Mehr Hardware für das vernetzte Zuhause

CeBIT: 1und1 pirscht sich ins Wohnzimmer

Im Schlafzimmer läuft der neueste Hollywood-Streifen in HD-Auflösung, auf der Terrasse wird im Internet gesurft - per iPhone. Und in der Küche steht ein Webradio, das die zahlreichen Internet-Radiosender aus dem Netz holt. Jederzeit soll das funktionieren in der vernetzten Welt der Medien und Inhalte. Auch der Provider 1&1 setzt jetzt verstärkt auf das Trendthema: Auf der CeBIT in Hannover hat der Internet-Anbieter sein modernisiertes DSL-Produkt "HomeNet" präsentiert, das er mit mehr Hardware für die drahtlose Kommunikation ausrüstet.

CeBIT: 1und1 pirscht sich ins Wohnzimmer
Das vernetzte Zuhause: So stellt sich 1&1 die Kommunikation mit der neuen Hardware vor.

Im Mittelpunkt der vernetzten Lösungen steht der "1&1 Home Server". Das Gerät des Berliner Hardware-Herstellers AVM ist DSL-Modem und Telefonanlage und kostenlos in den neuen "DSL-HomeNet"-Tarifen erhältlich. Für drahtlosen Internet-Radioempfang sorgt das "AudioCenter" für 50 Euro. Bei dem Gerät handelt es sich um den "Web Tuner500" von Sagem, der im Handel für knapp 100 Euro zu haben ist. Das Radio gibt auch die eigene PC-Musiksammlung wieder oder Songs vom USB-Stick, der direkt am Radio oder am "Home Server" angeschlossen werden kann. Der schwarze Player besitzt keine Boxen, lässt sich per Cinch-Kabel aber mit der Stereoanlage verbinden. Das "AudioCenter" ist auch per Fernbedienung steuerbar.

Werbung

Telefongespräche in HD-Qualität ermöglicht ein DECT-Telefon von AVM für 40 Euro. Schon länger im Angebot hat 1&1 seine "mediaCenter-Box", die Filme aus der Online-Videothek "maxdome" auf den Fernseher holt. Neu ist, dass "maxdome" jetzt auch Filme in HD-Qualität anbietet. Außerdem können die Videos heruntergeladen und so unabhängig vom Internet-Zugang auch mobil genutzt werden. 1&1 betreibt die Video-on-Demand-Lösung zusammen mit Sat1. Die "mediaCenter-Box" kostet weiterhin 100 Euro.

Für Filme, Songs und Fotos hat 1&1 seinen Online-Speicherplatz verzehnfacht und bietet jetzt 1000 Gigabyte für alle DSL-Kunden an. Im "HomeNet"-Tarif ist auch eine externe 250-Gigabyte-Festplatte für 30 Euro sowie ein WLAN-Repeater von AVM zur Verstärkung des Drahtlos-Signals für 50 Euro erhältlich. Der Repeater ist regulär für knapp 80 Euro zu haben.

Die neuen DSL-Pakete kosten in der Minimalvariante mit Telefon- und DSL-Flat mit bis zu 6000 Kilobit pro Sekunde 30 Euro. Für DSL mit bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde kassiert 1&1 35 Euro. Im Paket inbegriffen sind bis zu 400 kostenlose Videos von "maxdome". Wer damit nicht auskommt, kann den DSL 16.000er-Tarif für 50 Euro auch mit 15.000 Gratis-Filmen aus der Online-Videothek kombinieren. Die neuen DSL-6000 und 16.000-Tarife sind in den ersten drei Monaten der Nutzung gebührenfrei.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Also de facto ist 1und1 in seinen Leistungen schlechter geworden. So ist mittlerweile zum Beispiel die fritzbox 7270 durch die minderwertigere 7240 ersetzt worden.

Eigenen Kommentar schreiben