Bis zu 100 ANSI-Lumen hell
CeBIT: Acer und BenQ präsentieren Mini-LED-Beamer
Handliche Beamer, die LED als Lichtquelle nutzen, werden langsam attraktiv. Auf der CeBIT in Hannover stellen Acer und BenQ derzeit die nächste Generation der Mini-Projektoren vor. Zwar ist die Helligkeit im Vergleich zu herkömmlichen Präsentations-Beamern mit 100 ANSI-Lumen noch sehr gering. Dafür verbrauchen LED-Modelle nur sehr wenig Strom, sind handlich und können mit einer langen Lebensdauer auftrumpfen.
Das auf den Namen "P1" getaufte Modell ist der erste Mini-LED-Beamer von BenQ. Als Stromquelle reicht ihm ein freier USB-Anschluss des Rechners, alternativ ein normales Netzteil. Im Gegensatz zu noch kleineren Beamern, die sich etwa an Mobiltelefone anschließen lassen, verfügt der BenQ P1 aber nicht über einen integrierten Akku.
Die Lichtausbeute des P1 ist mit 100 ANSI-Lumen noch recht niedrig, folglich wirft er sein Bild am Messestand des Herstellers auch in einem extra abgedunkelten Kasten an die Wand. Zum Vergleich: Durchschnittliche Beamer, wie sie zu Präsentations-Zwecken bei Tageslicht eingesetzt werden, bieten eine Lichtleistung von mindestens 2.000 ANSI-Lumen.
CeBIT 2009: Mini-Beamer P1 von BenQ
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Bild vergrößern Der Mini-Beamer P1 ist der erste Mini-Beamer von Benq... - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Er lässt sich optional mit einer Dockingstation für das iPhone oder den iPod Touch von Apple aufwerten. - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Das Gewicht von nur 660 Gramm macht den Beamer äußerst transportabel. - Bild 4 von 4
Bild vergrößern Angaben zu Preis und Verfügbarkeit machte BenQ bislang noch nicht.
Der P1 erregt durch andere Eckdaten Aufmerksamkeit. So liegt sein Gewicht mit 640 Gramm deutlich unter einem Kilogramm. BenQ verspricht eine Lebensdauer der LED-Lampen von 20.000 Stunden. Ein Auswechseln der Lampe ist dazu weitaus günstiger als bei den meisten anderen Projektions-Techniken. Die maximale Bilddiagonale des projizierten Bildes beträgt bis zu 2,40 Meter bei einem Abstand von 0,6 Metern. Die Auflösung gibt der Hersteller mit 858 x 600 Bildpunkten an, der Kontrast liegt bei 2.000:1. Gegen Aufpreis ist eine iPod/iPhone-Dockingstation erhältlich. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit machte BenQ nicht.
Für 600 Euro bereits erhältlich: Acer K10
Auch Acer nutzt die CeBIT in Hannover, um einen Projektor mit LED-Technik vorzustellen. Das Modell mit der Bezeichnung "K10" bringt es ebenfalls auf eine Helligkeit von 100 ANSI-Lumen bei einer leicht geringeren Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten. Die Lebensdauer der Lampe beträgt analog zum Konkurrenzmodell von BenQ 20.000 Stunden. Laut Herstellerangaben ist der K10 im Betrieb mit 28 dB (A) um drei dB (A) geringfügig leiser als der P1 von BenQ.

Auch beim Gewicht spart der K10 gegenüber dem BenQ-Modell ein paar Gramm ein - betriebsfertig bringt er es auf 550 Gramm. Die maximale Bilddiagonale des K10 liegt bei 152 Zentimetern. Der Mini-Beamer ist ab sofort im Handel verfügbar und kostet 600 Euro.
CeBIT 2009: Mini-Beamer Acer K10
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Bild vergrößern Der Mini-Beamer Acer K10 ist bereits verfügbar und kostet 600 Euro. - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Er verfügt über eine Lichtleistung von 100 ANSI-Lumen - zu wenig fürs Heimkino aber ausreichend für Präsentationen in abgedunkelten Räumen. - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Die Lebensdauer der Lampe beträgt stolze 20.000 Stunden. Damit wird ein Wechsel der Leuchteinheit fast überflüssig. - Bild 4 von 4
Bild vergrößern LED-Beamer zeichnen sich durch ihre geringen Abmessungen und ihren geringen Stromverbrauch aus. Der Acer K10 bildet hier keine Ausnahme.


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