Gäste verzeichnen. So nutzte nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gelegenheit der Volksdusche, sondern auch "Gouvernator" Arnold Schwarzenegger, Repräsentant des diesjährigen Partnerlandes Kalifornien. Mit starken Gesten und Worten erfüllte er genau die ihm zugedachte Rolle als A-Promi. Breit grinsend schwor er die anwesenden Journalisten und Fachvertreter ganz im Stile eines Action-Heldes in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Zusammenhalt ein: "Nur Verlierer jammern, Gewinner schauen nach vorn". Wen interessieren da noch die sinkenden Aussteller- und Besucherzahlen. Höchstens Verlierer! Zurück an den Ständen verfallen die Aussteller hinter vorgehaltener Hand dann aber doch depressiven Anflügen: "Früher war alles besser, da konnte man jeden Abend auf der CeBIT feiern. In diesem Jahr fehlt uns dazu irgendwie der Antrieb."

Webciety - Die Messeleitung feiert ein Kunstwort

"Man kann der Messeleitung nur gratulieren, dieses Kunstwort erfunden zu haben", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer zum diesjährigen Ausstellungs-Schwerpunkt Webciety. Beim Begriff handelt es sich um eine Verschmelzung der englischen Wörter "Web" und "Society". Dahinter steckt die Idee, das Web 2.0 nach Hannover zu holen. Aber es ist schon ein wenig verwunderlich, dass in Halle 6 feste "Web-2.0-Größen" wie Facebook, Twitter oder Google höchstens durch vollständige Abwesenheit glänzen. Auch minderjährige Internet-Startup-CEOs findet man dort nicht. Macht nichts, immerhin hat man ein lustiges Wort erfunden. Ist doch auch schön. Blöd nur, dass man das nicht fotografieren kann. Und so dürfte dieser Schwerpunkt an den meisten Besuchern spurlos vorbeigegangen sein.

Nie genug Netbooks und Nettops

Ein echter Trend auch in diesem Jahr sind die Netbooks. Niemand kann mehr ohne. Schön zu sehen, das es nicht immer größer, schneller, teurer sein muss. Ein Trend der sich mit den Nettops auch auf dem Schreibtisch durchsetzt. Die praktischen Mini-Rechner können nicht mehr als sie versprechen, das dafür aber richtig gut. Vor allem Eee-PC-Erfinder Asus präsentierte auf der CeBIT eine wahres Feuerwerk an neuen Kleinrechnern und dazu passendem Zubehör. Im Gegensatz zu den überteuerten MIDs, die eigentlich niemand haben will, aber trotzdem noch ab und zu an den Ständen auftauchen.

Grüner wird's leider nicht: Green IT auf der CeBIT

"Darum lieb ich alles was so green ist, weil mein Schatz ein Hanfplantagenbesitzer ist... hätte man die Schweizer Polizisten eingeflogen, die im Januar mit Hilfe von Google Earth einen Drogendealer-Ring haben auffliegen lassen, ja, das wäre Green IT. Die oft verzweifelten Versuche streng kommerziell denkender Unternehmen mit ein paar grünen Aufklebern hier, einer automatischen Monitorhelligkeitsanpassung dort, ein Produkt als "grün" zu verkaufen in allen Ehren. Aber auch in diesem Jahr blieb die grüne Revolution in den Messehallen Hannovers aus. Beisst sich auch irgendwie, jeden Stand mit riesigen Fernsehern zuzupflastern und einen auf grüne Hose machen. Aber das war im letzten Jahr bereits genauso traurig.

Apple

Nein, die Computerschmiede aus Cupertino blieb auch in diesem Jahr der Hannover Messe fern. Aber es ist schon bezeichnend für die CeBIT, das ein für Apple vergleichsweise unspektakuläres Produkt-Update für einen Tag lang die Aufmerksamkeit von der weltweit "wichtigsten und größten Computermesse der Welt" ablenken kann. So geschehen am vergangenen Dienstag. Plötzlich standen weltweit die Journalisten vor dem Dilemma: Was ist wichtiger, Apple oder Hannover? Oft siegte Apple.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

:hmmm: da zeigt sich wieder, wie aus den ursprünglichen Waren- und Ordermessen inzwischen [fast] reine Präsentationsauftritte der Firmen werden. :ideen: Das erinnert mich irgendwie an die geliebten...

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